Der Sport-Tag
26. März 2024
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23:58 Uhr

"Katastrophe": Nagelsmann schimpft nach Sieg gegen Niederlande

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem 2:1 im Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Niederlande die Qualität des Rasens im Frankfurter EM-Stadion bemängelt. "Leider ist der Platz eine Katastrophe, wirklich eine Katastrophe", sagte Nagelsmann bei RTL. Das hätte sowohl offensiv wie auch defensiv negative Auswirkungen auf das zweite Testspiel im EM-Jahr gehabt, meinte der Bundestrainer. "Da gab es viele Situationen im letzten Drittel, als wir weggerutscht sind", sagte Nagelsmann und nannte namentlich Bayern-Profi Jamal Musiala, "der mit seinen Haken leider in dem Fall keinen guten Stand hatte".

"Katastrophe": Nagelsmann schimpft nach Sieg gegen Niederlande
22:32 Uhr

Zwei Spiele für Deutschland: Ex-DFB-Profi reist von Syriens Nationalteam ab

Mahmoud Dahoud von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart ist noch vor seinem möglichen Länderspieldebüt von der syrischen Nationalmannschaft abgereist. Wie der syrische Fußballverband am Dienstag auf Instagram mitteilte, habe der 28-Jährige am Morgen das Quartier in Saudi-Arabien verlassen. Der Verband sei nicht in der Lage gewesen, die von Dahouds Berater gestellten Forderungen zu erfüllen.

Dahoud selbst erklärte daraufhin bei Instagram, dass er "in Anbetracht des größten Respekts" vor seinem Land am Spieltag das Verbandsstatement sowie die Anschuldigungen nicht kommentieren wolle. Als erfahrener Spieler wolle er in der Lage sein, sein Bestes für das Land zu geben. Und: "Wenn man keine Lösung sein darf, muss man wenigstens kein Problem sein", schrieb der VfB-Spieler. Heute Abend bestritt Syrien das WM-Qualifikationsspiel gegen Myanmar (7:0) in Dammam/Saudi-Arabien.

Dahoud, der für Stuttgart bisher auf insgesamt acht Kurzeinsätze gekommen ist, hatte vor zwei Wochen seinen Verbandswechsel verkündet. Der bis Sommer von Brighton & Hove Albion ausgeliehene Mittelfeldspieler war im Jahr 2020 in zwei Freundschaftsspielen für Deutschlands A-Nationalmannschaft aufgelaufen.

Zwei Spiele für Deutschland: Ex-DFB-Profi reist von Syriens Nationalteam ab
21:51 Uhr

DFB-Neuling erzielt Traumtor gegen Niederlande

Der frühe Rückstand schockt die deutschen Fußballer nur kurz. Im Test gegen die Niederlande gleicht die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann schnell aus. Maximilian Mittelstädt macht im zweiten DFB-Auftritt sein erstes Länderspiel-Tor - und was für ein schönes. Die zweite Halbzeit gibt's jetzt live bei RTL.

DFB-Neuling erzielt Traumtor gegen Niederlande
21:39 Uhr

Verbannter Schalke-Profi wehrt sich gegen Vorwürfe

Timo Baumgartl vom Fußball-Zweitligisten Schalke 04 hat sich nach seiner Verbannung in die zweite Mannschaft gegen Vorwürfe gewehrt, ihm fehle es an der richtigen Einstellung. Er könne "ungerechtfertigte Anschuldigungen und Vorwürfe hinsichtlich meiner Professionalität, Motivation und Teamfähigkeit" nicht tolerieren, schrieb der 28-Jährige bei Instagram. Zu keinem Zeitpunkt habe er "persönlichen Interessen über die des Vereins oder der Mannschaft gestellt."

Die Entscheidung von Trainer Karel Geraerts, ihn in die Regionalliga-Mannschaft zu versetzen, akzeptierte der ehemalige Kapitän der deutschen U21-Nationalmannschaft in seinem Statement. Der Belgier hatte den Schritt mit Baumgartls Leistungen begründet.

Baumgartl war im vergangenen Sommer von der PSV Eindhoven ablösefrei nach Schalke gewechselt und hat in dieser Saison nur zwölf Ligaspiele für die vom Abstieg bedrohten Königsblauen bestritten. Der ehemalige Stuttgarter, zu Saisonbeginn Stammspieler, war schon im September nach öffentlicher Kritik an Geraerts' Vorgänger Thomas Reis suspendiert und in die U23 abgeschoben worden.

Verbannter Schalke-Profi wehrt sich gegen Vorwürfe
21:17 Uhr

Matthäus schraubt Anspruch ans DFB-Team massiv nach oben

Lothar Matthäus hat nach dem eindrucksvollen Testspielsieg bei Vize-Weltmeister Frankreich von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geschwärmt. "Das passt alles zusammen", sagte der Rekordnationalspieler in Frankfurt am Main. Deutschland habe eine Mannschaft, die nicht nur Europameister werden kann, sondern die "Europameister werden muss", sagte der 63-Jährige wenige Stunden vor dem Testspiel gegen die Niederlande am Abend (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de).

