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Entscheidung nach Handball-WM Wer Sigurdsson folgt, steht noch nicht fest

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Er geht, das ist klar: Dagur Sigurdsson.

(Foto: dpa)

Christian Prokop ist der Wunschkandidat des Handballbundes für die Nachfolge des scheidenden Dagur Sigurdsson als Bundestrainer. Doch fix ist die Sache noch nicht, sagt DHB-Vizepräsident Bob Hanning - und dementiert damit einen Medienbericht.

Eine Entscheidung über die Nachfolge von Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson wird definitiv erst nach der Weltmeisterschaft in Frankreich fallen. "Es bleibt dabei. Wir werden uns im Anschluss an das Turnier mit dem Thema befassen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. Die WM dauert bis zum 29. Januar. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass Christian Prokop schon Ende Januar neuer Bundestrainer werde.

Demnach hätten der DHB und Prokops Club SC DHfK Leipzig grundsätzliche Einigung erzielt. Prokop würde laut dem Bericht nach der WM das Nationalteam übernehmen und gleichzeitig noch bis Ende Juni die Leipziger trainieren. Hanning dementierte das, er will spätestens im Sommer einen Nachfolger des nach der WM scheidenden Sigurdsson präsentieren. Neben Prokop ist Markus Baur ein Kandidat für den Bundestrainer-Posten.

Auch Leipzigs Geschäftsführer Karsten Günther widersprach dem Bericht über eine angebliche Einigung. "Das gibt es noch gar nichts zu sagen. Jetzt ist erstmal die WM, und dann sehen wir weiter", sagte er. Die Leipziger hatten immer wieder betont, den noch bis 2021 unter Vertrag stehenden Prokop nicht einfach gehen zu lassen. Eine hohe Ablösesumme durch den DHB wäre voraussichtlich fällig.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa