Der Sport-Tag
19. September 2024
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23:10 Uhr

Magdeburg bügelt Champions-League-Fehlstart aus

Im zweiten Anlauf hat der deutsche Handball-Meister SC Magdeburg in der Champions League seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Das Team von Erfolgscoach Bennet Wiegert setzte sich eine Woche nach dem Fehlstart beim ungarischen Vizemeister Pick Szeged (29:31) gegen den norwegischen Topklub Kolstad HB um den früheren Bundesliga-Star Sander Sagosen mit 33:25 (18:9) durch.

Nach den Fahrlässigkeiten zum Auftakt der europäischen Königsklasse agierten Wiegerts Spieler vom Anwurf weg hochkonzentriert und beherrschten die noch sieglosen Skandinavier im zweiten Abschnitt auch mit angezogener Handbremse. Entsprechend gerieten die Gastgeber, die im dritten Spiel am Mittwoch (18.45 Uhr) in Dänemark bei Aalborg BK Revanche für die Halbfinalniederlage der Vorsaison nehmen wollen, zu keinem Zeitpunkt der Begegnung in Rückstand. Magdeburgs treffsicherster Werfer war der Schwede Albin Lagergren mit acht Toren. Im Gäste-Team verzeichneten Benedikt Gunnar Oskarsson und Simen Ulstad Lyse mit jeweils fünf Treffern die beste Ausbeute.

Magdeburg bügelt Champions-League-Fehlstart aus
22:28 Uhr

Krisen-Gigant Milan: Wilde Gerüchte um Tuchel und Terzic

Konkurrenz für Edin Terzić: Die kriselnde AC Milan hat laut "Sky Italia" neben dem Ex-BVB-Trainer Terzic auch Massimiliano Allegri, Maurizio Sarri und auch Thomas Tuchel auf dem Zettel. Bei den Norditalienern steht nach einem Fehlstart Trainer Paulo Fonseca vor dem Aus. Tuchel soll schon seine Bereitschaft für Verhandlungen signalisiert haben.

Krisen-Gigant Milan: Wilde Gerüchte um Tuchel und Terzic
21:48 Uhr

Deutscher NHL-Star unterschreibt gigantischen Vertrag

Deutschlands Eishockey-Star Moritz Seider hat einen langfristigen Millionenvertrag bei den Detroit Red Wings unterschrieben. Der 23 Jahre alte Abwehrspieler bindet sich bis 2031 an das NHL-Team aus dem US-Bundesstaat Michigan und wird pro Jahr nach Angaben der Red Wings 8,55 Millionen US-Dollar (rund 7,6 Millionen Euro) verdienen. Insgesamt kassiert der frühere Mannheimer in sieben Jahren knapp 60 Millionen Dollar (etwa 53,6 Millionen Euro).

Damit unterschrieb Seider, der bei der Eishockey-WM 2023 großen Anteil an der Vizeweltmeisterschaft besaß, nach seinem drei Jahre alten Einstiegskontrakt einen ähnlich dotierten Vertrag wie Superstar Leon Draisaitl damals bei den Edmonton Oilers. Der Weltklasse-Stürmer kassierte nach seiner ersten Verlängerung rund 8,5 Millionen Dollar. Im September verlängerte Draisaitl bis 2032 und wird pro Jahr rund 14 Millionen Dollar erhalten. Bei den Red Wings gehört er neben dem Schweden Lucas Raymond sowie Kapitän Dylan Larkin und Alex DeBrincat zu den Top-Verdienern und soll den elfmaligen Stanley-Cup-Champion nach 2016 endlich wieder in die Playoffs führen. In der vergangenen Spielzeit scheiterte Seider mit seinem Team denkbar knapp.

Deutscher NHL-Star unterschreibt gigantischen Vertrag
20:55 Uhr

Florian Wirtz schafft etwas Einmaliges im deutschen Fußball

Florian Wirtz hat in seinem ersten Spiel in der Champions League gleich deutsche Fußballgeschichte geschrieben. Der Offensivstar von Bayer Leverkusen traf bei seinem Debüt in der Königsklasse bei Feyenoord Rotterdam in der ersten Halbzeit bereits doppelt: Zwei Tore waren vor ihm noch keinem deutschen Spieler bei der Premiere gelungen. Der 21-Jährige erzielte schon in der fünften Minute die Führung für den deutschen Doublegewinner, dann legte er das 3:0 nach (36.).

