Donnerstag, 06. Februar 2020Der Sport-Tag

22:39 Uhr

Siegemund eröffnet Fed Cup gegen Brasilien

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Laura Siegemund eröffnet für die deutsche Fed-Cup-Mannschaft das Erstrundenduell in Brasilien. Wie die Auslosung ergab, trifft die 31-Jährige im ersten Einzel in Florianopolis am Freitag (16 Uhr MEZ/Sportdeutschland.tv) auf Teliana Pereira (WTA-359.).

  • Im Anschluss stehen sich Tatjana Maria und Gabriela Ce (WTA-225.) gegenüber.
  • Am Samstag (ab 14.30 Uhr MEZ) misst sich Siegemund dann auf dem Sandplatz mit Ce, bevor Maria das letzte Einzel gegen Pereira bestreitet.
  • Für das Doppel nominierte Teamkapitän Rainer Schüttler bei seinem Debüt im Amt Anna-Lena Friedsam und Antonia Lottner, die es mit Laura Pigossi und Luisa Stefanie zu tun bekommen.
  • Die deutschen Topspielerinnen Angelique Kerber und Julia Görges standen für die Partie in Brasilien nicht zur Verfügung. Der Sieger qualifiziert sich in dem reformierten Wettbewerb für das Finalturnier vom 14. bis 19. April in Budapest.
22:17 Uhr

China beleidigt: Verband sperrt ungarischen Shorttracker

Das ist konsequent: Shorttrack-Olympiasieger Csaba Burjan ist für einen beleidigenden Instagram-Beitrag über China von der Ethikkommission des ungarischen Eislaufverbandes MOKSZ für ein Jahr aus der Nationalmannschaft seines Landes ausgeschlossen worden.

  • Am 3. Dezember hatte sich der 25-Jährige mit einem herablassenden Kommentar ("F*ckin China") zu einem selbst aufgenommen Instagram-Video geäußert und damit Empörung in China ausgelöst.
  • "Ich kann es nicht tolerieren, dass ein ungarischer Skater so rassistische Kommentare zu China abgibt", sagte Ungarns chinesischer Nationaltrainer Zhang Jing auf Instagram zu Burjans Beleidigungen und trat von seinem Amt zurück.
  • Burjan, der zur siegreichen ungarischen Staffel bei den Olympischen Winterspielen 2018 zählte, hatte sich zuvor für seinen Post entschuldigt, den er später wieder löschte. "Das Ganze tut mir aufrichtig leid", schrieb er.
  • Hintergrund: Am Flughafen von Shanghai hatte er eine Schlange wartender Passagiere bei der Abfertigung aufgenommen und sich über lange Wartezeiten beklagt.
22:16 Uhr

NBA: Schröder bleibt doch in Oklahoma

Der mögliche Wechsel zum NBA-Superklub Los Angeles Lakers ist nicht zustande gekommen: Deutschlands Nationalspieler Dennis Schröder bleibt bei Oklahoma City Thunder.

  • Bis 21 Uhr hätten in der NBA Spieler abgegeben, geholt oder getauscht werden - Schröder war ein Thema.
  • Doch letztlich verpflichteten ihn die Lakers nicht.
  • Schröder spielt bei OKC eine starke Saison. Erst beim 109:103 gegen die Cleveland Cavaliers war er mit 30 Punkten erneut bester Werfer seines Teams.
21:55 Uhr

Merk über Wagner-Rot: "Hat er nicht verdient"

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Rot ist laut Merk überzogen.

(Foto: imago images/Contrast)

Rot für David Wagner? Dafür hat der ehemalige Fifa-Schiedsrichter Markus Merk kein Verständnis. "Für mich ist diese Entscheidung schwer nachvollziehbar", schrieb der 57-Jährige in einer Kolumne für t-online.de über den Platzverweis im DFB-Pokalspiel zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC (3:2 n.V.).

  • Vor allem die von Schiedsrichter Harm Osmers genannte Begründung einer "Spielverzögerung" sei nicht nachvollziehbar. "Die Begründung 'Spielverzögerung' klärt weder auf noch macht sie die Entscheidung verständlicher und erscheint als wenig dienliche Suche nach einer Begründung. Wo war die Spielverzögerung?", schrieb Merk.
  • Nach der Gelb-Roten Karte gegen Herthas Jordan Torunarigha, der während der Begegnung rassistisch beleidigt wurde, regte Merk eine Straffreiheit für den Berliner an: "Wir wissen jetzt, was dieser Spieler während der Partie durchmachen musste. Das ist gravierend. Als Mensch sage ich: Es wäre eine große Geste, Torunarigha nun nicht für das nächste Pokalspiel zu sperren."
21:33 Uhr

Roggisch wusste nichts von Prokops Entlassung

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Roggisch ist so überrascht wie alle.

(Foto: imago images / Sven Simon)

Da kann man sich schon wundern, wie die Wege beim Deutschen Handball-Bund so sind. Teammanager Oliver Roggisch nämlich wusste nichts vom Rauswurf von Christian Prokop.