Besonders begeistert war Matthäus von Rückkehrer Toni Kroos, der beim 2:0 in Lyon herausstach. "Toni Kroos ist bei Real Madrid unverzichtbar in der Mannschaft von Ancelotti. Julian Nagelsmann hat ihn von Anfang an so positioniert, dass er der Leader ist. Er gibt den Rhythmus an und versucht, die Abwehr zu stabilisieren. Es ist wie beim Schachspiel: Kein Zug, der unnötig ist. Ich habe sehr viele Pässe ins Offensivfeld gesehen, das zeichnet ihn dann aus", sagte Matthäus über Kroos.

Matthäus schraubt Anspruch ans DFB-Team massiv nach oben
21:01 Uhr

Füchse gewinnen in der Schweiz

Bundesliga-Spitzenreiter Füchse Berlin hat einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale der European League gemacht. Im Playoff-Hinspiel bei den Kadetten Schaffhausen gewannen die Handballer von Trainer Jaron Siewert mit 32:28 (16:15) und verschafften sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag, wenn der Viertelfinalgegner vom HBC Nantes ermittelt wird.

Beim Schweizer Meister setzten sich die Berliner, die am Sonntag mühevoll bei Bundesligaschlusslicht HBW Balingen-Weilstetten gewonnen hatten (35:24), in der zweiten Halbzeit vorentscheidend ab. Für die Füchse, die die Hauptrundengruppe nur auf Platz zwei abgeschlossen hatten und deshalb den Umweg über die Playoffs nehmen müssen, war Mathias Gidsel mit neun Toren am treffsichersten.

Füchse gewinnen in der Schweiz
20:29 Uhr

Nagelsmann-Argument überzeugt nicht: Bayer-Star enttäuscht

Jonas Hofmann vom Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen hat enttäuscht auf seine Nicht-Nominierung für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft reagiert. Bundestrainer Julian Nagelsmann habe die Entscheidung in einem Telefonat damit begründet, "dass das Momentum nicht auf der Seite der Spieler ist, die jetzt gerade nicht dabei sind", sagte der 31-Jährige: "Wir stehen an erster Stelle. Ich weiß nicht, ob es gerade ein besseres Momentum für einen Spieler gibt."

Für die ersten vier Spiele unter Nagelsmann hatte Hofmann noch im DFB-Aufgebot gestanden. "Wenn er der Meinung ist, dass mein Momentum gerade nicht auf der Seite ist, dann habe ich das zu akzeptieren und muss alles daran legen, dieses Momentum wieder auf meine Seite zu bekommen", sagte Hofmann. Schließlich bestehen weiterhin Chancen auf eine Teilnahme an der Heim-EM vom 14. Juni bis 14. Juli. "Wenn man noch zwei Monate Zeit hat, dann sind noch genügend Spiele da, um sich zu zeigen, um auf den Zug wieder aufzuspringen", sagte Hofmann: "Das war auch die Message, dass der Zug noch nicht abgefahren ist. Und deshalb liegt es natürlich an einem selbst, da die Leistungen zu bringen."

Nagelsmann-Argument überzeugt nicht: Bayer-Star enttäuscht
19:45 Uhr

So sieht die Startelf für den Oranje-Kracher aus

Julian Nagelsmann hat seine EM-Formation gefunden. Für den Klassiker gegen die Niederlande (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) in Frankfurt/Main setzt der Fußball-Bundestrainer nach dem 2:0 in Frankreich auf seine Startelf von Lyon.

Marc-André ter Stegen wird also im Tor erneut den verletzten Manuel Neuer vertreten. In der Abwehr gibt es nach dem ersten Spiel ohne Gegentor gegen eine Top-Nation seit 2018 auch keinen Umbau: Das Zentrum aus Antonio Rüdiger und Jonathan Tah wird erneut von Joshua Kimmich und Maximilian Mittelstädt flankiert. Im defensiven Mittelfeld zieht Rückkehrer Toni Kroos die Fäden, neben ihm spielt wieder Robert Andrich. Kapitän İlkay Gündoğan wird abermals auf der Zehn Regie führen - er soll Jamal Musiala, Florian Wirtz und die Sturmspitze Kai Havertz in Szene setzen.

So sieht die Startelf für den Oranje-Kracher aus
19:32 Uhr

Toni Kroos widerspricht Bruder Felix bei Sané-Kritik

Nationalmannschafts-Rückkehrer Toni Kroos kann die negative Einschätzung seines Bruders Felix über Leroy Sané nicht nachvollziehen. Ex-Profi Felix Kroos hatte bei Welt TV einen Tag nach dem überzeugenden 2:0 der Fußball-Nationalmannschaft beim WM-Zweiten Frankreich über den Stürmer des FC Bayern München mit Blick auf die Heim-EM im Sommer gesagt: "Das ist für mich ein Fall: Entweder Startelf oder nicht im Kader. Ich glaube nicht, dass man den auf der Bank gebrauchen kann."

Diese Ansicht teilt Toni Kroos nicht. "Da bin ich ausnahmsweise einmal nicht deiner Meinung", entgegnete er seinem Bruder in der neuesten Ausgabe ihres gemeinsamen Podcasts "Einfach mal luppen". Er kenne Sané, "auch von der menschlichen Seite. Und da wird es im jeglichen Fall - was die Rolle ist, entscheidet eh der Trainer - keine Probleme geben."

Er glaube, dass die Nationalmannschaft "auf einen Spieler mit den Qualitäten von Leroy in Deutschland nicht verzichten kann", betonte Toni Kroos. "Davon bin ich zu tausend Prozent überzeugt und glaube, dass er brutal wichtig wird in diesem Turnier." Auch Bundestrainer Nagelsmann hatte Sané erst am Montag gestärkt.

