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Die Fans feiern ihn Zabel siegt zum Abschied

Radprofi Erik Zabel hat seine Karriere mit einem Sieg beendet. Der 38-Jährige gewann an der Seite von Robert Bartko vor 13.000 begeisterten Zuschauern im letzten Sprint seiner Laufbahn das 98. Berliner Sechstagerennen. Platz zwei belegten mit 14 Punkten Rückstand auf die 269 Zähler von Zabel/Bartko die rundengleichen Vorjahressieger Bruno Risi/Franco Marvulli aus der Schweiz (255). Dritte wurden eine Runde zurück Roger Kluge und Kenny De Ketele (Cottbus/Belgien).

Für Zabel war es bei 25 Starts der 13. Sixdays-Erfolg seiner Karriere. Anschließend feierte ihn das Publikum mit langem Beifall und sang lauthals den Song "Es gibt nur einen Erik Zabel".

Weltweit die Nummer zwei

Der in Berlin geborene und jetzt in Unna lebende Sprinter spurtete auf der Straße zu mehr als 200 Profi-Siegen - und ist damit weltweit die Nummer zwei hinter Rad-Idol Eddy Merckx (Belgien). In seiner Karriere fuhr er bei 14 Tour-de-France-Starts sechsmal ins Grüne Trikot des Sprintbesten, gewann dabei zwölf Etappen.

Bei seinem Lieblingsrennen Mailand-San Remo triumphierte er viermal. Neben zahlreichen weiteren Etappensiegen bei der Vuelta, der Deutschland-Tour oder der Tour de Suisse gehören die Siege beim Amstel Gold Race, bei Paris-Tour oder den Cyclassics in Hamburg zu seinen herausragenden Erfolgen.

Nur einem Titel fuhr Zabel immer hinterher: dem Gewinn der Straßenrad-WM. Zweimal (2004 und 2006) war er Zweiter, einmal (2002) Dritter. 107 Wochen stand er an der Spitze der UCI-Weltrangliste. Zukünftig wird Zabel als Repräsentant einer Radfirma arbeiten und als Sprint-Berater beim US-Team Columbia fungieren.

Quelle: n-tv.de

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