  • Die Entscheidung des Verbandspräsidiums sei daher "nach außen erst einmal schwer nachzuvollziehen". Roggisch selbst war nach eigener Aussage "in keiner Weise in die Entscheidung eingebunden und heute genauso überrascht wie alle anderen auch, dass Christian beurlaubt worden ist", sagte der 41-Jährige bei Sky.
  • Er betonte: "Ich glaube, dass Christian Prokop eine richtig gute Europameisterschaft gespielt hat mit der Mannschaft, die hinter ihm steht."
  • Direkten Kontakt mit Prokop habe er noch nicht gehabt, ihm aber eine Nachricht via WhatsApp geschickt. "Jeder kann sich vorstellen, dass er sehr enttäuscht ist. Das muss er sicher erstmal sacken lassen", fügte Roggisch hinzu.
  • Nicht überrascht zeigte sich der Weltmeister von 2007 vom Prokop-Nachfolger. "Ich kann verstehen, dass Alfred Gislason interessant ist für jeden Verein und jeden Verband, wenn er auf dem Markt ist. Er ist ein erfolgreicher und großer Trainer", sagte Roggisch zur Verpflichtung des 60 Jahre alten Isländers.
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21:01 Uhr

Eigener Leihspieler schmeißt Real aus dem Pokal

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Ausgerechnet der eigene Leihspieler und ein gescheiterter Bundesliga-Profi haben Real Madrid aus dem spanischen Fußball-Pokal geworfen. Martin Ödegaard (22.) und der ehemalige BVB-Stürmer Alexander Isak (54./56.) beendeten im Viertelfinale der Copa del Rey mit ihren Toren beim 4:3 (1:0) für Real Sociedad San Sebastian eine 21 Spiele währende Real-Serie ohne Niederlage.

  • Ödegaard, im Sommer an Real Sociedad ausgeliehen, traf im Estadio Bernabeu zum 1:0 des Außenseiters und bereitete kurz nach der Pause ein erstes Tor von Isak vor, dem der Video-Assistent aber die Anerkennung verweigerte.
  • Das 2:0 und 3:0 des schwedischen Stürmers, der sich bei Borussia Dortmund nicht hatte durchsetzen können, zählten. Das 4:1 von Mikel Merino (69.), ebenfalls ehemals Dortmund, bereitete Isak vor.
  • Marcelo (59.), Vinicius Junior (79.) und Nacho (90.+3) erzielten die Tore für Real, Toni Kroos spielte von Beginn an.
  • Die packende Schlussphase überstand San Sebastian nach einer Gelb-Roten Karte gegen Andoni Gorosabel (90.+5) in Unterzahl.
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20:28 Uhr

BVB könnte dank Klausel offenbar Isak zurückholen

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Alexander Isak absolvierte für den BVB fünf Bundesligaspiele. Für Schweden trug er bereits zwölfmal das Trikot.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Borussia Dortmund könnte in der kommenden Saison mit zwei Shootingstars richtig durchstarten. Denn laut Sport1 könnte Erling Haaland Gesellschaft von Alexander Isak bekommen. Der Ex-Dortmunder, der erst im Sommer 2019 zu Real Sociedad San Sebastian wechselte, hat nämlich offenbar eine Rückholklausel im Vertrag. Demnach könnte ihn der BVB für unter 30 Millionen Euro zurückkaufen.

  • Außerdem sollen die Dortmund ein so genanntes Matching Right haben, könnten also mit jedem Angebot eines anderen Klubs gleichziehen und sich damit die Dienste Isaks sichern.
  • Der 20-jährige Schwede dreht bei San Sebastian gerade mächtig auf. In den letzten vier Ligaspielen hat er fünf Treffer erzielt.
  • Ganz aktuell stellt er Real Madrid vor Probleme: Im Copa-del-Rey-Viertelfinale führt der Außenseiter mit 4:1 - auch dank eines Doppelpacks von Isak.
19:42 Uhr

Nationalspieler Ginter ist erstmals Vater geworden

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Was für eine schöne Nachricht: Nationalspieler Matthias Ginter und seine Frau Christina sind zum ersten Mal Eltern geworden. Wie die beiden auf Instagram mitteilten, kam Söhnchen Matteo schon am 19. Januar zur Welt.

  • Zeitgleich posteten der Gladbach-Star und seine Frau das erste Foto des Kleinen auf ihren sozialen Netzwerken. "Wie der Papa, so der Sohn", schreibt der 26-Jährige.
  • Christina verrät in ihrem Posting schon etwas mehr: "Und plötzlich stand die Welt still, denn DU hast das Licht der Welt erblickt. Wir sind so unglaublich stolz auf dich. Matteo."
  • Für den Abwehrspieler und seine Frau ist es das erste Kind. Erst Anfang Dezember hatte der Kicker im RTL-Interview über das Babyglück geschwärmt: "Wenn man das Kind dann auch so im Bauch spürt, die Arztbesuche - das ist sehr, sehr aufregend."
19:19 Uhr

Schalke nennt erste Erkenntnisse zu Rassismus gegen Torunarigha

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Trost und Unterstützung für Torunarigha.

(Foto: imago images/Kolvenbach)

Schalke 04 will nach den rassistisch motivierten Beschimpfungen gegen Jordan Torunarigha (Hertha BSC) während des DFB-Pokal-Achtelfinals am Dienstag (3:2 n.V.) die Täter ermitteln. Erste Erkenntnisse seien bereits gewonnen.