Florian Wirtz schafft etwas Einmaliges im deutschen Fußball
19:32 Uhr

Für Laver-Cup: Zverev bildet Doppel mit viermaligem Grand-Slam-Sieger

Die deutschen Tennisfans können sich schon am ersten Tag des Laver Cups auf Lokalmatador Alexander Zverev freuen. Der Weltranglistenzweite kämpft am Freitag an der Seite des Spaniers Carlos Alcaraz um einen Punkt für Team Europa. Das Doppel ist als zweites Match nach 19.00 Uhr angesetzt.

Das von Tennis-Legende Roger Federer mitinitiierte Format ist angelehnt an den Ryder Cup im Golf. Eine europäische Auswahl kämpft in zwölf Matches und über drei Tage gegen ein Team Welt um den Titel. Der Warsteiner Jan-Lennard Struff ist als Ersatzmann ebenfalls mit dabei. Die Tennisgrößen Rafael Nadal, Novak Djokovic und Jannik Sinner hatten ihre Teilnahme an dem lukrativen Teamwettbewerb abgesagt.

Für Laver-Cup: Zverev bildet Doppel mit viermaligem Grand-Slam-Sieger
18:47 Uhr

"Fucked" - Verstappen flucht nach Maulkorb munter weiter

FIA-Chef Mohammed Ben Sulayem hatte vor dem Rennen in Singapur am Sonntag (14.00 Uhr bei Sky und im ntv.de-Liveticker) für Aufregung im Fahrerlager gesorgt. Der Präsident des Motorsport-Weltverbands hat das Formel-1-Management aufgefordert, die Sprache der Piloten zu kontrollieren.

Den Maulkorb will Weltmeister Verstappen nicht akzeptieren. Beim Medientag am Donnerstag bezeichnete er sein Auto als "fucked" - und wurde prompt vom Moderator gemaßregelt. Der Niederländer, der schon häufiger mit Schimpftiraden aufgefallen ist, kann mit Ben Sulayems Ansagen nichts anfangen. "Wie alt sind wir? Fünf? Sechs?", fragte der Red-Bull-Pilot.

Für Norris ist die Lösung einfach. Die Formel 1 soll die Teamradios "einfach nicht ausspielen", sagte der Brite, der hinter Verstappen derzeit die Nummer zwei im Kampf um den WM-Titel ist. "Wir sind in diesen Augenblicken in der Hitze des Gefechts." Ferrari-Konkurrent Leclerc stimmte ihm zu: "Für uns ist es schwierig, unsere Worte zu kontrollieren, wenn man mit 300 km/h zwischen zwei Wänden fährt."

"Fucked" - Verstappen flucht nach Maulkorb munter weiter
18:04 Uhr

Hummels kritisiert CL-Reform - und hat Alternative parat

Die Champions League stockt auf. Die neue Saison bietet vier Mannschaften mehr, 64 Spiele mehr und somit vor allem auch ein Mehr an monetärem Ertrag für alle Beteiligten. Das Modell stößt nicht überall auf Gegenliebe. Mats Hummels etwa, der mit der AS Rom in der Europa League ebenfalls im neuen Modus spielen wird, ist kein Fan. Er sieht darin vor allem das Bestreben, "dass alle Top-Klubs für immer ihr Geld bekommen."

In seinem Podcast "Alleine ist schwer" präsentiert er einen Gegenvorschlag zur Reform. "Das Einzige, worauf ich mal Bock hätte ist, diese Setzlisten wegzulassen." Vor wie auch nach der Reform werden Teams vor der Auslosung in Töpfe aufgeteilt. So wird verhindert, dass die stärksten Teams des Wettbewerbs schon früh aufeinandertreffen.

Hummels hingegen würde begrüßen "dass du auch mal Pech haben kannst, dass du auch mal eine Gruppe mit - sagen wir jetzt einfach - Real Madrid, Manchester City, Bayern München und - keine Ahnung - Paris Saint-Germain hast. So, dass es auch mal böse sein kann." Der alte Modus der Gruppenphase dürfe dann gern erhalten bleiben.

