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Schon wieder Torrekord bei EMSpaniens Handballer versorgen DHB-Team mit Matchball

17.01.2026, 20:13 Uhr
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Magdeburgs Torhüter Sergey Hernandez hält Spaniens Sieg fest. (Foto: IMAGO/Eibner)

Das zweite Spiel der deutschen Handballer bei dieser Europameisterschaft kann schon den Weg in die Hauptrunde klar machen. Weil es Schützenhilfe von Gruppengegner Spanien gibt. Bei Frankreich hagelt es derweil Tore - und zwar historisch.

Spaniens Handballer haben bei der EM den zweiten Sieg im zweiten Spiel gefeiert und damit auch der deutschen Nationalmannschaft die Tür zur Hauptrunde geöffnet. Der zweimalige Europameister setzte sich am Samstag im dänischen Herning mit 30:25 (19:12) gegen Österreich durch. Gewinnt auch das DHB-Team gegen Serbien (20.30 Uhr/ARD und Dyn), stehen beide Nationen vor dem abschließenden direkten Duell in der Gruppe A bereits sicher in der nächsten Runde.

Gegen die Österreicher, die zum Auftakt das umkämpfte Nachbarschaftsduell gegen Deutschland mit 27:30 verloren hatten, legte Spanien im ersten Durchgang den Grundstein für den Erfolg. Zur Pause betrug der Vorsprung bereits sieben Treffer. Bester Werfer des Spiels war Österreichs Tobias Wagner mit sechs Toren.

Frankreich wirft so viele Tore wie niemand zuvor

Auch Titelverteidiger Frankreich steht nach einem Kantersieg vor dem Einzug in die Hauptrunde und stellte dabei einen Rekord auf. Das Team um Superstar Dika Mem, ab Sommer 2027 bei den Füchsen Berlin, gewann in Oslo mühelos mit 46:26 (24:12) gegen die Ukraine - so viele Tore hatte eine Mannschaft noch nie in einem EM-Spiel geworfen. Zudem egalisierten die Franzosen mit 20 Toren Vorsprung den höchsten Sieg bei einer Endrunde.

Für Frankreich waren Melvyn Richardson, Benoit Kounkoud und Dylan Nahi mit jeweils sechs Treffern die besten Werfer, Mem erzielte fünf Tore. Nach zwei Erfolgen liegen die französischen Handballer mit vier Punkten auf Platz eins in der Gruppe C. Am Abend wollen dann auch die Norweger gegen Tschechien (20.30 Uhr, Dyn) ihren zweiten Sieg feiern. Bei einem Sieg der Skandinavier oder einem Unentschieden steht der Titelverteidiger vorzeitig in der nächsten Runde.

Vizeweltmeister Kroatien verhinderte derweil nur mit Mühe einen denkwürdigen Fehlstart in das Turnier. Im schwedischen Malmö gewann die Mannschaft von Dagur Sigurdsson, Bundestrainer beim deutschen EM-Titel 2016, mit 32:29 (15:14) gegen Außenseiter Georgien, der bis zur 49. Minute noch in Führung gelegen hatte. Ab 20.30 Uhr steigt dann auch Co-Gastgeber Schweden mit dem Duell gegen die Niederlande in die EM ein.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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