Toni Kroos widerspricht Bruder Felix bei Sané-Kritik
19:06 Uhr

Sané weiß noch nicht, was Nagelsmann bei der EM mit ihm vorhat

Der aktuell rotgesperrte Fußball-Nationalspieler Leroy Sané weiß noch nicht genau, welche Rolle Bundestrainer Julian Nagelsmann für ihn während der Heim-EM vorgesehen hat. "Wir haben noch nicht so viel darüber gesprochen. Das werden wir aber noch, das hatte er auch angekündigt", sagte der Offensivspieler des FC Bayern München bei Sky: "Wir kennen uns gut, kommen sehr gut miteinander klar. Wir finden da schon eine sehr gute Rolle."

Nagelsmann hatte zuvor angekündigt, auf Sané während des Heim-Turniers setzen zu wollen. Dessen Drei-Spiele-Sperre sei zwar "schon eine Last", sagte der Bundestrainer: "Trotzdem hat er eine Qualität, auf die wir nicht verzichten wollen, nicht verzichten können." Er betonte auch: "Aber es geht auch für ihn darum, sich einzugliedern, deswegen haben wir diese Rollengespräche, wo jeder Spieler sich auch Gedanken machen kann, ob er mit der Rolle zurechtkommt."

Beim erfolgreichen Test am vergangenen Samstag in Frankreich (2:0) hatten im offensiven Mittelfeld die Youngster Florian Wirtz und Jamal Musiala überzeugt, auf der Zehner-Position spielte Kapitän İlkay Gündoğan. Sané hatte beim Länderspiel in Österreich (0:2) nach einer Unbeherrschtheit die Rote Karte gesehen und war vom Fußball-Weltverband FIFA für drei Partien gesperrt worden.

Sané weiß noch nicht, was Nagelsmann bei der EM mit ihm vorhat
18:25 Uhr

Ex-Leipzig-Star soll Kontakt zu Ehefrau nach Wechsel abgebrochen haben

Bei Rasenballsport Leipzig ist Emil Forsberg eine Legende, von 2015 an spielte der Schwede bei den Sachsen, ehe er sich zum 1. Januar den New York Red Bulls anschloss - gewissermaßen also dem US-Fußballableger des Getränkegiganten. Seiner Ehefrau Shanga Forsberg zufolge ist mit diesem Wechsel die Ehe der beiden zerbrochen. Demnach habe der 32-Jährige zuletzt mehr mit Reportern gesprochen als mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern, wie sie auf Instagram schreibt. Sogar von "Ghosting" ist die Rede, also dem völligen Kontaktabbruch ohne jede Begründung oder gar Vorwarnung. In den Zeitungen habe sie gelesen, dass es Emil Forsberg gut gehe nach dem Wechsel, der "offensichtlich ein Neuanfang für dich und dein Leben" war: "Nur wussten unsere Kinder und ich das vorher nicht. Aber es wurde uns schnell schmerzlich klar."

Im Oktober vergangenen Jahres feierten die beide noch das 19. Jubiläum ihrer Liebe, das Paar lernte sich also schon während der Schulzeit kennen. 2018 wurde das erste Kind geboren, 2023 dann das zweite. Jetzt jedoch schreibt Shanga Forsberg: "Unsere Wege werden sich trennen." Denn: "Als selbstverständlich angesehen und vernachlässigt zu werden, ist keine Liebe." Emil Forsberg hat darauf bislang nicht öffentlich reagiert.

Ex-Leipzig-Star soll Kontakt zu Ehefrau nach Wechsel abgebrochen haben
17:51 Uhr

Bericht: DFB ändert kurzfristig Torhymne für heute Abend

Die Fußball-Fans können sich offenbar bei Toren der deutschen Nationalmannschaft im Klassiker gegen die Niederlande doch über den Welthit "Major Tom" freuen. Nach Sport1-Informationen wird der Song von Peter Schilling heute (20.45 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) in Frankfurt/Main als Torhymne gespielt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestätigte dies bislang nicht. Erst einmal müsse man Tore erzielen, hieß es von Verbandsseite.

In einer Online-Petition, die mittlerweile fast 70.000 Menschen unterzeichnet haben, wurden seit Sonntag dafür Stimmen gesammelt. Eine Ausnahme gibt es laut Sport1 allerdings: Sollte der DFB-Auswahl nur der Ehrentreffer gelingen, dann ertönt keine Musik.

Bericht: DFB ändert kurzfristig Torhymne für heute Abend
17:11 Uhr

FC Bayern richtet eindringliche Bitte an seine Fans

Vor dem Hintergrund des Fan-Verbots für das Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale beim FC Arsenal hat der FC Bayern seinen Anhängern abgeraten, sich für diese Partie Tickets zu organisieren. Wie die Münchner mitteilten, hat der Premier-League-Verein aus London ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Anhänger des deutschen Fußball-Rekordmeisters am 9. April in London am Einlass konsequent abgewiesen werden müssen. Der FC Bayern selbst erhält für das Hinspiel nur ein knappes Kontingent für seine Delegation. Die Tickets aus dem Kontingent sind den Angaben zufolge vertraglich gebunden.