Hummels kritisiert CL-Reform - und hat Alternative parat
17:22 Uhr

Elfer-Eklat zum Liga-Auftakt: Spiel der Frauen-Bundesliga wird wiederholt

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Wertung des Spiels in der Frauen-Bundesliga zwischen dem SC Freiburg und Bayer 04 Leverkusen aufgehoben. Die Begegnung wird somit neu angesetzt, wie der DFB mitteilte. Zuvor hatte der Sport-Club Einspruch gegen das 3:2 zugunsten von Bayer eingelegt. "Dieser Auffassung ist das Sportgericht gefolgt", hieß es vom DFB. Gegen die Entscheidung des Einzelrichters kann den Angaben zufolge innerhalb von 24 Stunden Einspruch eingelegt werden.

Freiburg hatte seinen Protest mit einem angeblichen Regelverstoß des Schiedsrichterteams begründet. Dieses hatte bei der Partie am 31. August vom ersten Spieltag den letztlich entscheidenden Elfmeter für Leverkusen in der 88. Minute wiederholen lassen. Im ersten Versuch hatte Bayer-Spielerin Kristin Kögel den Ball über das Tor geschossen. Da sich Freiburgs Torhüterin Rafaela Borggräfe nach Meinung der Unparteiischen zu früh bewegt hatte, ließen sie den Strafstoß aber wiederholen - Kögel verwandelte zum Endstand. Laut Regelwerk können Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter einen Elfmeter noch einmal ausführen lassen, allerdings nur, wenn das Vergehen von Torhüterin oder Torhüter die Schützin oder den Schützen eindeutig beeinträchtigt hat.

Elfer-Eklat zum Liga-Auftakt: Spiel der Frauen-Bundesliga wird wiederholt
16:45 Uhr

Bayern Münchens Allianz Arena bekommt prominente neue Adresse

Große Ehre für den verstorbenen Kaiser: Franz Beckenbauer wird von der Stadt München posthum mit einer Straßenbenennung an der Allianz Arena gewürdigt. Die Fläche südlich und westlich der Werner-Heisenberg-Allee wird künftig - wirksam ein Jahr nach Beckenbauers Todestag am 7. Januar 2025 - Franz-Beckenbauer-Platz heißen. Das Stadion trägt dann die Adresse Franz-Beckenbauer-Platz 5. Dies beschloss der Kommunalausschuss des Stadtrats. "Die Benennung einer Straße ist die höchste Ehre, die die Stadt München posthum vergeben kann und ein Zeichen des tiefen Respekts und der Wertschätzung, den wir Franz Beckenbauer entgegenbringen", sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter. Beckenbauer sei "einer der größten Sportler, den unsere Stadt jemals hervorgebracht hat. Mit seinen sportlichen Erfolgen und seinem Engagement für den Fußball hat er die Sportlandschaft Deutschlands nachhaltig geprägt. Seine unaufgeregte, humorvolle Art und seine Ausdrucksweise werden für immer Teil des Münchner Lebensgefühls bleiben."

Bayern Münchens Allianz Arena bekommt prominente neue Adresse
16:06 Uhr

Bundesliga-Schiri fällt mindestens ein halbes Jahr aus

Der deutsche Bundesliga- und FIFA-Schiedsrichter Robert Schröder wird für mindestens ein halbes Jahr keine Spiele leiten können. Der 39-Jährige wird Ende September an der Achillessehne operiert. Damit reiht sich Schröder in eine Liste gleich mehrerer deutscher Schiedsrichter ein, die dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) derzeit gesundheitsbedingt fehlen.

"Ich habe seit etlichen Jahren immer mal wieder Probleme mit der Achillessehne", sagte Schröder der "Neuen Presse". Die sollen durch die OP nun behoben werden. Zuletzt war Schröder beim Bundesligaspiel am vergangenen Freitag zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Heidenheim im Einsatz gewesen. Insgesamt pfiff er bislang 79 Mal in der Bundesliga. Auch Schröders Kollegen Deniz Aytekin, Patrick Aytekin und Frank Willenborg fallen momentan für Einsätze in der Bundesliga aus.

Bundesliga-Schiri fällt mindestens ein halbes Jahr aus
15:23 Uhr

"Grauenhaftes Spiel" - Zverev reagiert auf Federer-Kritik

Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat gelassen auf die Kritik von Roger Federer reagiert und Schwächen eingeräumt. Federer hatte Zverev eine offensivere Spielweise ans Herz gelegt und das Spiel des 27-Jährigen als "viel zu passiv und defensiv" bezeichnet. Dabei bezog sich der Schweizer beispielhaft auf Zverevs Viertelfinal-Niederlage bei den US Open gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz.