  • "In einer Stellungnahme an den DFB-Kontrollausschuss hat Hertha BSC mitgeteilt, dass sich der Vorfall in der 84. Minute vor der Schalker Südkurve rund um den Block S5 ereignet hat", teilten die Gelsenkirchener mit.
  • "Der FC Schalke 04 wird dort Kamera- und Tonaufnahmen intensiv sichten." Erneut richtete der Verein die Bitte an "alle Besucher, die das Spiel aus der Südkurve verfolgt und rassistische Aussagen und Laute vernommen haben, sich zu melden".
  • Zudem baten die Schalker Torunarigha "aufrichtig und in aller Form" um Entschuldigung: "Der Verein verurteilt einen derartigen Vorfall und hofft, die feigen Täter werden ermittelt."
  • Die Polizei und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) haben bereits Ermittlungen eingeleitet. Werden die Schuldigen ausfindig gemacht, drohen Stadionverbote und im Falle von Mitgliedern der Vereinsausschluss. Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider hat "null Toleranz" angekündigt.
18:46 Uhr

Brand über Gislason: "Wird etwas bewegen können"

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Der Weltmeister-Coach und sein Nach-Nach-Nach-Nachfolger.

(Foto: imago images / Pressefoto Baumann)

Nun, vom Rausschmiss Christian Prokops kann man halten, was man will. Nun soll jedenfalls Alfred Gislason dafür sorgen, dass die deutschen Handballer die Olympia-Quali schaffen. Laut Weltmeister-Coach Heiner Brand eine gute Wahl.

  • "Er übernimmt keine einfache Aufgabe, aber er ist eine gestandene Persönlichkeit und hat bei den Spielern aufgrund seiner Erfolge die nötige Akzeptanz", sagte Brand der Deutschen Presse-Agentur. "Er wird etwas bewegen können."
  • Die Trennung vom bisherigen Bundestrainer Christian Prokop bezeichnete der 67 Jahre alte Brand, der die DHB-Auswahl von 1997 bis 2011 betreut und 2007 zum WM-Triumph geführt hatte, als "zu diesem Zeitpunkt überraschend".
  •  Er sei nicht nah genug an der Mannschaft, um die Gründe zu kennen. "Aber nur die Platzierung bei der EM kann es nicht gewesen sein, zumal die Verantwortlichen im Verband jegliche sachliche Kritik abgewiesen haben", sagte Brand.
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17:58 Uhr

FC St. Pauli kann noch ewig im Millerntor-Stadion bleiben

Das hat Zukunft: Fußball-Zweitligist FC St. Pauli wird noch ziemlich lange in seinem Millerntor-Stadion spielen. Der Klub und die Stadt Hamburg einigten sich auf eine Angleichung und Verlängerung der Erbbaurechtsverträge des entsprechenden Grundstücks.

  • Der Millerntor-Stadion Betriebs-GmbH & Co. KG (MSB) ist von der Stadt Hamburg ein Wahlrecht zwischen einer Erbbaurechtsbestellung oder einer Verlängerung des Nutzungsvertrages nach Auslaufen des bis 2060 gültigen aktuellen Kontrakts für die fünf betroffenen Flächen zu den üblichen Marktkonditionen bis zum Jahr 2110 angeboten worden.
  • "Diese Entwicklung ist für uns Aufgabe und Motivation zugleich, alles für eine erfolgreiche Zukunft des FC St. Pauli zu investieren", sagte Vereinspräsident Oke Göttlich.
  • Das Millerntor-Stadion sei mehr als "eine bloße Spielstätte, über die Jahre ist hier ein Identifikationsort entstanden mit enormer Strahlkraft über die Grenzen Hamburgs hinaus", sagte Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel: "Der Verein verfügt nun über eine langfristige Standortperspektive, die eine wertvolle Grundlage für die weitere Gestaltung seiner Zukunft darstellt."
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Das Millerntor ist und bleibt die Heimat des FC St. Pauli.

(Foto: imago/Joko)

17:34 Uhr

Freiburgs Petersen lobt Anti-Mecker-Regel

Der Freiburger Torschütze Nils Petersen jubelt nach dem 2:0. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

Nils Petersen ist für fairen Umgang miteinander.

(Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild)

Fußball-Profi Nils Petersen vom Bundesligisten SC Freiburg hat die seit der Rückrunde geltenden Anti-Mecker-Regel gelobt. Die von den Schiedsrichtern im neuen Jahr konsequent angewandte Regel sei "sinnvoll", sagte der frühere Profi von Werder Bremen dem Onlineportal deichstube.de.

