Der Sport-Tag
20. Juli 2022
imageHeute mit Stephan Uersfeld & Till Erdenberger
Zum Archiv
21:32 Uhr

Reality-Show statt Fußball: Englischer Klub verliert Stürmer an "Love Island"

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Jamie Allen (links) steht vorerst nicht für Halifax auf dem Platz. (Foto: picture alliance / empics)

Fußballvereine sind es gewohnt, dass ihre Saisonvorbereitung unterbrochen wird, wenn Spieler das Team wechseln, aber der englische Klub Halifax Town muss einen ungewöhnlichen Abgang verkraften - ihr Stürmer verlässt den Verein, um bei der Dating-Reality-Show "Love Island" mitzumachen.

Jamie Allen, der international für Montserrat spielt, reist nach Spanien, um sich für die letzten Tage der aktuellen Staffel der britischen Ausgabe anzuschließen. Allen, der vor kurzem eine Vertragsverlängerung mit dem Verein aus der National League (fünfte Liga) unterzeichnet hat, wurde am Mittwoch als einer von vier neuen Kandidaten angekündigt, die an der Show teilnehmen werden.

Sein Verein zeigte sich jedoch weniger beeindruckt. "Die Angelegenheit wird nach seiner Rückkehr überprüft werden", erklärte der Klub in einer Erklärung auf Twitter.

Reality-Show statt Fußball: Englischer Klub verliert Stürmer an "Love Island"
20:26 Uhr

"Das Geräusch vom Brechen": Zverev hatte Angst vor dem Karriereende

Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hatte im Moment seiner schweren Fußverletzung bei den French Open große Angst, dass er nicht wieder zurückkommt. "Im ersten Moment denkst du natürlich, deine Karriere ist vorbei. Du kannst den Fuß nicht bewegen, hast das Geräusch vom Brechen gehört, eine gewisse Angst ist da schon da", sagte der Hamburger in einer heute ausgestrahlten Dokumentation des Pay-TV-Senders Sky.

Zverev war am 3. Juni im Halbfinale der French Open gegen Rafael Nadal mit dem rechten Fuß umgeknickt und hatte sich dabei alle drei seitlichen Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen. Anschließend war er operiert worden. Die Rehabilitation in Donaustauf, wo er unter anderen mit Handball-Nationalspieler Timo Kastening (Kreuzbandriss) trainiert, laufe gut. "Ich bin in einem guten Zustand für die Verhältnisse und hoffe, dass es bald noch einen großen Schritt vorwärts geht", sagte der 25-Jährige.

"Das Geräusch vom Brechen": Zverev hatte Angst vor dem Karriereende
19:38 Uhr

Bundestrainerin setzt auf "großen Willen": DFB-Torjägerin arbeitet sich zurück

Mit Lea Schüller im Kader gehen Deutschlands Fußballerinnen in das EM-Viertelfinale gegen Österreich. Die Torjägerin vom FC Bayern München bestritt am Abend nach ihrer Corona-Quarantäne das Abschlusstraining, die Ersatztorhüterin vom VfL Wolfsburg fehlte wegen eines fiebrigen Infekts. Dies bestätigte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der Pressekonferenz vor der Partie am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ/ARD und DAZN) im Brentford Community Stadium.

"Heute wird sie über 60 Minuten gehen, dann werden wir noch mal Rücksprache halten." Manchmal können man "ja auch den inneren Schweinhund ganz gut überwinden, dann spielt vielleicht nicht die Fitness eine Rolle, sondern der Wille. Und dass sie einen großen Willen hat, steht außer Frage."

Die Bundesliga-Torschützenkönigin Schüller war nach einem positiven Corona-Test erst am Montag aus der Quarantäne entlassen worden. Kapitänin Alexandra Popp hatte zuletzt für Schüller Sturmspitze gespielt. Die 31-jährige Wolfsburgerin erzielte in allen drei Vorrundenspielen jeweils ein Kopfballtor. Der Sieger des Nachbarschaftsduells spielt am 27. Juli gegen den Gewinner der Partie zwischen Frankreich und Titelverteidiger Niederlande um den Einzug ins Endspiel am 31. Juli im Wembley-Stadion.

