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Vierte Medaille bei dieser WM Wellbrock schwimmt im Freiwasser souverän zu Gold

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Florian Wellbrock ist der schnellste Freiwasserschwimmer.

(Foto: IMAGO/Insidefoto)

Vier Starts, vier Medaillen: Florian Wellbrock schwimmt bei der Weltmeisterschaft auf einer Erfolgswelle. Im Freiwasser setzt er sich über fünf Kilometer souverän durch. Eine fünfte Medaille kann er noch über die doppelte Distanz holen.

Schwimmstar Florian Wellbrock hat sein zweites Gold bei der WM in Budapest gewonnen. Der Olympiasieger sicherte sich im Freiwasser-Wettbewerb über fünf Kilometer nach 52:48,8 Minuten den Titel und trat in die Fußstapfen von Thomas Lurz. Der Rekord-Weltmeister hatte 2011 als zuvor letzter deutscher Freiwasserschwimmer auf dieser Strecke bei einer WM triumphiert.

"Ich habe heute einen super Tag erwischt, wieder wunderschönes Wetter, genau meine Bedingungen, die ich fürs Freiwasser haben möchte", sagte Wellbrock: "Es war echt ein cooles Rennen."

Wellbrock distanzierte im 26,7 Grad warmen Lupasee den italienischen 1500-Meter-Weltmeister Gregorio Paltrinieri um 3,9 Sekunden, Bronze ging an den Ukrainer Michailo Romantschuk, der seit dem russischen Krieg gegen sein Land mit Wellbrock gemeinsam in Magdeburg trainiert.

Das Fünf-Kilometerrennen, das der Freiwasser-Olympiasieger im Vergleich zur vergangenen WM neu in sein Programm aufgenommen hat, schwamm Wellbrock von Beginn an von vorne. Etwa ab der Hälfte der Strecke führte er eine fünfköpfige Spitzengruppe an. Auf der Schlussrunde setzte er sich mit Paltrinieri ab und siegte souverän.

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Damit gewann Wellbrock bei den Titelkämpfen in der ungarischen Metropole bereits vier Medaillen. Am Sonntag hatte der 24-Jährige die Freistilstaffel zu Gold geführt, davor war er im Becken der Duna Arena mit Silber (800 Meter) und Bronze (1500 Meter) erfolgreich gewesen.

Ein fünftes Edelmetall kann Wellbrock am Mittwoch über die olympischen zehn Kilometer holen. "Ich habe jetzt schon mehrfach bewiesen, dass die Form sehr gut ist", sagte Wellbrock, "die anderen Jungs werden auch ein bisschen müde sein. Ich werde dann noch mal alles reinwerfen."

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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