  • "Wer den Lauten macht und sich beim Schiedsrichter beschwert, wird mit Gelb verwarnt. Das ist gut und richtig."
  • Gleichzeitig forderte Petersen etwas Zeit für die Fußball-Profis mit dem Umgang der neuen Regelung. "Wir Spieler müssen uns daran auch erst mal gewöhnen", erklärte er. "Es war bislang ja irgendwie in Ordnung zu diskutieren, sich zu beschweren. Über Jahre 'durften' wir Spieler so agieren - jetzt ist damit plötzlich Schluss."
  • Einen Fußball ohne jegliche Gefühlsregungen befürchtet Petersen allerdings nicht. "Es wird oft genug Situationen geben, in denen wir unsere Emotionen nicht im Griff haben, in denen es mal knallt. Dann gibt es eben Gelb - für mich ist das okay", sagte der zweifache Nationalspieler. "Das gehört jetzt zum Fußball, genauso wie die Emotionen - aber das müssen wir erst noch lernen."
16:50 Uhr

Erster Formel-1-Rennstall zeigt Bilder seines neuen Boliden

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Als erster Formel-1-Rennstall hat Haas Bilder seines neuen Wagens präsentiert. Das US-Team kehrt bei der Lackierung des VF-20 zu seinen traditionellen Farben Grau, Rot und Schwarz zurück. In der vergangenen Saison war der Rennstall von Besitzer Gene Haas in einer schwarz-goldenen Lackierung des damaligen Hauptsponsors angetreten.

Offiziell stellt das Team seinen neuen Wagen zu Beginn der ersten Testfahrten am 19. Februar in Barcelona vor. 2020 fahren erneut Romain Grosjean aus Frankreich und der Däne Kevin Magnussen für Haas. Der erste Grand Prix findet am 15. März in Melbourne statt.

16:39 Uhr

Rausschmiss: DHB traut Prokop keine Zukunft zu

Der Deutsche Handballbund (DHB) trennt sich kurz nach der EM von Bundestrainer Christian Prokop. Der Verband gab die Entscheidung am Donnerstag bekannt. Nachfolger des 41-Jährigen, der seit Sommer 2017 Bundestrainer war, wird der erfahrene Isländer Alfred Gislason.

  • "Wir sind in der Analyse der Europameisterschaft davon überzeugt, dass wir unsere kurzfristigen Ziele nur mit einem neuen Impuls erreichen können", sagte DHBPräsident Andreas Michelmann.
  • Gislason stehe aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und Erfolge für einen solchen Impuls und bringe frische Energie in die Nationalmannschaft.
  • Prokop hatte die EM in Österreich, Norwegen und Schweden mit der deutschen Mannschaft auf dem fünften Platz beendet. Das Ziel Halbfinale wurde verfehlt.
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16:18 Uhr

"Alte Männer im Tor": Früherer NFL-Profi lästert über Handball

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(Foto: imago/ZUMA Press)

Der Zorn ist ihm sicher: Der ehemalige American-Football-Profi Jay Cutler hat sich über Handball lustig gemacht. In dem satirischen Video-Podcast "Pardon My Take" sagte der Ex-Quarterback der NFL-Teams Denver Broncos, Chicago Bears und Miami Dolphins, dass er "garantiert" ein Team zusammenstellen könnte, das die olympische Goldmedaille gewinnen würde.

  • Als Beispiel nannten die Moderatoren, dass Cutler, der Basketballer LeBron James und Spielmacher Patrick Mahomes vom Superbowl-Sieger Kansas City Chiefs als Trio gegen jedes andere Team der Welt, dessen Stärke sie mit acht statt sieben Spielern angaben, gewinnen würden.
  • Cutler nahm besonders die Handball-Torhüter aufs Korn. Dies seien übewiegend "alte Männer", die raten würden, wohin der Ball geht.
  • Als einer der ersten europäischen Sportler reagierte der slowenische Basketballer Luka Doncic, der in der NBA für die Dallas Mavericks spielt: "Keine Chance, die Leute wissen nicht, wie hart es ist, Handball zu spielen."
  • Der dänische Weltmeister und Olympiasieger Lasse Svan reagierte ebenfalls: "Ich bin sicher, dass wir einige Probetrainings für die Ungläubigen organisieren können", sagte der Rechtsaußen des deutschen Meisters SG Flensburg-Handewitt.
  • Der Twitter-Kanal der Handball-EM rief Handball-Fans dazu auf, ein Team zusammenzustellen, das gegen Cutler und Co. antreten könnte.
15:26 Uhr

England will offenbar Kopfbälle beim Nachwuchs eindämmen

Gibt es weniger Verletzungen? Der englische Fußballverband will nach Informationen britischer Medien neue Regeln einführen, um Kopfballübungen im Training der Unter-18-Jährigen zu begrenzen. Das berichtet die Zeitung "The Times".

  • Demnach will die FA wegen einer möglichen Gefährdung der Gesundheit die Anzahl der Kopfbälle bei den Jugendlichen reduzieren. Ein komplettes Kopfball-Verbot sei aber nicht angedacht, hieß es.
  • Hintergrund ist eine von der FA und der Spielergewerkschaft PFA in Auftrag gegebene Untersuchung aus dem vergangenen Jahr, die zu dem Ergebnis kam, dass Fußballprofis im Vergleich zur britischen Gesamtbevölkerung mit einer 3,5 Mal höheren Wahrscheinlichkeit an einer degenerativen Hirnkrankheit sterben.
  • Laut der Studie ist die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, bei Fußballern 3,45 Mal höher - das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, sogar 4,4 Mal höher. Über einen Zusammenhang mit Kopfbällen wird bisher zwar nur spekuliert, dennoch hält die FA die vorsorgliche Maßnahme laut "Times" für notwendig und bereitet die neuen derzeit Regeln vor.
  • FA-Chefärztin Charlotte Cowie hatte schon im Dezember gesagt: "Es ist unabdingbar, dass wir im Fußball jetzt alles tun, um zu verstehen, was die Gründe für dieses erhöhte Risiko sind, und was wir tun können, um zukünftige Generationen von Fußballern davor zu schützen."
14:59 Uhr

Dembélé muss wegen seines Muskelrisses operiert werden

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Ousmane Dembélé wird wieder in Finnland operiert.

