Der Sport-TagDHB-Torwart beeindruckt bei WM mit Fair-Play-Geste
Deutschlands Handball-Nationaltorwart Andreas Wolff hat für seine Fair-Play-Geste im letzten WM-Vorrundenspiel gegen Algerien viel Lob erhalten - sogar von den ungarischen Schiedsrichtern. "Die beiden haben sich bedankt, dass ich den Fair-Play-Charakter gezeigt habe", berichtete Wolff nach dem 37:21-Sieg der DHB-Auswahl.
Mitte der ersten Halbzeit hatten die Unparteiischen bei einem Wurf von Algeriens Rechtsaußen Sami Douchet einen vermeintlichen Kopftreffer erkannt. Dies hätte laut Regelwerk zu einer Zwei-Minuten-Strafe für den Schützen geführt. Wolff schritt sofort ein und wies die Schiedsrichter darauf hin, dass der Ball zuerst an seinen Oberarm und erst von dort an den Kopf geprallt sei. "Als Sportler sollte man das Fair Play schon hochhalten", sagte der 31-Jährige.
Aus seiner Sicht wäre es "ziemlich lächerlich" gewesen, wenn er eine Bestrafung gefordert hätte. "Es freut mich natürlich, dass das auch beim Gegner Anerkennung gefunden hat. Es wäre absolut ungerechtfertigt gewesen, den Spieler rauszustellen", sagte Wolff.