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WM-Kampf im Schwergewichtsboxen Tyson Fury kommt nicht gegen Wilder an

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Gewaltige Reichweite: Deontay Wilder (l.) schickte Tyson Fury zweimal auf die Bretter.

(Foto: Action Images via Reuters)

Zäher Boxkampf um den Weltmeistertitel im Schwergewicht: Der britische Zweimeterriese Tyson Fury kann sich nicht gegen Deontay Wilder durchsetzen. Der Kampf geht über die volle Distanz. Wilder schlägt die "Box-Diva" zweimal zu Boden.

Der US-Schwergewichtsboxer Deontay Wilder hat seinen Weltmeistertitel erfolgreich verteidigt. Der 33 Jahre alte Amerikaner trennte sich Samstagnacht in Los Angeles vom Briten Tyson Fury unentschieden (115:111, 110:114, 113:113) und behält damit den Gürtel des World Boxing Council (WBC). Wilder bleibt damit auch im 41. Profikampf unbesiegt.

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Keine leichte Aufgabe: Im Kampf Fury gegen Wilder muss der Referee wiederholt dazwischen gehen.

(Foto: Action Images via Reuters)

Im Kampf gegen den britischen Ex-Champion Tyson Fury entschieden die Ringrichter in Los Angeles nach vollen zwölf Runden auf Unentschieden. Erst zum zweiten Mal musste Wilder damit über alle Runden gehen, 39 Kämpfe zuvor hatte er vorzeitig gewonnen.

Wilder bleibt damit Profi-Boxweltmeister des WBC im Schwergewicht. Bei dem mit Spannung erwarteten Comeback-Versuch wollte Fury ihm diesen Titel eigentlich abnehmen. In einem weitgehend unspektakulären Kampf teilte Wilder die härteren Schläge aus. Zweimal konnte der Amerikaner seinen 2,06 Meter großen und 116,3 Kilogramm schweren Rivalen aus Großbritannien zu Boden bringen.

Comeback vorerst gescheitert

Fury bewies jedoch Nehmerqualitäten und stand sowohl in der neunten als auch in der zwölften Runde angezählt, aber rechtzeitig wieder auf. Durch das Unentschieden und trotz des gescheiterten Comebacks bleibt Furys Bilanz vorerst ohne Kratzer: In seinen bisher 28 Profikämpfen kann er ebenfalls noch immer als unbesiegt gelten.

Für Wilder geht es nun bereits um die nächsten Herausforderer: Der Kalifornier darf nach seinem Erfolg auf einen Vereinigungskampf gegen den britischen IBF- und WBO-Weltmeister Anthony Joshua hoffen.

Wie die weiteren Pläne für Fury aussehen, ist noch unklar: Für ihn war der Kampf gegen Wilder der Versuch, zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltmeister zu werden. Vor drei Jahren hatte er Wladimir Klitschko besiegt und dem Ukrainer die Titel der Verbände IBF, WBO und WBA entrissen. Danach folgte ein unrühmlicher Absturz der "Box-Diva": Er wurde wegen Drogenmissbrauchs und Dopings für zwei Jahre gesperrt und musste - unbesiegt - die WM-Gürtel abgeben.

Quelle: ntv.de, mmo/sid/dpa

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