(Foto: picture alliance / Jorna/gtres/d)

Das ist bitter: Fußball-Profi Ousmane Dembélé vom FC Barcelona wird am kommenden Dienstag am rechten Oberschenkel operiert. Der Eingriff wegen eines Muskelrisses werde in Finnland durchgeführt, teilte der spanische Meister mit.

  • Einzelheiten zur Länge der Genesungszeit sollen nach der OP bekanntgegeben werden. Laut Beobachtern könnte die Saison für den 22 Jahre alten Ex-Dortmunder vorbei sein.
  • Es handelt sich um genau die gleiche Verletzung, die Dembélé Ende 2017 im Spiel beim FC Getafe erlitt, damals am linken Oberschenkel. Der Franzose wurde daraufhin ebenfalls in Finnland operiert und musste eine viermonatige Zwangspause einlegen.
  • Seinen früheren Verein Borussia Dortmund werde die neue Blessur voraussichtlich fünf Millionen Euro an Bonuszahlungen kosten, berichteten spanische Sportmedien.
  • Der Angreifer habe bisher 74 Pflichtspiele für Barça bestritten, erst bei der 75. Partie im Laufe dieser Spielzeit hätte der BVB die millionenschweren Boni bekommen, rechnete das Blatt "AS" vor. Dembélé war 2017 für eine Rekordsumme von 105 Millionen Euro plus Zusatzzahlungen bis zu 40 Millionen Euro zu den Katalanen gewechselt.
14:28 Uhr

Premier League gönnt sich wieder mehr Zeit für Transfers

Es hat sich offenbar nicht bewährt: Die englische Premier League kehrt nach nur zwei Jahren zu ihrer ursprünglichen Vorgehensweise zurück und öffnet das Transferfenster im Sommer wieder bis nach dem Saisonbeginn.

  • Der "Deadline Day" für die Verpflichtung von Fußballprofis wird in diesem Jahr der 1. September (18 Uhr MESZ) sein, das beschlossen die 20 Klubs.
  • Vor zwei Jahren hatte die Premier League entschieden, das Fenster schon vor dem ersten Spieltag einer neuen Saison zu schließen. Vor der laufenden Spielzeit war es der 8. August, am 9. August fand das Auftaktspiel statt.
13:31 Uhr

Nach Pokal-Pleite und Kritik: Favre verteidigt Aufstellung ohne Haaland

Nach dem Aus im DFB-Pokal bei Werder Bremen hat Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre seine Aufstellung verteidigt. Vor allem die erneute Reservistenrolle des "Wunderstürmers" Erling Haaland, der nach seiner Einwechslung erneut traf, hatte im Nachgang für Kritik gesorgt.  "Ich bin der Erste, der ihn immer spielen lassen will. Aber wir müssen weiter aufpassen. Es kennt keiner seinen körperlichen Zustand. Er wird peu a peu spielen", sagte Favre vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag. Er gab aber zu: "Im Nachhinein ist man immer schlauer." Keine konkreten Pläne offenbarte der Schweizer bezüglich eines Ersatzes für den verletzten Kapitän Marco Reus. Der Nationalspieler hatte sich in Bremen eine Muskelverletzung zugezogen und fällt einen Monat aus. "Ich bedauere das", sagte Favre. "Es gibt mehrere Optionen, es hängt auch vom System ab. Alles ist offen", sagte der 62-Jährige. Ein Startelf-Einsatz für den 17-jährigen Giovanni Reyna, der in Bremen ebenfalls spektakulär traf, sei laut Favre "möglich".

12:59 Uhr

Kroos philosophiert über Karriereende: "Spiele sicher nicht bis 38"

Rio-Weltmeister Toni Kroos will sich 2023 am Ende seines Vertrags bei Real Madrid konkret mit dem möglichen Karriereende befassen. "Dann bin ich 33, ich finde, das ist ein gutes Alter, um sich final Gedanken zu machen: Was will ich noch? Lange wird's dann nicht mehr gehen", sagte der Nationalspieler im "Sportschau Club". Kroos führte aus: "Ich spiele sicher nicht bis 38."

Der 30-Jährige wechselte 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid und ist bei den Königlichen zu einer Institution geworden. "Vom ersten Tag an war die Wertschätzung extrem hoch", sagte Kroos, der dies mit seinen Leistungen untermauert habe: "Ich habe mir ein gewisses Standing erarbeitet und erspielt." Obwohl Kroos insgesamt bereits viermal die Champions League gewonnen hat und zahlreiche weitere große Erfolge wie den WM-Titel in Brasilien feierte, verspürt er keine Sättigung: "Das Titelgefühl macht süchtig."

