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Rückkehr in den Radsport Ullrich leitet den Klassiker in Köln

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Anfang Mai fuhr Jan Ullrich bei den Wittenberger Radsporttagen mit.

(Foto: picture alliance / Jan Woitas/dp)

Seit der ehemalige Radprofi Jan Ullrich des Dopings überführt wurde, ist er aus der Öffentlichkeit praktisch verschwunden. Jetzt wagt er als Leiter des Klassikers "Rund um Köln" eine Rückkehr, um einem guten Freund einen "Herzenswunsch" zu erfüllen.

Jan Ullrich kehrt als Funktionär in den Profiradsport zurück und wird Sportlicher Leiter des Rheinklassikers "Rund um Köln". Das sagten der Tour-de-France-Sieger von 1997 und Rennorganisator Artur Tabat dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Ich habe lange, lange überlegt. Aber irgendwann war mir klar, dass ich das für Artur Tabat, der ja nicht nur mein Freund, sondern auch ein guter Mensch ist, machen werde", sagte Ullrich der Zeitung zu seiner Entscheidung. "Ich weiß, dass ich Artur Tabat damit einen Herzenswunsch erfülle." Die 101. Auflage des Eintagesrennens steht am 11. Juni an.

Ullrich hatte 1997 die Tour de France gewonnen, er ist weiterhin der einzige Deutsche, der die Frankreich-Rundfahrt je für sich entscheiden konnte. 2000 hatte Ullrich olympisches Gold geholt. Seine Karriere stand aber vor allem nachträglich im Zeichen erschütternder Dopingskandale im Radsport. In der Öffentlichkeit trat er zuletzt nur noch selten auf. Sein Freundschaftsdienst für Tabat bleibe sein einziges Engagement im Profiradsport, versicherte Ullrich. "Ich werde mich nur in Köln engagieren, sonst nirgendwo."

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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