Fans der Münchner hatten im Achtelfinal-Hinspiel der Fußball-Königsklasse bei Lazio Rom (0:1) Mitte Februar Pyrotechnik abgebrannt und Gegenstände geworfen. Der Disziplinarausschuss der UEFA vollstreckte dann eine Strafe, die nach der Gruppenphase noch zur Bewährung ausgesetzt worden war: Die Münchner dürfen für ihr nächstes Auswärtsspiel keine Tickets an ihre Anhänger ausgeben. Schon im Oktober hatten Bayern-Anhänger beim Auswärtsspiel gegen den dänischen Klub FC Kopenhagen (2:1) ebenfalls Feuerwerkskörper abgebrannt und Gegenstände geworfen.

FC Bayern richtet eindringliche Bitte an seine Fans
16:42 Uhr

Düsseldorfer EG steht vor ungewissen Zeiten

Der achtmalige deutsche Eishockey-Meister Düsseldorfer EG muss seine Planungen für die kommende Spielzeit aufgrund der finanziellen Situation anpassen. "Es steht noch nicht fest, wie wir in die Saison 2024/25 gehen", teilte die DEG mit. Demnach ist es Sportchef Niki Mondt nach der sportlich schlechten Saison bislang noch unklar, auf welcher finanziellen Basis der Etat für die kommende Spielzeit zu planen ist. "Alle Beteiligten kämpfen aber um Lösungen", hieß es weiter.

Die Kosten "rund um die Spieltage" seien demnach stark gestiegen. Mehreinnahmen durch den gerade erst erzielten Zuschauerrekord im heimischen Dome seien "komplett von explodierenden Kosten geschluckt" worden. "Die teils erheblichen Kostensteigerungen von Dienstleistern und Partnern können derzeit nicht durch weitere Aufwendungen der Gesellschafter kompensiert werden", teilte die DEG mit.

Die Düsseldorfer, die eigentlich in den kommenden Jahren die Spitzenpositionen der Deutschen Eishockey Liga angreifen wollten, hatten in der abgelaufenen Spielzeit die Playoffs verpasst und den sportlichen Abstieg gerade so verhindert. Unter den aktuellen Bedingungen dürfte die DEG auch in der nächsten Spielzeit nur gegen den Abstieg spielen.

Düsseldorfer EG steht vor ungewissen Zeiten
16:15 Uhr

Olympiasieger stinksauer: "Alles, was er vorhat, wird scheitern"

Der zweimalige Ski-Olympiasieger Markus Wasmeier hat den umstrittenen FIS-Präsidenten Johan Eliasch scharf kritisiert. "Alles, was er geplant hat, ist gescheitert. Alles, was er vorhat, wird scheitern. Er nimmt die Verbände nicht mit, er scheint vieles nicht zu verstehen, es ist echt eine Katastrophe", sagte Wasmeier bei Sport1 über den Boss des Ski-Weltverbandes.

Am Montag waren die Weltcup-Abfahrten für Männer und Frauen am Matterhorn, ein Prestigeprojekt von Eliasch, überraschend aus dem Rennkalender für die kommende Saison genommen worden - wetterbedingt waren alle Weltcups auf der Strecke vom Schweizer Zermatt ins italienische Cervinia seit 2022 ausgefallen. Eliasch wollte die Rennen als spektakuläre neue Abfahrten etablieren.

Wasmeier sieht bei Eliasch einen Interessenkonflikt, da der schwedisch-britische Geschäftsmann nicht aus dem Skisport komme und "alles von der geschäftlichen Seite her" denke: "Diese ganze Konstellation mit seinen Interessenkonflikten als Verbands- und als Unternehmenschef finde ich schon von Grund auf höchst zweifelhaft und dieser ganze Führungsstil ist eine Unart."

Olympiasieger stinksauer: "Alles, was er vorhat, wird scheitern"
15:51 Uhr

Teurer als gedacht: Frankreich ächzt unter Olympia-Last

Der finanzielle Aufwand für die Olympischen Spiele in Paris (26. Juli bis 11. August) könnte die öffentliche Hand in Frankreich stärker als bisher angenommen belasten. "Diese Spiele sollten zwischen drei, vier, fünf Milliarden Euro kosten, wir werden sehen", sagte Frankreichs Rechnungshof-Präsident Pierre Moscovici im Radiosender France Inter. Bisher hatte der oberste Kassenprüfer des Landes den Bedarf an öffentlichen Mitteln für die Sommerspiele in Frankreichs Metropole stets lediglich auf maximal rund drei Milliarden Euro beziffert. In den öffentlichen Haushalten 2023 waren im Zusammenhang mit Olympia für Investitionen nur 2,44 Milliarden Euro veranschlagt.

Derzeit kalkulieren die Olympia-Macher mit einem Etat in Höhe von insgesamt neun Milliarden Euro. In dem Budget sind öffentliche wie private Gelder enthalten. Alleine das Organisationskomitee (Cojo) kalkuliert mit Kosten von 4,4 Millionen Euro.

Teurer als gedacht: Frankreich ächzt unter Olympia-Last
15:23 Uhr

Löw schwärmt vom "coolsten" DFB-Spieler: "Er ist wie ein Adler"

Joachim Löw hat DFB-Rückkehrer Toni Kroos als den "vielleicht besten Verbindungsspieler, den es je gab" geadelt und eine regelrechte Lobeshymne auf den 34-Jährigen angestimmt. "Er erkennt Räume wie kaum ein anderer und ist dank seiner Technik in der Lage, seine Ideen umzusetzen", schwärmte der frühere Bundestrainer bei "Sports Illustrated": "Er überblickt wie ein Adler aus der Vogelperspektive das Spielfeld und weiß, was überall gerade passiert."