12:34 Uhr

Ex-Australian-Open-Siegerin wegen Doping für 22 Monate gesperrt

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Doppelspezialistin Abigail Spears (USA) ist wegen einer positiven Dopingprobe für 22 Monate gesperrt worden. In einer Urinprobe der 38-Jährigen, 2017 an der Seite des Kolumbianers Juan Sebastian Cabal Australian-Open-Siegerin im Mixed, waren bei den US Open 2019 Spuren von Prasteron und Testosteron gefunden worden. Die Sperre endet am 6. September 2021.

Zuletzt war Cabals Landsmann Robert Farah, die Nummer eins der Doppel-Weltrangliste, wegen eines positiven Dopingtests suspendiert worden. Bei dem 33-Jährigen wurde im Rahmen einer Trainingskontrolle im vergangenen Oktober das anabole Steroid Boldenon nachgewiesen. Zuvor war der Chilene Nicolas Jarry ebenfalls vorläufig suspendiert worden.

11:52 Uhr

Polizei Gelsenkirchen ermittelt nach Rassismus-Vorwürfen

Nach den Rassismus-Vorwürfen beim Achtelfinale des DFB-Pokals zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC ermittelt jetzt die Polizei Gelsenkirchen. "Wir haben von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet", sagte ein Polizeisprecher. Im Spiel  am Dienstag soll der Berliner Jordan Torunarigha laut Aussagen der Gäste mehrfach rassistisch beleidigt worden sein. Es gehe um den Anfangsverdacht der Beleidigung, sagte der Polizeisprecher. Was während des Spiels konkret vorgefallen ist, sei Gegenstand der Ermittlungen. Eine Anzeige des Berliner Spielers liege der Polizei nicht vor. Zuvor hatte der DFB-Kontrollausschuss eine Untersuchung eingeleitet.

11:34 Uhr

Abadi Hadis ist tot

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(Foto: imago/Pro Shots)

Der äthiopische Läufer Abadi Hadis ist im Alter von nur 22 Jahren gestorben. Dies gab der Leichtathletik-Weltverband World Athletics bekannt. Der Olympia-15. von 2016 über 10.000 Meter sei äthiopischen Medien zufolge in einem Krankenhaus in Mek’ele wegen einer nicht näher erläuterten Erkrankung behandelt worden. Hadis war 2016 Landesmeister über 10.000 Meter und hatte sich damit für die Spiele von Rio qualifiziert. Hadis ist einer von nur fünf Läufern in der Geschichte, die Bestzeiten von unter 13 Minuten über 5000 Meter, unter 27 Minuten über 10.0e00 Meter und unter 59 Minuten im Halbmarathon erreicht haben.

10:52 Uhr

Coronavirus: Verschiebung des Formel-1-Rennens in China?

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gefährdet die Austragung des für den 19. April geplanten Formel-1-Rennens in China. "Wir werden uns die Möglichkeit offen lassen, das Rennen später im Jahr durchzuführen", sagte Sportchef Ross Brawn gegenüber ausgewählten Medien. Eine Absage sei demnach kein Thema. Einen Termintausch mit einem anderen Grand Prix hält Brawn für kaum praktikabel. "Das würden wir wahrscheinlich nicht machen", sagte der 65-Jährige. "Wir werden einfach versuchen, ein Zeitfenster zu finden, so dass das Rennen gegen Ende des Jahres stattfinden könnte." Brawn geht derzeit davon aus, dass die Fahrer um Ferrari-Star Sebastian Vettel, die Teams und Fans in den nächsten zwei Wochen Klarheit haben. "Es sieht sehr schwierig aus. Wir warten darauf, dass die chinesischen Promoter und die Behörden eine endgültige Entscheidung treffen", sagte der Brite.

Die Sportbehörde in Shanghai, wo das Rennen stattfinden soll, hatte zuletzt empfohlen, alle Sportveranstaltungen in der Stadt wegen der Coronavirus-Epidemie auszusetzen. Das Virus stellt den Sport zunehmend vor Probleme, auch bei den Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio wächst die Sorge.

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10:26 Uhr

Spieler verurteilen Torunarigha-Rassismus: "Stehen hinter dir, Bruder"

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Nach den Vorwürfen rassistischer Vorfälle beim Pokalspiel von Hertha BSC beim FC Schalke 04 haben sich weitere Profis mit dem Berliner Jordan Torunarigha solidarisiert. "Wir stehen alle hinter dir, Bruder!!! #notoracism", schrieb sein früherer Teamkollege Davie Selke, der inzwischen bei Werder Bremen spielt, bei Instagram.