"Das ist nichts, was ich nicht weiß. Dass ich da nicht so gespielt habe, wie ich spielen möchte, ist für mich völlig klar", sagte Zverev im Vorfeld des von Federer organisierten Laver Cups in Berlin: "Das war ein grauenhaftes Spiel von mir. Von daher ist es völlig okay, was Roger gesagt hat." Zverev bestreitet sein erstes Spiel beim Showturnier am Freitagabend im Doppel mit dem spanischen Top-Star Carlos Alcaraz. Zverev und Alcaraz, die für das Team Europa starten, treffen auf die für die Welt-Auswahl startenden US-Amerikaner Ben Shelton und Fritz. Für Zverev kommt es damit zu einem schnellen Wiedersehen mit seinem US-Open-Rivalen.

"Grauenhaftes Spiel" - Zverev reagiert auf Federer-Kritik
14:49 Uhr

"Le Loup" Rolf Wolfshohl ist tot

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"Le Loup" wurde in Frankreich wegen seiner Angriffsfreude geliebt. (Foto: imago images/Horstmüller)

Der deutsche Radsport trauert um einen seiner Größten: Im Alter von 85 Jahren ist Rolf Wolfshohl verstorben. Dies teilte der Bund Deutscher Radfahrer mit. Der gebürtige Kölner feierte seine größten Siege bei der Spanien-Rundfahrt 1965 und bei Paris-Nizza 1968. Zudem wurde Wolfshohl dreimal Weltmeister im Querfeldeinfahren. Ruhm verschafften Wolfshohl aber vor allem seine Auftritte bei der Tour de France. 1968 fuhr er zwei Tage lang im Gelben Trikot, das er aber nach einem Sturz verlor. Platz sechs war letztlich seine beste Tour-Platzierung. 1967 und 1970 gewann "Le Loup" (der Wolf), wie die Franzosen den angriffslustigen Deutschen nannten, je eine Etappe.

Wolfshohl, Träger des Bundesverdienstkreuzes, beendete 1973 seine Karriere. In seinen letzten Lebensjahren hatte er mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Der frühe Tod seines ebenfalls als Radsportler aktiven Sohns Rolf-Dieter, der nach einem Sturz bei der DM 1984 querschnittsgelähmt war, im Jahr 2011 machte ihm ebenso wie der Tod seiner Tochter schwer zu schaffen.

"Le Loup" Rolf Wolfshohl ist tot
14:04 Uhr

Heftige Bayern-Klatsche hat ein Nachspiel

Das Debakel zum Champions-League-Auftakt beim FC Bayern hat Trainer Sergej Jakirovic seinen Job bei Dinamo Zagreb gekostet. Der kroatische Klub gab zwei Tage nach dem 2:9 gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister bekannt, dass eine "einvernehmliche Vertragsauflösung" mit dem 47-jährigen Bosnier beschlossen worden sei. Übergangsweise übernimmt der bisherige Assistenzcoach Sandro Perkovic den Posten.

Zagreb, kroatischer Titelträger, war am Dienstagabend in München untergegangen, erstmals erzielte ein Team in der Champions League neun Tore, die Bayern feierten ihren bislang höchsten Sieg. "Es war ein schwieriger Abend für uns, Bayern ist eine andere Welt", sagte Jakirovic nach der Demontage. In der Liga ist der Titelverteidiger nach sechs Spieltagen Dritter. Der frühere Profi Jakirovic war im Vorjahr Cheftrainer bei Dinamo geworden und hatte den Verein zum Double geführt.

Heftige Bayern-Klatsche hat ein Nachspiel
13:06 Uhr

Bericht: Haaland verlässt City im Sommer für nächste Top-Liga

72 Tore in 70 Einsätzen in der Premier League: Die bisherige Ausbeute von Erling Haaland im englischen Fußball-Oberhaus ist schlicht und einfach beeindruckend. Der 24-Jährige hat 2024/25 zudem den bislang torreichsten Start seiner ohnehin torreichen Karriere hingelegt. Dennoch soll der Torjäger mit dem Gedanken spielen, ManCity zu verlassen.