Bundestrainerin setzt auf "großen Willen": DFB-Torjägerin arbeitet sich zurück
18:53 Uhr

Topstar bei den US Open? Djokovic bleibt ungeimpft aber hoffnungsvoll

Novak Djokovic steht trotz seines weiteren Verzichts auf eine Impfung gegen das Coronavirus zunächst auf der Meldeliste für die US Open. Auf dieser stünden automatisch "alle teilnahmeberechtigten" Spielerinnen und Spieler, teilten die Organisatoren bezogen auf die Tennis-Weltrangliste am Mittwoch mit. Die Einreisebestimmungen der USA bezüglich des Coronavirus würden aber "respektiert". Ob Djokovic bei dem Grand-Slam-Turnier (29. August bis 11. September) in New York starten kann, bleibt deshalb weiter fraglich.

Zuletzt wurde zwar die Testpflicht vor einer Einreise in die USA gekippt, die Impfung gegen das Coronavirus ist bis auf wenige Ausnahmen aber weiter Voraussetzung, um ins Land zu kommen. Djokovic hatte sich in der vergangenen Woche hoffnungsvoll geäußert. "Ich bin nicht geimpft und ich plane nicht, mich impfen zu lassen", sagte der 35-jährige Serbe nach seinem siebten Titelgewinn in Wimbledon. Seine einzige Möglichkeit sei es, dass die Impfpflicht kippe oder er eine Ausnahme erhalte.

Topstar bei den US Open? Djokovic bleibt ungeimpft aber hoffnungsvoll
18:14 Uhr

"Ich fühle mich nicht so gut": Üble Rekordhitze lässt Tennisprofis leiden

Am heißesten Tag in Hamburg seit Wetteraufzeichnungen hat der Slowake Alex Molcan eines der umkämpftesten Tennisspiele beim diesjährigen ATP-Turnier European Open gewonnen. Der 24 Jahre alte Linkshänder besiegte bei gemessenen 44 Grad Celsius auf dem Center-Court Titelverteidiger Pablo Carreno Busta aus Spanien 6:3, 1:6, 7:6 (7:5) und sorgte damit für eine Überraschung. Beide kämpften 2:26 Stunden in der Hitze bis zur Erschöpfung und mussten für die Entscheidung gar noch in den Tiebreak.

"Ich fühle mich gerade nicht so gut", sagte Molcan, der im Viertelfinale des Sandplatzturniers steht. "Es war schwierig zu atmen. Ich habe immer heiße Luft eingeatmet", berichtete der an Nummer 44 der Weltrangliste notierte Profi. Nach der Tortur wollte er sich einen Platz in der Eistonne suchen.

"Ich fühle mich nicht so gut": Üble Rekordhitze lässt Tennisprofis leiden
17:19 Uhr

Als Reaktion auf den Haller-Schock: Weltstar soll BVB angeboten worden sein

Nach Cristiano Ronaldo beim FC Bayern soll ein weiterer älterer Starspieler einem Fußball-Bundesligisten angeboten worden sein. Der zurzeit vereinslose und 35 Jahre alte Luis Suárez wurde einem "Sky"-Bericht zufolge bei Borussia Dortmund ins Gespräch gebracht. Grund dafür sei die Tumor-Erkrankung von Neuzugang Sébastien Haller und der deshalb möglicherweise entstehende Personalbedarf in der Offensive. Die BVB-Verantwortlichen äußerten sich am Mittwoch im Trainingslager in Bad Ragaz nicht dazu, am Nachmittag berichtete auch "Sport1" über den großen Namen.

Suárez hatte zuletzt beim spanischen Klub Atlético Madrid gespielt und war zuvor unter anderem beim FC Liverpool in England und Madrid-Rivale FC Barcelona beschäftigt. Der Uruguayer gilt als Weltstar seines Heimatlandes, mit seinen Vereinen gewann er etliche Titel.

Als Reaktion auf den Haller-Schock: Weltstar soll BVB angeboten worden sein
16:37 Uhr

Steiner erklärt das große Aber: "F1 würde liebend gern in Deutschland fahren"

Deutsche Fahrer, deutsche Teams und deutsche Fans gehören seit Jahrzehnten fest in die Motorsportwelt der Formel 1. Eigene Rennen aber sind aus dem Kalender der F1-Saison verschwunden. Haas-Teamchef Günther Steiner spricht bei ntv über die Sehnsucht nach deutschen Rennen - und den Grund, der dagegen spricht.