Im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstagabend zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC (3:2 n.V.) war der Berliner Torunarigha, der in Verlängerung die Gelb-Rote Karte sah, laut Aussagen der Gäste mehrfach rassistisch beleidigt worden. Der DFB-Kontrollausschuss leitete am Mittwoch eine Untersuchung ein. Zahlreiche weitere Profis hatten Torunarigha in sozialen Netzwerken unterstützt. "Hätte nicht gedacht, dass so etwas in Deutschland 2020 möglich ist! Bin fassungslos!", schrieb Bayern Münchens Jérôme Boateng bei Twitter. "#F%** Racism I am with you my man" (Ich bin bei dir), teilte dessen älterer Bruder Kevin-Prince mit. "Wenn Engstirnigkeit nur mit geschlossenen Mündern einhergehen würde ...!" Kevin-Prince Boateng war in seiner Karriere schon mehrfach Ziel von Rassismus durch Zuschauer gewesen und setzt sich aktiv gegen Hass und Intoleranz ein.

10:04 Uhr

Sturm fordert weniger ausländische Spieler in DEL

Marco Sturm hat für weniger ausländische Spieler in der Deutschen Eishockey-Liga geworben.

  • "Ich hoffe, dass man die Zahl der ausländischen Spieler in kleinen Schritten reduziert, um mehr junge deutsche Akteure in der heimischen Liga spielen zu lassen", sagte der frühere Eishockey-Bundestrainer im Interview des "Sportbuzzer".
  • Wenn für die deutschen Spieler kein Platz da sei, werde es schwierig, unter den Top acht der Welt zu bleiben, erklärte der 41-Jährige. "Am Ende entscheidet die Liga, wie viele Ausländer in der DEL spielen."
  • Sturm ist mittlerweile als Co-Trainer beim NHL-Klub Los Angeles Kings tätig.
09:42 Uhr

Neue Verträge für Müller und Thiago? Salihamidzic spürt keinen Druck

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Überragend in Form: Thomas Müller.

(Foto: imago images/MIS)

Sportdirektor Hasan Salihamidzic vom FC Bayern will sich bei möglichen Vertragsverlängerungen mit Thomas Müller und Thiago nicht unter Druck setzen lassen. "Wir werden sicher Gespräche führen, die Spieler wissen Bescheid. Aber wir konzentrieren uns die nächsten Wochen erst einmal auf das Sportliche. Es ist total wichtig, dass wir fokussiert sind auf unsere Ziele", sagte Salihamidzic nach dem 4:3 (3:1) im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die TSG Hoffenheim. Zuletzt war wegen der starken Leistungen von Müller und Thiago immer wieder über die Zukunft der beiden Mittelfeldspieler spekuliert worden. Beide stehen bei den Bayern noch bis zum 30. Juni 2021 unter Vertrag.

08:56 Uhr

DFB-Rückkehr von Müller und Hummels? Das glaubt Kroos

Das DFB-Team zählt laut Nationalspieler Toni Kroos nicht zum Favoritenkreis bei der EM im kommenden Sommer. "Aber das heißt erst einmal noch nichts", sagte der 30-Jährige in der ARD-Sendung "Sportschau Club". Vorsichtig äußerte er sich zu einer möglichen Rückkehr seiner Weltmeister-Kollegen Mats Hummels und Thomas Müller. "Der Bundestrainer hat ja keine Entscheidung getroffen für den Moment, weil sie schlechte Spieler sind oder weil sie alle 38 Jahre sind. Sondern einfach, um eine neue Marschrichtung zu geben", sagte Kroos. Daher tippe er, dass es auch so bleiben werde, wenn nichts Besonderes passiere. Dass Hummels und Müller zu starken Leistungen imstande seien, überrascht aber keinen. Joachim Löw hatte zuletzt in "Bild am Sonntag" eine Rückkehr von Bayern-Stürmer Müller und Dortmunds Abwehrchef Hummels in die Nationalmannschaft grundsätzlich für möglich gehalten. Im vergangenen Jahr hatte er im Zuge des Umbruchs die Karrieren von Müller, Hummels und Jérôme Boateng in der Nationalelf beendet.

08:20 Uhr

Für den WM-Titel: Boxer Arslan meidet Kontakt zu seinen Kindern

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"Das ist sehr, sehr schmerzhaft, aber ich muss Prioritäten setzen", sagt Firat Arslan.

(Foto: dpa)

Profiboxer Firat Arslan hat seine Kinder wochenlang nicht gesehen, um sich vor seinem WM-Kampf keinen Infekt zu holen. "Das ist sehr, sehr schmerzhaft, aber ich muss Prioritäten setzen", sagte er. Arslan kämpft am Samstag in Göppingen gegen den Südafrikaner Kevin Lerena. Bei einem Sieg wäre Arslan mit dann 49 Jahren und 133 Tagen der älteste Weltmeister der Geschichte. Seinen im Oktober geborenen Sohn Bilal habe er "über die Hälfte seines bisherigen Lebens" nicht gesehen, sagte Arslan. Auch seinen dreijährigen Zwillingstöchtern Melisa und Lina kam Arslan in der Vorbereitung nicht zu nahe. Wer aus seinem Team auch nur Anzeichen einer Erkältung hatte, durfte nicht mehr zum Training kommen. Arslan kämpft am Samstag nicht nur um den IBO-Titel, sondern ist in der 5600 Zuschauer fassenden EWS-Arena auch Veranstalter und mit einer sechsstelligen Summe in Vorleistung gegangen. "Wenn der Kampf wegen eines Infekts platzen würde, wäre das ein finanzielles Fiasko für mich", sagte der Cruisergewichtler.

