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Glatter Erfolg im EM-Finale Tischtennis-Männer holen Rekordtitel

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Topspieler Timo Boll holte sein 19. EM-Gold.

(Foto: imago images / GEPA pictures)

Die deutschen Tischtennis-Männer stehen zum achten Mal in Folge im Finale der Mannschafts-Europameisterschaft. Gegen Portugal holen Timo Boll und Co. ihren achten kontinentalen Titel. Und das mit einer beeindruckenden Bilanz.

Die deutschen Tischtennis-Herren sind zum achten Mal Mannschafts-Europameister. Im Finale der Titelkämpfe von Nantes verteidigten die WM-Zweiten mit dem Top-15-Trio Timo Boll, Ex-Weltcupsieger Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska ihren EM-Thron durch ein 3:0 gegen Portugal erfolgreich. EM-Rekordsieger Boll feierte durch seinen siebten Team-Erfolg sein insgesamt 19. Gold bei Kontinental-Championaten.

Boll stellte gegen Portugal in der Neuauflage des Endspiels von 2017 in Luxemburg durch ein 3:1 im zweiten Einzel gegen den früheren Doppel-Europameister Joao Monteiro die Weichen auf Sieg. Für die 1:0-Führung hatte Ex-Weltcupsieger Ovtcharov im Eröffnungseinzel mit einem 3:0 gegen seinen Orenburger Klubkollegen Marcos Freitas gesorgt. Franziska machte den souveränen Triumph im Duell mit Bundesliga-Profi Tiago Apolonia (Neu-Ulm) durch ein 3:0 perfekt.

Mit weißer Weste in die Geschichtsbücher

Durch den klaren Erfolg im Finale stellte das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf, in dem Mixed-Europameister Ruwen Filus und Benedikt Duda ohne Einsatz blieben, außerdem einen EM-Rekord auf: Als erste Herren-Mannschaft in der über 60-jährigen EM-Historie holten die Olympia-Dritten den Titel mit einer weißen Weste. Die deutschen Stars verloren bei ihren fünf Vor- und K.o.-Runden-Spielen in Nantes kein einziges Match. Auch das Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich hatte die Mannschaft von Bundestrainer Jörg Roßkopf am Vortag mit 3:0 gewonnen. Titelverteidiger Deutschland stand bereits zum zehnten Mal nacheinander im Endspiel einer Team-EM. 2014 verloren Boll und Co. das Finale gegen Portugal mit 1:3. 2017 gelang mit 3:0 die Revanche.

Im Damen-Wettbewerb gelang Rumänien durch einen 3:0-Endspielerfolg gegen Portugal ebenfalls einen erfolgreiche Titelverteidigung. Die deutsche Mannschaft war im Viertelfinale gegen die Portugiesinnen ausgeschieden.

Quelle: n-tv.de, ter/dpa/sid

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