Dadurch könne Kroos "wie kaum ein anderer Situationen erfassen, Spiele analysieren. Er ist bei alldem schnell im Kopf, was ausgleicht, dass er beim Tempolauf vielleicht nicht immer der Schnellste war." Kurz: "Toni ist einer der besten Spieler, die ich je gesehen habe. Und er ist vor allem der coolste Spieler." Löw meint damit, dass Kroos "in allem eine unglaubliche Sicherheit ausstrahlt". In all den gemeinsamen Jahren bei der Nationalelf habe er "nie ein Zeichen der Nervosität erkennen lassen. Er ruht stets in sich und ist total klar, auch unter größtem Druck."

Löw schwärmt vom "coolsten" DFB-Spieler: "Er ist wie ein Adler"
14:21 Uhr

DFB-Kapitänin Popp verpasst Auftakt zur EM-Quali

Alexandra-Popp-hat-sich-entgegen-erster-Befuerchtungen-keine-schwere-Verletzung-zugezogen
Alexandra Popp fällt doch länger aus. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Ohne die am Knie verletzte Kapitänin Alexandra Popp bestreiten die deutschen Fußballerinnen den Start in die EM-Qualifikation. Im Aufgebot von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch fehlt damit nach Abwehrchefin Marina Hegering (Muskelfaserriss) eine weitere wichtige Stammkraft vom VfL Wolfsburg, wenn es am 5. April (20.30 Uhr/ARD) in Linz gegen Österreich und vier Tage später in Aachen gegen Island (18.10 Uhr/ZDF) geht.

Erstmals nominiert ist indes Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao). Zudem kehren Lina Magull (Inter Mailand), Felicitas Rauch (North Carolina Courage), Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt) und Melissa Kössler (TSG Hoffenheim) in Hrubeschs 23er-Kader zurück.

"Für uns heißt es nun, die Situation anzunehmen und anderen Spielerinnen die Chance zu geben, sich zu zeigen", sagte Hrubesch zu den Verletzungen von Popp und Hegering.

DFB-Kapitänin Popp verpasst Auftakt zur EM-Quali
14:13 Uhr

Im Böllerwurf-Prozess gibt es Festnahme während der Sitzung

Im Augsburger Böllerwurf-Prozess ist einer der drei wegen Beihilfe Angeklagten während der Sitzung im Landgericht Augsburg vorläufig festgenommen worden. Es steht im Raum, dass der Mann am Dienstag beim zweiten Verhandlungstag auf einen Zeugen eingewirkt haben soll. Es geht um den Vorwurf der Verdunklungsgefahr. Noch im Laufe des Tages soll über einen Haftbefehl entschieden werden.

Tags zuvor zu Prozessauftakt hatte der Hauptangeklagte die Tat eingeräumt und die Opfer um Entschuldigung gebeten. Der Mann schilderte, wie er am 11. November 2023 beim Spiel in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Augsburg und der TSG 1899 Hoffenheim (1:1) einen Böller aus dem Gästeblock in Richtung Spielfeld warf. Dieser detonierte in der Nähe von Fans. Dabei wurden der Anklage zufolge 14 Personen verletzt, darunter fünf Kinder. Sie erlitten vor allem Knalltraumata und Schocks, ein 14 Jahre alter Junge musste sich aber auch wegen einer Fleischwunde durch herumfliegende Böllerteile behandeln lassen.

Im Böllerwurf-Prozess gibt es Festnahme während der Sitzung
13:37 Uhr

"Heuchelei" dabei: Ex-DFB-Präsident über Empörung wegen Nike

Theo Zwanziger hat den Wechsel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom deutschen Sportartikelhersteller adidas zum US-Konzern Nike als künftigen Trikot-Ausrüster verteidigt. "Ich kann jeden Fan verstehen, der sich empört", sagte der frühere DFB-Präsident der "Zeit": "Doch dem DFB blieb keine andere Wahl, wirtschaftlich wie rechtlich." Schon während seiner Amtszeit als DFB-Boss zwischen 2006 und 2012 habe Nike fünfmal so viel Geld geboten wie Adidas, sagte Zwanziger. Dennoch habe man sich für die Herzogenauracher entschieden: "Adidas war beim DFB damals schwer zu hinterfragen", sagte Zwanziger.

Er betonte: "Bei der Diskussion über den Wert der Tradition war schon immer Heuchelei im Spiel." Die wahren Interessen hätten vielmehr bei den zahlreichen früheren Nationalspielern gelegen, die auf der Lohnliste von Adidas gestanden hätten.

"Heuchelei" dabei: Ex-DFB-Präsident über Empörung wegen Nike
13:09 Uhr

Gleich mehrere Verletzungen: Zwangspause für Tennis-Star

Der zweimalige Wimbledon-Champion Andy Murray steht vor einer längeren Zwangspause. Wie der britische Tennisprofi bei Instagram mitteilte, zog er sich bei seiner 7:5, 5:7, 6:7 (5:7)-Niederlage gegen den Tschechen Tomas Machac in der dritten Runde des ATP-Masters in Miami gleich mehrere Knöchelverletzungen zu. "Ich werde einen Knöchelspezialisten sehen, wenn ich nach Hause zurückkehre, um die nächsten Schritte einzuleiten", schrieb der 36-Jährige: "Das ist natürlich ein harter Schlag und ich werde für eine längere Zeit ausfallen. Aber ich werde mit einer Hüfte und ohne Knöchelbänder zurückkommen, wenn die Zeit reif ist."