Die katalanische Online-Zeitung "El Nacional" will mit Verweis auf "dem Spieler nahestehende Quellen" erfahren haben, dass Haaland im Sommer 2025 einen Wechsel in die spanische Primera División anstrebt. Demnach greift nach der laufenden Saison eine Ausstiegsklausel in Höhe von 120 Millionen Euro, die einen Transfer ermöglicht. Zudem soll ManCity-Trainer Pep Guardiola bereits informiert sein und den Markt nach einem Ersatz sondieren. Zwar sei ein Abgang von Haaland ein herber Schlag für Guardiolas Ambitionen, der 53-Jährige soll jedoch kein Fan davon sein, einen Spieler gegen seinen Wunsch zu halten.

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Bericht: Haaland verlässt City im Sommer für nächste Top-Liga
12:35 Uhr

Pep Guardiola bereut nichts

Kein Sieg zum Auftakt, kein Problem - zumindest nicht für Pep Guardiola. "Wir hätten lieber gewonnen, aber ich bereue nichts, weil sie so gut verteidigt haben", sagte der Trainer von Manchester City nach der Nullnummer zum Start in die Champions League gegen Inter Mailand: "Es ist noch nicht einmal Oktober, also haben wir unser Topniveau noch nicht erreicht."

Nach einer durchwachsenen Vorstellung hatte der Titelträger von 2023 durchaus Glück, keine Heimpleite kassiert zu haben. Im Endspiel vor zwei Jahren hatte City in Istanbul gegen Inter noch 1:0 gewonnen. "Wir haben viel besser gespielt als im Finale vor zwei Jahren. Mir hat heute alles an meiner Mannschaft gefallen", so Guardiola: "Man gewinnt lieber, aber es sind noch sieben Spiele und wir werden sehen, was passiert."

Damals wie heute gehörte İlkay Gündoğan zum Kader von Manchester, das die ersten vier Spiele in der Premier League allesamt gewonnen hat. Am Mittwochabend kam der frühere Kapitän der DFB-Auswahl zur Pause für Kevin De Bruyne ins Spiel, konnte aber gemeinsam mit Stürmerstar Erling Haaland gegen das Inter-Bollwerk mit dem früheren deutschen U21-Europameister Yann Aurel Bisseck wenig ausrichten.

Pep Guardiola bereut nichts
11:25 Uhr

DAZN droht mit "totalem Bundesliga-Rückzug"

Kurz vor der Entscheidung im Schiedsgerichtsverfahren zwischen DAZN und der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat der Streaminganbieter weitreichende Konsequenzen im Fall einer Niederlage angedeutet. "Wir schließen nichts aus", sagte DAZN-Deutschlandchefin Alice Mascia mit Blick auf den für Dienstag (24. September) erwarteten Schiedsspruch dem Wirtschaftsmagazin Capital.

Damit bezog sich die Deutschlandchefin auf eine Klage vor einem Zivilgericht sowie einen Ausstieg bei den Übertragungen. "In diesem Fall wäre auch ein totaler Rückzug aus der Bundesliga eine Option", sagte Mascia hinsichtlich einer juristischen Niederlage nach Ausschöpfung aller möglichen Rechtsmittel. DAZN sei "ein global agierendes Unternehmen, für uns gibt es nicht nur die Bundesliga". Mitte April hatte die DFL wegen des Disputs mit DAZN, wie Sky noch bis Ende der laufenden Saison Inhaber der Liverechte, die Auktion der deutschsprachigen Medienrechte für die vier Spielzeiten von 2025/26 bis 2028/29 ausgesetzt.

DAZN droht mit "totalem Bundesliga-Rückzug"
10:52 Uhr

Kommt "neben die Playstation": BVB-Matchwinner hat kuriosen Plan

Borussia Dortmund gewinnt den Auftakt in die neue Champions League dem Ergebnis nach souverän. Danach sieht es aber lange Zeit nicht aus, die Belgier aus Brügge sind voll auf Augenhöhe - bis Jamie Gittens kommt. Nach dem Spiel sind die Dortmunder sichtlich glücklich, wissen aber auch, was noch zu tun ist.