Steiner erklärt das große Aber: "F1 würde liebend gern in Deutschland fahren"
16:19 Uhr

"Mir fehlt die Motivation": Schach-Weltmeister Carlsen will nicht mehr

Schach-Weltmeister Magnus Carlsen dankt ab. Der Norweger verzichtet auf seinen Titel und wird diesen nicht wie geplant im Frühjahr 2023 verteidigen. "Mir fehlt für einen weiteren Titelkampf die Motivation", sagte der 31-Jährige in einem von seinem Sponsor veröffentlichten Video-Podcast.

  • Carlsen will seine Schachkarriere aber fortsetzen und schloss ein WM-Comeback zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus. Bereits nach seiner jüngsten erfolgreichen Titelverteidigung im Dezember 2021 gegen Jan Nepomnjaschtschi aus Russland hatte er angedeutet, nur noch einmal zum WM-Duell antreten zu wollen, falls das französisch-iranische Wunderkind Alireza Firouzja das Kandidatenturnier gewinnen würde.

  • Dort ging jedoch Nepomnjaschtschi als Sieger hervor, der nun gegen den zweitplatzierten Chinesen Ding Liren um die WM-Krone im Spiel der Könige ringen soll. Carlsen hatte diese 2013 gegen Viswanathan Anand gewonnen und im Jahr darauf gegen den Inder erstmals erfolgreich verteidigt. 2016 bezwang er Sergej Karjakin (Russland), 2018 den US-Amerikaner Fabiano Caruana.

"Mir fehlt die Motivation": Schach-Weltmeister Carlsen will nicht mehr
15:34 Uhr

Wunderbare Nachrichten: Hertha-Angreifer Richter nach Tumor-OP vor Blitzcomeback

Fußball-Profi Marco Richter vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC wird nach seiner Hodentumor-Diagnose bald wieder ins Training zurückkehren können. Wie der Klub mitteilte, ergaben weitere Untersuchungen, dass der inzwischen entfernte Tumor zwar bösartig war, eine Chemo-Therapie jedoch nicht notwendig sei, da er früh genug entdeckt wurde.

  • "Wir freuen uns alle unglaublich, dass wir diese positive Nachricht bekommen haben. Wir werden Marco jetzt die notwendige Ruhe nach seiner OP geben und freuen uns, wenn wir ihn in zwei bis drei Wochen wieder auf dem Platz sehen", sagte Herthas Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic.

  • Ferner hoffe Hertha als Verein, dass auch bei den ebenfalls betroffenen Sébastien Haller (Borussia Dortmund) und Timo Baumgartl (Union Berlin), "diese Erkrankung am Ende gut ausgeht und sie möglichst schnell wieder aufs Fußballfeld zurückkehren können", so Bobic weiter.

Wunderbare Nachrichten: Hertha-Angreifer Richter nach Tumor-OP vor Blitzcomeback
14:40 Uhr

Hitzewelle befeuert Gerüchteküche: Neymar zu Manchester City?

Trainer Pep Guardiola vom englischen Fußballmeister Manchester City hat Gerüchte über eine angeblich bevorstehende Verpflichtung des Brasilianers Neymar als "nicht wahr" bezeichnet. Die französische Zeitung "Le Parisien" hatte zuvor berichtet, Man City habe Interesse an dem Mittelfeldstar von Paris Saint-Germain.

  • "Es tut mir leid für "Le Parisien", aber das ist nicht wahr. Ihre Information, dass es Verbindungen gebe, sind falsch", sagte Guardiola in Houston, wo sich das Team im Rahmen einer US-Sommertour befindet.

  • Neymar sei "ein unglaublicher Spieler", betonte Guardiola, "und nach meinen Informationen ist er ein unglaublich netter Typ. Aber das (Gerücht) ist nicht korrekt." In Anspielung darauf, dass Manchester City vor jeder Saison mit zahlreichen Spielern in Verbindung gebracht wird, ergänzte Guardiola sarkastisch: "Jeden Sommer heißt es, dass Manchester City 150 Spieler kaufen wird."