Murray war bei seiner Niederlage in Florida im Tiebreak des dritten Satzes unter Schmerzen vom Platz gehüpft. Er spielte die Partie im Anschluss aber noch zu Ende und zeigte sich zunächst optimistisch, nun folgte doch der medizinische Rückschlag. Der Brite hatte zuletzt das Ende seiner Karriere nach dem Sommer in Aussicht gestellt. Er wird wahrscheinlich noch bei den Olympischen Spielen in Paris und in Wimbledon spielen, bevor er sich aus dem Sport zurückzieht.

Gleich mehrere Verletzungen: Zwangspause für Tennis-Star
12:16 Uhr

Ex-Oranje-Coach knallhart: DFB hat "nicht die beste Generation"

Der frühere Bondscoach Bert van Marwijk sieht in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurzeit ein Qualitätsproblem. "Man muss sich eingestehen, nicht die allerbeste Mannschaft zu haben", sagte der 71-Jährige im Interview mit der Funke Mediengruppe vor dem Duell der DFB-Auswahl mit den Niederlanden (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) in Frankfurt. "Die Nationalmannschaft ist immer abhängig von Generationen. Manchmal gibt es keinen guten Stürmer oder Torhüter, dann hast du plötzlich zwei, drei gute auf einmal", sagte er: "Ich denke, bin allerdings auch nicht mehr so nah dran, dass Deutschland momentan nicht die beste Generation hat."

Das sehe man auch daran, "dass viele neue Spieler ausprobiert werden müssen", erklärte van Marwijk, der 2010 bei der WM in Südafrika mit der Elftal das Endspiel gegen Spanien verlor: "Das Schwierige ist, dass man das akzeptieren muss. Und wie in anderen Ländern bekommt zuerst der Trainer die Schuld." Dennoch traut van Marwijk der deutschen Mannschaft eine erfolgreiche Heim-EM zu - unter gewissen Voraussetzungen. "Es geht um Details und auch immer ein bisschen um Glück", sagte der Niederländer.

Ex-Oranje-Coach knallhart: DFB hat "nicht die beste Generation"
11:59 Uhr

Wettbetrug in NBA? Ex-Team von Weltmeister unter Verdacht

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA hat Untersuchungen wegen eines möglichen Wettbetrugs eingeleitet. Im Fokus der Ermittlungen steht Jontay Porter, Center der Toronto Raptors. Während mehrerer Raptors-Spiele in der laufenden Saison seien ungewöhnliche Wetten auf Porters Leistung registriert worden, teilte ein Sprecher der Liga mit. Es bestehe der Verdacht, dass sich der 24-Jährige auswechseln ließ, um Wettgewinne zu ermöglichen.

Wie unter anderem ESPN berichtet, hätten Unbekannte bei Torontos Heimspielen gegen die Los Angeles Clippers und gegen die Sacramento Kings mit ungewöhnlich hohe Beträge darauf gewettet, dass Porter unter einer spezifischen Zahl an Punkten, Rebounds, Assists und Dreipunktewürfen bleibt. Ein US-Wettanbieter meldete, diese Wette sei an den Tagen jeweils die mit den höchsten Auszahlungen gewesen. In beiden Partien wurde Porter verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt nicht mehr als vier Minuten eingesetzt. Beim nun unter Beobachtung stehenden Spiel der Raptors gegen die Clippers standen in Porters damaligen Teamkollegen Dennis Schröder sowie Daniel Theis aufseiten der Clippers auch zwei deutsche Weltmeister mit auf dem Court.

Wettbetrug in NBA? Ex-Team von Weltmeister unter Verdacht
11:23 Uhr

"Sicher unglücklich": Weltcup-Finale stößt Athleten bitter auf

Der Ski-Weltverband FIS ist für die Abläufe beim Skisprung-Finale in Planica in die Kritik geraten. Während die Männer am vergangenen Wochenende drei Wettbewerbe auf der Flugschanze hatten, starteten Katharina Schmid und Co. nur einmal von der Normalschanze. Auch der ehemalige Weltklasse-Springer Martin Schmitt kann den Unmut der Springerinnen nachvollziehen. "Ich verstehe die Unzufriedenheit. Die Wirkung ist natürlich nicht gut. Es ist sicher unglücklich, die Damen auf der ganz kleinen und die Männer auf der ganz großen Schanze springen zu lassen", sagte Schmitt.

Bei dem Wettbewerb der Damen handelte es sich um einen Nachholwettkampf für ein ausgefallenes Springen im rumänischen Rasnov. "Natürlich ist schon die Frage: Hätte man nicht eine Möglichkeit gefunden, das als Skifliegen zu machen?", sagte Schmitt. Die Skispringerinnen kämpfen seit Jahren um Gleichberechtigung. Seit März 2023 dürfen Frauen auch beim Skifliegen starten. Die Abläufe von Planica kamen allerdings nicht gut an.

