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Fußball-Uefa-Pokal Verletzte und Festnahmen nach Randalen in Eindhoven

Nach den schweren Ausschreitungen vor und während des Uefa-Cup-Viertelfinalrückspiels zwischen dem PSV Eindhoven und dem 1. FC Kaiserslautern (0:1) am Donnerstagabend sind zehn Randalierer von der Polizei festgenommen worden. 15 Sicherheitskräfte und zwei Polizisten wurden bei Konfrontationen mit den Hooligans verletzt, drei erlitten Knochenbrüche. Eine Beamtin musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Unruhen begannen nach der Führung des FCK und dem anschließenden Platzverweises für PSV-Kapitän Mark van Bommel 16 Minuten vor Ende der Partie. Die Begegnung musste zwischenzeitlich für eine Viertelstunde unterbrochen werden, nachdem hunderte Randalierer versucht hatten, das Spielfeld zu stürmen.

Dem Tabellenführer der niederländischen Ehrendivision droht nun eine drastische Strafe seitens der Europäischen Fußball-Union (Uefa), die sich am 21. März mit den Vorfällen beschäftigen will. Der PSV muss zumindest mit einer Platzsperre für mehrere internationale Begegnungen rechnen.

Auch nach dem Spiel randalierten die Krawallmacher weiter und beschädigten mehere Autos mit deutschen Kennzeichen. Wie FCK-Geschäftsführer Gerhard Herzog mitteilte, konnten allerdings alle Pfälzer Fans unbeschadet Eindhoven verlassen. Unterdessen hat der Eindhovener Klubchef Harry van Raaij schwere Strafen für die Schuldigen angekündigt. "Wir haben Fotos als Beweise und werden alles sehr genau untersuchen", sagte der PSV-Boss.

Zuvor hatte der 1. FC Kaiserslautern dank einer starken Abwehrleistung das Halbfinale erreicht. Eindhoven war zwar die gesamte Spielzeit überlegen, allerdings war der niederländische Meister insgesamt im Angriff zu harmlos. FCK-Torwart Georg Koch erwischte zudem einen guten Tag. In der 51. Minute hielt er einen Elfmeter von Arnold Bruggink. Das einzige Tor des Tages erzielte FCK-Ersatzlibero Mario Basler in der 71. Minute per Foulstrafstoß.

Quelle: ntv.de

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