Hitzewelle befeuert Gerüchteküche: Neymar zu Manchester City?
13:45 Uhr

"Unglaublich enttäuscht": Ehrlicher Finder jagt Manuel Neuer in Odyssee nach

Als der wohl beste Torwart der Welt bei einem Münchner Taxifahrer hinten im Auto sitzt, ist das für Hazir allein schon ein Erlebnis. Dann aber vergisst der Bayern-Kapitän sein Portemonnaie mit viel Geld - und für Hazir beginnt eine Odyssee. Am Ende hat Neuer zwar sein Geld zurück, Hazir aber ist enttäuscht.

"Unglaublich enttäuscht": Ehrlicher Finder jagt Manuel Neuer in Odyssee nach
13:11 Uhr

Nächster Rückschlag für Pogacar: Soler fällt Karenzzeit zum Opfer

Nächster Rückschlag für Tadej Pogacar: Marc Soler ist bei der 109. Tour de France der Karenzzeit zum Opfer gefallen. Der spanische Radprofi ist nach dem Norweger Vegard Stake Laengen und dem Neuseeländer George Bennett bereits der dritte Helfer von Titelverteidiger Pogacar, der dem UAE-Team im Kampf um das Gelbe Trikot nicht mehr zur Verfügung steht.

  • Soler hatte am Dienstag mit schwerem Unwohlsein zu kämpfen gehabt und die Karenzzeit auf der 16. Etappe nach Foix um 15 Minuten verpasst - er kam über 57 Minuten hinter Etappensieger Hugo Houle ins Ziel.

  • Er ist der insgesamt 30. Fahrer, der vorzeitig aus der Frankreich-Rundfahrt ausgeschieden ist. Pogacar, der als Zweiter vor der 17. Etappe 2:22 Minuten hinter dem Gesamtführenden Jonas Vingegaard liegt, bleiben damit nur noch vier Helfer übrig.

Nächster Rückschlag für Pogacar: Soler fällt Karenzzeit zum Opfer
12:53 Uhr

"Null Komma null" Verständnis: Salihamidžić tritt gegen Lewandowski nach

Bayern Münchens Sportvorstand Hasan Salihamidžić hat das Verhalten von Robert Lewandowski im monatelangen Poker um den Transfer zum FC Barcelona noch einmal kritisiert. Er habe dafür kein Verständnis, "wirklich null Komma null - und das nicht nur, weil ich alle meine Verträge als Spieler selbstverständlich erfüllt habe", sagte Salihamidžić dem Zeit-Magazin: "Ich hätte das als Spieler intern und für mich geklärt und meinen Vertrag erfüllt."

  • Fehler räumte der 45-Jährige bei den Vertragsverhandlungen mit David Alaba ein, der im vergangenen Jahr ablösefrei zu Real Madrid gewechselt war. Man habe dem Abwehrchef "sehr viel Geld geboten". Es hätte aber "aus heutiger Sicht vielleicht nicht sein müssen, einem so verdienten Spieler, wie David einer war, eine Deadline zu setzen", sagte Salihamidžić.

  • Er könne die Position des FC Bayern, "Stärke demonstrieren zu wollen", zwar immer noch gut verstehen, aber: "Das Alaba-Thema würde ich versuchen, heute anders zu lösen. Das hätte aber nicht bedeutet, dass David bei uns geblieben wäre, weil die finanziellen Vorstellungen empfindlich auseinanderlagen."

"Null Komma null" Verständnis: Salihamidžić tritt gegen Lewandowski nach
12:03 Uhr

Gerücht der Extraklasse: Ersetzt 500-Tore-Legende erkrankten Haller?

Club Nacional, FC Groningen, Ajax Amsterdam, FC Liverpool, FC Barcelona und Atlético Madrid - über 500 Tore für Klubs und Land. Luis Suárez ist eine Legende des Fußballs. Der Nationalspieler Uruguays sorgte nicht nur mit seinen Toren für Aufsehen, sondern brachte hin und wieder auch den richtigen Biss auf den Fußballplatz.

  • In einem wohl mit surrealistisch nur unzureichend beschriebenen Transferfenster in der Bundesliga, in dem sich mit Erling Haaland und Robert Lewandowski zwar zwei Weltstars verabschiedeten, in dem aber durch das plötzliche Aufblühen von Hasan Salihamidžić eine unglaubliche Aufregung herrscht, gibt es ein neues Gerücht der Extraklasse. Es hängt natürlich mit Suárez zusammen, der seit seinem Abschied von Atlético in diesem Sommer vertragsfrei ist.