"Sicher unglücklich": Weltcup-Finale stößt Athleten bitter auf
10:42 Uhr

Schweinsteiger sorgt sich um den FC Bayern

Der frühere Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger sorgt sich um seinen Ex-Klub Bayern München. "Allein jetzt einen Trainer auszutauschen, das reicht nicht", sagte der langjährige Münchner über den deutschen Rekordmeister in der ARD-Sportschau: "Der FC Bayern muss auf jeden Fall auch in der Kaderplanung was verändern." Die größten Baustellen für den Münchner Umbruch unter dem neuen Sportvorstand Max Eberl sieht Schweinsteiger auf seiner früheren Position und auf den Außenbahnen. "Gerade im zentralen Mittelfeld, glaube ich, wäre es gut, noch mal nachzulegen", sagte der frühere Weltklasse-Sechser. Zwar habe man mit Aleksandar Pavlovic ein vielversprechendes Talent aufgebaut, dennoch sieht Schweinsteiger weiteren Bedarf.

Als Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Trainer Thomas Tuchel hofft Schweinsteiger bei den Bayern auf einen großen Namen. "Es wäre natürlich schön, wenn mal wieder so ein Trainer wie Pep Guardiola oder Jupp Heynckes verpflichtet werden könnte", sagte Schweinsteiger: "Jemand, der über Jahre hinweg Stabilität reinbringt und auf die Werte achtet, die der FC Bayern vermittelt."

Schweinsteiger sorgt sich um den FC Bayern
10:13 Uhr

Auch dank Wirtz und Musiala: Ex-Bayern-Profi sieht DFB-Team als EM-Favorit

Der ehemalige Weltklasse-Stürmer Roy Makaay hat die deutsche Nationalmannschaft bei der Heim-EM im Sommer auf seiner Favoritenliste. "Mit Deutschland sollte man bei einem Turnier immer rechnen", sagte der 49-Jährige bei skysport.de: "Der Heimvorteil kann einen Extra-Push geben." Dabei sei die jüngste sportliche Krise beim DFB kein großer Faktor: "Am Ende zählt nur, was im Sommer passiert."

Dabei wird Bundestrainer Julian Nagelsmann auf die beiden Top-Talente Jamal Musiala und Florian Wirtz setzen. "Wirtz ist natürlich auch ein überragender junger Spieler, aber Musiala ist im Moment noch einen Tick weiter", sagte der Niederländer: "Er kann Vorlagen geben und viele Tore schießen als offensiver Mittelfeldspieler. Egal ob Verein oder Nationalmannschaft, jede Mannschaft hätte gerne solch einen Spieler in ihren Reihen."

Auch dank Wirtz und Musiala: Ex-Bayern-Profi sieht DFB-Team als EM-Favorit
09:35 Uhr

Olympiasieger wegen Betrugs bei Dopingtest gesperrt

Der brasilianische Fußballprofi Gabriel Barbosa ist wegen versuchten Betrugs bei einem Dopingtest für zwei Jahre gesperrt worden, teilte das Sportgericht in Brasilien mit. Die Sperre für den Angreifer von Flamengo Rio de Janeiro, der 2016 mit der Olympia-Auswahl die Goldmedaille gewann, soll rückwirkend am 8. April 2023 in Kraft treten. An diesem Datum soll Gabriel Barbosa in der Vereinszentrale in Rio einen unangekündigten Dopingtest gestört haben, indem er lokalen Medienberichten zufolge unter anderem die Beamten ignorierte und dessen Anweisungen nicht befolgte.

Gabriel Barbosa, der in Europa für Inter Mailand und Benfica Lissabon spielte, bestreitet die Vorwürfe. "Ich habe nie versucht, einen Test zu behindern oder zu betrügen", teilte der Brasilianer über die Sozialen Medien mit: "Ich bin zuversichtlich, dass ich vor dem höchsten Gericht für unschuldig befunden werde." Flamengo schrieb in einer Erklärung, dass der Verein seinen Spieler unterstützen und bei seiner Berufung behilflich sein werde, "weil es keine Art von Betrug gab".

Olympiasieger wegen Betrugs bei Dopingtest gesperrt
08:49 Uhr

Medien: Nagelsmann gibt erstem Klub einen Korb

Julian Nagelsmann möchte vor der EM Klarheit über seine Zukunft haben. Der DFB würde den Bundestrainer gerne halten, allerdings soll Nagelsmann auch bei einigen europäischen Top-Klubs hoch im Kurs stehen. Beim BVB wird der 36-Jährige einem Bericht zufolge aber nicht anheuern. Laut "Sky" habe Nagelsmann derzeit "andere Pläne", als zur kommenden Saison Borussia Dortmund zu übernehmen. Weil sein Vertrag als Bundestrainer nur bis zum Ende der EM läuft, ranken sich seit Wochen Spekulationen über Nagelsmanns Zukunft. Die DFB-Bosse ließen in den vergangenen Tagen unisono verlauten, man wolle Nagelsmann halten und ihm zeitnah ein neues Vertragsangebot machen. "Der DFB hat mit Julian Nagelsmann einen sehr guten Bundestrainer und dass man versucht, ihn länger zu halten, ist logisch", sagte DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bei "Sky". Dass sich BVB-Boss Watzke für Nagelsmann beim DFB starkmacht, ist insofern interessant, als der Trainer immer wieder bei den Schwarzgelben gehandelt wird. Beim BVB steht Chefcoach Edin Terzić seit geraumer Zeit in der Kritik.