07:37 Uhr

Überragender Jokic spielt sich in die NBA-Geschichtsbücher

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This boy is on fire.

(Foto: USA TODAY Sports)

Einen Eintrag in die Geschichtsbücher der NBA hat sich der Serbe Nikola Jokic durch eine Galavorstellung beim knappen 98:95-Sieg seiner Denver Nuggets bei Utah Jazz gesichert.

  • Der 24 Jahre alte Center kam in knapp 40 Minuten Spielzeit auf 30 Punkte, 21 Rebounds und 10 Assists.
  • Damit avancierte Jokic erst zum zehnten Spieler in der Ligageschichte, der ein Triple-Double mit über 30 Punkten, 20 Rebounds und 10 Assists auflegte.
07:10 Uhr

"Weckruf" - Bayern-Coach Flick ärgert sich und kündigt Analyse an

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"Dass wir noch mal so ins Schwimmen kommen, darüber müssen wir reden", sagt Hansi Flick.

(Foto: imago images/ActionPictures)

Am Ende war's dann doch unnötig knapp. Und das missfällt Hansi Flick. Der Trainer des FC Bayern sieht das turbulente 4:3 (3:1) des Titelverteidigers im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die TSG Hoffenheim als Warnung für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (18 Uhr im Liveticker bei ntv.de) gegen Verfolger RB Leipzig. "Dass wir noch mal so ins Schwimmen kommen, darüber müssen wir reden und das werden wir analysieren. Das ist ein Weckruf für uns", sagte Flick. In einer wilden Schlussphase hatte Flicks Mannschaft beinahe noch eine 4:1-Führung aus der Hand gegeben. "In der zweiten Halbzeit war die Intensität in unserem Spiel nicht mehr so da, wir haben nicht mehr so gut und als Team gepresst. Deswegen hat Hoffenheim seine Qualität besser ausspielen können", sagte Flick. Dies missfiel ihm deshalb besonders, weil es beim jüngsten 3:1 in der Liga beim FSV Mainz 05 ähnlich gewesen war, wie er betonte.

Den Spielbericht finden Sie übrigens hier. Und einen ersten Nachklapp mit Stimmen gibt's hier!

06:32 Uhr

"Relativ neu" - Warum Schalke-Coach Wagner wirklich Rot sah

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"Für mich war bei der Roten Karte für David Wagner maßgeblich, dass er durch sein Verhalten die Spielfortsetzung verzögert hat."

(Foto: imago images/Jörg Schüler)

Schiedsrichter Harm Osmers hat die Rote Karte gegen Schalke-Trainer David Wagner beim Pokalspiel gegen Hertha BSC (3:2) mit einer vermeintlichen Spielverzögerung des Coaches begründet. Auf dem Videowürfel der Arena war während der Begegnung von einer "Tätlichkeit" die Rede gewesen. "Für mich war bei der Roten Karte für David Wagner maßgeblich, dass er durch sein Verhalten die Spielfortsetzung verzögert hat. Rot wegen einer Tätlichkeit kam nicht in Betracht", sagte Osmers dem "Kicker" und erklärte weiter: "Ich kann verstehen, dass diese Rote Karte in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Der Vorgang ist für einen Außenstehenden schwierig nachzuvollziehen, weil dieser Passus in der Regel noch relativ neu ist und es erst wenige Referenzfälle gibt." Wagner hatte in der Verlängerung die Rote Karte gesehen.

Überschattet wurde das Spiel von einem Rassismus-Vorfall. Der Kollege Till Erdenberger hat aufgeschrieben, was passiert ist, wie die Reaktionen waren und wie der Vorfall einzuordnen ist. Hier entlang!

06:03 Uhr

Van Gerwen hält Hype um Darts-Spielerin Sherrock für übertrieben

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"Ich weiß, dass sie gut Darts spielen kann", sagt Michael van Gerwen über Fallon Sherrock.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der Weltranglistenerste Michael van Gerwen hält den Hype um Darts-Spielerin Fallon Sherrock für übertrieben. "Ich will jetzt nicht zu böse klingen, aber sie hat auch nur zwei Spiele gewonnen. Natürlich ist das etwas, was es bisher noch nicht gegeben hat. Da wird dann schnell eine große Sache daraus gemacht", sagte der Niederländer vor dem Start der Premier League bei Sport1. Sherrock hatte bei der WM in London im Dezember als erste Frau der Geschichte zwei Partien gewonnen und dabei auch den Weltklassespieler Mensur Suljovic aus Österreich besiegt. Van Gerwen selbst hat Sherrock und den weiteren Frauen schon vor der vergangenen WM viel zugetraut. "Ich weiß, dass sie gut Darts spielen kann und ich weiß, dass sie gegen einen Mann gewonnen hat. Daher war es für mich nicht wirklich eine Überraschung", sagte "Mighty Mike". Sherrock wird in der kommenden Woche in der Premier League debütieren - als erste Frau überhaupt.

Der Kollege Kevin Schulte hat während der Darts-WM einen sehr schönen Podcast produziert, wenn Sie die Folge über Fallon Sherrock nochmal nachhören wollen, dann bitte:

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