Kommt "neben die Playstation": BVB-Matchwinner hat kuriosen Plan
09:57 Uhr

"Lass ihn hier": Supertrainer Hansi Flick fühlt sich schuldig

Trainer Hansi Flick vom FC Barcelona hat wegen der erneuten Verletzung seines Mittelfeldspielers Fermín López Selbstkritik geübt. "Ich fühle mich ein wenig schuldig deswegen", sagte der frühere Bundestrainer bei einer Pressekonferenz vor Barças Champions-League-Auftaktspiel an diesem Donnerstag (21 Uhr) bei der AS Monaco. Er habe "nicht mit dem U21-Nationaltrainer gesprochen", erklärte Flick: "Normalerweise hätte man sagen müssen: "Lass ihn hier."" Er sei neu in Spanien gewesen, "auch wenn das keine Ausrede sein soll".

Der 21-jährige López fällt wegen einer Muskelverletzung auch in den kommenden drei Wochen aus, obwohl er zwischenzeitlich kurz vor dem Comeback gestanden hatte. Das gab der Tabellenführer der spanischen Primera División bekannt. Der Spanier hatte im Sommer zunächst an der EM in Deutschland und dann beim olympischen Fußball-Turnier in Paris teilgenommen. Im September verletzte er sich dann erstmals am Oberschenkel und erlitt nun einen neuen Rückschlag. Er war zuletzt für die U21 nominiert worden, war dort aber nicht zum Einsatz gekommen. "Als ich ihn gestern gesehen habe, als er beim Arzt war, war es nicht schön", äußerte Flick am Mittwoch: "Er ist ein Spieler, den wir in dieser Situation gebrauchen könnten. Er kann Tore schießen und ist außerdem sehr professionell."

"Lass ihn hier": Supertrainer Hansi Flick fühlt sich schuldig
09:27 Uhr

Französischer Olympiaheld muss sich "verstecken"

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Findet Léon . (Foto: IMAGO/MAXPPP)

Die Schattenseiten des Erfolgs lernt der französische Olympiaheld Léon Marchand wenige Wochen nach seinen sensationellen Sommerspielen in Paris gerade kennen. "Ich verliere ein bisschen Freiheit und Spontanität, weil ich nicht mehr in Restaurants gehen kann, wie ich es gewöhnt bin", sagte der mit vier Goldmedaillen dekorierte Schwimmer bei einem Empfang in seiner Heimatstadt Toulouse.

Der 22 Jahre alte Marchand verriet: "Ich muss mich ein bisschen anders organisieren, ich kann nicht mehr alleine einkaufen gehen. Ich trage eine Kappe und eine Brille, ich verstecke mich ein wenig." An all die Aufmerksamkeit habe er sich ziemlich schnell gewöhnt, "auch wenn die ersten Wochen schwierig waren, denn es ist eine ziemlich radikale Statusänderung".

Marchand hatte in Paris Gold über alle vier Einzelstrecken gewonnen, auf denen er an den Start gegangen war: 200 m Schmetterling, 200 m Brust sowie über 200 und 400 m Lagen. Mit seinen Erfolgen wurde er zu einem der größten Stars der französischen Olympiaparty. Mit der 4x100-m-Lagenstaffel holte er zudem Bronze. Ganz Frankreich feierte den fünfmaligen Weltmeister bereits während der Spiele.

Französischer Olympiaheld muss sich "verstecken"
08:41 Uhr

Das ist verrückt: Deutscher NFL-Star gehört zu den Trikot-Bestsellern

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Der Deutsch-Amerikaner Amon-Ra St. Brown gehört in der NFL zu den bestbezahlten Wide Receivern - und nun auch zu den beliebtesten Spielern der Liga. Zumindest, wenn es nach den Trikotverkäufen geht. In der aktuellen Top-10-Liste, die am Mittwoch von der Spielergewerkschaft NFLPA veröffentlicht wurde, liegt der 24-Jährige von den Detroit Lions auf Rang vier.

Überraschend führt nicht Quarterback-Superstar Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs), sondern Spielmacher C.J. Stroud von den Houston Texans das Ranking an. Hinter Stroud und Super-Bowl-Champion Mahomes reiht sich St. Browns Teamkollege und Defensive End Aidan Hutchinson ein. In Running Back Jahmyr Gibbs ist sogar ein dritter Lions-Star in der Liste zu finden.

Kurios: Auch das Trikot von Chiefs-Kicker Harrison Butker ist bei den NFL-Fans sehr begehrt und verpasst auf Platz elf nur knapp die Top 10 - liegt damit aber vor den beiden Altstars Travis Kelce und Aaron Rodgers.