Medien: Nagelsmann gibt erstem Klub einen Korb
07:50 Uhr

DFB-Boss kriecht bei erbostem Weltmeister-Team zu Kreuze

Bernd Neuendorf, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, will das Verhältnis zu den Weltmeistern von 1974 verbessern. "Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass sich das Verhältnis des DFB zu seinen Legenden verbessert. Wir befassen uns deshalb derzeit damit, wie wir unseren ehemaligen Stars gerecht werden können", sagte der Funktionär der "Bild".

Die 74er-Weltmeister waren verstimmt, weil der DFB sie erst sehr spät zum Länderspiel (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) gegen die Niederlande eingeladen hatte. Nach dpa-Informationen kommen vier deutsche und elf niederländische Akteure des WM-Finales von 1974 als Zuschauer zu dem Testspiel. Deutschland hatte das WM-Finale in München mit 2:1 gegen die Niederlande gewonnen.

DFB-Boss kriecht bei erbostem Weltmeister-Team zu Kreuze
07:13 Uhr

Korruption beim Fußball: Ex-Verbandsboss muss lebenslang in Haft

Der frühere Vorsitzende des chinesischen Fußballverbands, Chen Xuyuan, ist wegen Korruption zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden zudem drei weitere Funktionäre zu Haftstrafen verurteilt, die sich ebenfalls hatten bestechen lassen. Ein Gericht in der zentralchinesischen Provinz Hubei begründete das Urteil gegen Chen demnach damit, dass er seine verschiedenen Ämter zwischen 2010 und 2023 dazu genutzt habe, um Projektvergaben zu beeinflussen und im Gegenzug Schmiergeld sowie Wertgegenstände im Wert von mehr als 81 Millionen Yuan (etwa 10,4 Millionen Euro) anzunehmen.

Chen habe "die Ordnung des fairen Wettbewerbs schwer verletzt" und "dem Fußball in China enormen Schaden zugefügt", urteilte das Gericht. Für das Ziel des fußballbegeisterten Staats- und Parteichefs Xi Jinping, die Volksrepublik zu einer großen Fußballnation zu machen, bedeutet die Korruptionsaffäre einen Rückschlag. Bisher hat sich China nur einmal für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Der chinesische Fußball sieht sich immer wieder mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert.

Korruption beim Fußball: Ex-Verbandsboss muss lebenslang in Haft
06:28 Uhr

"Die haben mich vergessen": WM-Held enttäuscht vom DFB

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Schnellinger musste schließlich doch nach dem Halbfinale getröstet werden. (Foto: dpa)

Der ehemalige Nationalspieler Karl-Heinz Schnellinger wird zur Fußball-Europameisterschaft nicht nach Deutschland kommen. Das sagte der bald 85-jährige Schnellinger der Deutschen Presse-Agentur. "Zuletzt war ich vor ein oder zwei Jahren da. Ich kenne da kaum noch jemand." Immer noch lebt der gebürtige Rheinländer in der Nähe von Mailand.

Auf den DFB ist Schnellinger nicht besonders gut zu sprechen. "Das geht doch drunter und drüber bei denen. Das ist nur noch ein großes Geschäft", sagt er und glaubt. "Die haben mich vergessen." Die EM in Deutschland wird sich Schnellinger deshalb "am Fernseher anschauen. Zuhause." Also in Italien.

Im sogenannten Jahrhundertspiel im Aztekenstadion am 17. Juni 1970 hatte der damals schon beim AC Mailand spielende Schnellinger im WM-Halbfinale gegen Italien kurz vor Schluss das 1:1 erzielt und Deutschland in die Verlängerung gerettet. "Ausgerechnet Schnellinger, werden die Italiener sagen", kommentierte ARD-Reporter Ernst Huberty seinerzeit. Und schob fassungslos noch einmal hinterher: "Ausgerechnet Schnellinger." Am Ende gewannen die Italiener das Halbfinale mit 4:3. Im Finale gab es dann ein 1:4 gegen Brasilien.

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05:53 Uhr

"Sehr wertvoll und ansteckend": Nagelsmann schwärmt von Stammspieler

Julian Nagelsmann hält große Stücke auf Joshua Kimmich - auch in dessen neuer Rolle als Rechtsverteidiger. "Josh ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, weil er viel von dem verkörpert, was man manchmal bei jungen Spielern der neuen Generation, die neu zu den Profis kommen, ein bisschen vermisst ", sagte der Bundestrainer vor dem Länderspiel-Klassiker gegen die Niederlande in Frankfurt (20.45 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker). Was er damit meinte? "Das unbedingte Gewinnen wollen in jeder Situation." Mit dieser Art gehe Kimmich "manchmal dem ein oder anderen auf die Nerven", sagte Nagelsmann über seinen früheren Münchner Schützling, sie sei andererseits aber "sehr wertvoll und ansteckend für alle".

Als Beispiel brachte Nagelsmann die Szene beim Schlusspfiff in Frankreich (2:0), wo Kimmich den Sieg "mit beiden Armen nach vorne gestreckt" und einem "extrem lauten" Schrei gefeiert hatte. "Da würde man nicht denken, dass es ein Testspiel war. Aber genau so ist er halt, da ist er sehr echt und verstellt sich nicht", sagte der Bundestrainer.

"Sehr wertvoll und ansteckend": Nagelsmann schwärmt von Stammspieler