Das ist verrückt: Deutscher NFL-Star gehört zu den Trikot-Bestsellern
08:25 Uhr

Bericht: Bayern-Trainer Kompany irritiert FCB-Stars auf WhatsApp

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"Was ist Deine WhatsApp-Nummer, Sven", könnte Trainer Kompany hier fragen. Macht er aber eher nicht, da die Nummer von Ulreich ihm durchaus bekannt sein dürfte. (Foto: IMAGO/Sven Simon)

Beim FC Bayern scheint nach einem makellosen Saisonstart alles in bester Ordnung. Allerdings soll die Kommunikationsweise von Trainer Vincent Kompany bei einigen Stars des deutschen Rekordmeisters für Irritationen sorgen. Dass sie am Tag vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (6:1) nur per WhatsApp über Aufstellungs- und Kaderentscheidungen informiert wurden, habe den ein oder anderen Profi "überrascht" schreibt der "Kicker". Eine darüber hinaus gehende Erklärung der Entscheidungen habe es "nicht so wirklich" gegeben, so das Fachmagazin weiter.

In Kiel setzte Kompany wie so häufig in der laufenden Saison auf Rotation. Namhafte Akteure wie Thomas Müller, Leroy Sané und Alphonso Davies saßen bei Spielbeginn auf der Bank. Im Vergleich zum 2:0 vor der Länderspielpause gegen Freiburg nahm der Belgier zudem Aleksandar Pavlović, Mathys Tel sowie Michael Olise aus der ersten Elf. Sacha Boey, der sich nach der Partie im Training eine Knieverletzung zuzog, Joao Palhinha und Kingsley Coman rotierten in die Anfangsformation.

Am härtesten traf es jedoch Leon Goretzka: Der 57-malige Nationalspieler fand sich in Kiel erst gar nicht im Kader wieder. Beim 9:2-Rekordsieg unter der Woche gegen Dinamo Zagreb kehrte der 29-Jährige dann zurück ins Aufgebot - und erzielte als Joker sogar einen Treffer. Neben Goretzka kommena auch Konrad Laimer , Eric Dier und Palinha aktuell kaum auf ihre Spielzeit. sind auch andere durchaus arrivierte Profis unter Kompany derzeit beim FC Bayern nur Nebendarsteller. Konrad Laimer kommt trotz großer Personalsorgen in der Defensive kaum zum Zug.

Mehr zu den Irritationen auf WhatsApp natürlich auch hier bei den Kollegen von sport.de

Bericht: Bayern-Trainer Kompany irritiert FCB-Stars auf WhatsApp
07:46 Uhr

AS Monaco in Gefahr: Supertrainer Flick ist auf Revanche aus

Vor seiner Rückkehr auf die europäische Bühne zeigt sich Hansi Flick selbstbewusst, das 4:1 des FC Barcelona beim FC Girona hat den Glauben an die Stärke seiner Mannschaft wachsen lassen. "Das war ein Match auf Champions-League-Niveau", sagte Barça-Trainer Flick vor dem Duell bei der AS Monaco am Donnerstag (21 Uhr/DAZN): "Das Pressing und die Intensität der Mannschaft waren beeindruckend."

Mit den Katalanen hat der frühere Bundestrainer einen Traumstart in die spanische Primera Division hingelegt - fünf Siege in fünf Spielen hatten Flick nicht alle Beobachter zugetraut. Der klare Sieg beim Champions-League-Konkurrenten Girona war das erhoffte Ausrufezeichen vor dem Start der Königsklasse, die in Barcelona einen immens großen Stellenwert besitzt. Das weiß auch Flick.

"Ein Klub wie Barça will die größten Wettbewerbe gewinnen", sagte er, warnte aber zugleich: "Wenn wir nicht bei 100 Prozent sind, werden wir nicht erfolgreich sein." Auch nicht in Monaco, gegen das Team des früheren Bundesligatrainers Adi Hütter hatte Barça in der Vorbereitung die bislang letzte Niederlage kassiert (0:3). "Aber die Champions League ist anders", sagte Flick.

AS Monaco in Gefahr: Supertrainer Flick ist auf Revanche aus
07:26 Uhr

Zufall? Lionel Messi kommt, die Punkte gehen

Inter Miami hat nach drei Siegen in der Major League Soccer (MLS) wieder einen Dämpfer kassiert. Der Spitzenreiter der Eastern Conference führte bei Atlanta United zwar bis in die Schlussphase, doch am Ende hieß es 2:2 (1:0).

Lionel Messi, der noch am Wochenende mit zwei Treffern ein glänzendes Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause gefeiert hatte, wurde erst in der 61. Minute beim Stand von 2:1 für Miami eingewechselt. Aleksey Mirantschuk traf sechs Minuten vor Schluss für Atlanta zum Ausgleich. Zuvor hatten David Ruiz (29.) und Leonardo Campana (59.) die Gäste zwei Mal in Führung gebracht. Das zwischenzeitliche 1:1 erzielte Saba Lobjanidze (56.).

Messi hatte sich am 14. Juli im Finale der Copa America verletzt, Argentinien bezwang Kolumbien und holte den Titel. Gegen Atlanta absolvierte der 37-Jährige nun sein zweites MLS-Spiel seit dem 1. Juni. Miami führt die Tabelle im Osten mit acht Punkten Vorsprung an. Fünf Spiele stehen in der Hauptrunde noch aus, Inter ist bereits für die Play-offs qualifiziert.

Zufall? Lionel Messi kommt, die Punkte gehen
06:31 Uhr

Schwere Verletzung im Länderspiel: Arsenal-Superstar fällt lange aus

Martin Ödegaard wird dem FC Arsenal wohl länger als zunächst angenommen fehlen. Dies bestätigte Teammanager Mikel Arteta am Mittwoch. "Die Scans haben gezeigt, dass er einige Verletzungen erlitten hat, insbesondere an einem der Bänder im Knöchel. Das ist etwas ziemlich Ernstes. Wir werden ihn für eine Weile verlieren", sagte Arteta über den Mannschaftskapitän.

Ödegaard hatte die Verletzung am 10. September bei der norwegischen Nationalmannschaft im Nations-League-Spiel gegen Österreich erlitten. Anschließend war über eine Ausfallzeit von etwa drei Wochen spekuliert worden. Arteta gab keine Prognose ab. Er hoffe nur, dass es "nicht Monate" werden, sagte der Spanier.

Ohne Ödegaard hatte Arsenal am vergangenen Wochenende das Londoner Derby bei Tottenham Hotspur gewonnen. Der 25-Jährige wird auch das Spitzenspiel in der Premier League beim englischen Meister Manchester City am Sonntag (17.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) verpassen.

Schwere Verletzung im Länderspiel: Arsenal-Superstar fällt lange aus
05:38 Uhr

Trotz Sieg in Brügge: Beim BVB kommt erste Unruhe auf

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Sabitzer will Sahins Meinung respektieren. (Foto: IMAGO/ANP)

Marcel Sabitzer hat trotz des 3:0-Auftaktsieges von Borussia Dortmund in der Champions League beim FC Brügge seinen Frust über seine aktuelle Rolle beim Vorjahres-Finalisten zum Ausdruck gebracht. Der österreichische Nationalspieler ist unzufrieden darüber, anstatt im defensiven Mittelfeld auf der offensiveren Außenposition zum Einsatz zu kommen. "Die sechs ist besser", sagte Sabitzer mit betretener Miene und kurz angebunden am Mittwochabend nach dem BVB-Sieg beim belgischen Meister.

Sein aktueller Einsatzbereich sei "nicht die Idealposition", so der 30-Jährige. Zur Kommunikation mit Trainer Nuri Sahin sagte Sabitzer: "Man ist immer wieder im Austausch. Aber nicht so im Detail. Er ist der Trainer, er entscheidet. Das gilt es zu respektieren."

Sahin selbst äußerte nach Sabitzers Aussagen Verständnis. "Sabi steht absolut außer Diskussion bei mir. Das ist ein sehr, sehr wichtiger Spieler für uns", sagte der BVB-Coach. "Er wird auch noch sehr viele Spiele auf der sechs machen." Gegen Brügge habe er ihn aber "unbedingt" gegen Außenverteidiger Maxim de Cuyper spielen lassen wollen. "Es gibt Situationen, da brauchen wir ihn auf anderen Positionen", sagte Sahin weiter.

Trotz Sieg in Brügge: Beim BVB kommt erste Unruhe auf