  • Wie Sky berichtet, soll der 35-Jährige nun Borussia Dortmund angeboten worden sein. Dort könnte er zumindest kurzfristig Sébastien Haller ersetzen, bei dem Anfang der Woche ein Hodentumor diagnostiziert worden war. Noch ist es nicht mehr als ein Gerücht, doch die Fans des BVB sind mehr als aufgeregt.

Gerücht der Extraklasse: Ersetzt 500-Tore-Legende erkrankten Haller?
11:19 Uhr

Salihamidžićs nächster Coup: Klub soll Sensationspreis für Reservisten zahlen

Abwehrspieler Chris Richards steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel vom FC Bayern München zum englischen Verein Crystal Palace. Nach Informationen der "Sport Bild" sowie der TV-Sender Sky und Sport1 sind nur noch letzte Details zwischen dem Fußball-Bundesligisten und dem Premier-League-Club zu klären. Die Ablösesumme soll zwischen 15 und 20 Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen betragen.

  • Der Amerikaner war 2018 vom FC Dallas zum FC Bayern gewechselt, absolvierte seitdem aber lediglich acht Pflichtspiele für die Profis.

  • Nach den Verpflichtungen der beiden Verteidiger Matthijs de Ligt und Noussair Mazraoui würde Richards wohl auch in der neuen Saison nur die Reservistenrolle in der Abwehr geblieben. Zuletzt war der 22-Jährige an die TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen.

Salihamidžićs nächster Coup: Klub soll Sensationspreis für Reservisten zahlen
10:58 Uhr

Frankfurt-Trainer Glasner: Weltmeister Götze muss sich noch anpassen

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Mario Götze ist im Training manchmal noch zu lang am Ball, sagt Oliver Glasner. (Foto: IMAGO/Kessler-Sportfotografie)

Trainer Oliver Glasner von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt hat genaue Pläne mit Neuzugang Mario Götze. "Nach zwölf Toren und elf Assists vergangene Saison kann er uns bei der Torgefahr einen Schub geben", sagte der 47-Jährige der "Sport Bild": "Er hat ein super Gefühl für den Raum, ist der, der oft Angriffe von der Defensive in die Offensive tragen kann."

  • Lobende Worte fand Glasner derweil für das Passspiel des Rio-Weltmeisters. "Wie er den richtigen Pass im richtigen Moment mit der richtigen Schärfe spielen kann, das kann man irgendwann nicht mehr lernen", meinte Glasner.

  • Verbesserungspotenzial habe der 30-Jährige allerdings noch bei der Anpassung an "unsere Trainingsintensität". Da sei Götze "in manchen Situationen noch ein bisschen zu lang am Ball".

Frankfurt-Trainer Glasner: Weltmeister Götze muss sich noch anpassen
10:28 Uhr

Familienduell im Oktober: Leroy Sanés Bruder sorgt für Riesen-Wirbel an der A40

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Leroy (l.) und Kim Sané im Frühjahr 2014 als Spieler der Schalker U19. (Foto: imago/Otto Krschak)

Die SG Wattenscheid 09 ist einer dieser legendären Vereine einer längst versunkenen Bundesliga-Zeit. Die Erinnerungen an die "beste Bratwurst der Liga" in der Lohrheide, an Investor Klaus Steilmann, an Uwe Tschiskale und Marek Lesniak füllen die Köpfe ganzer Ruhrgebietsgenerationen. Unvergessen, das 2:0 gegen Bayern München am 2. April 1993.

  • Und natürlich ist es so: Wer an Wattenscheid denkt, denkt auch an Souleymane "Samy" Sané, der in den 90ern noch Sahne ausgesprochen wurde, und sich doch nicht vom Weg hat abbringen lassen. Längst spielt eine neue Generation von Sanés im deutschen Fußball. Der Name steht für absolute Spitzenklasse, spätestens seitdem Samy-Sohn Leroy sich mit seinem Sensations-Treffer im Estadio Bernabeu im März 2015 auf der ganz großen Bühne vorstellte.

  • Jetzt sorgt ein anderer Sané für Wirbel an der A40. Kim, Leroys älterer Bruder, ist wenige Tage vor Start der Regionalligasaison zurück bei der SG Wattenscheid 09. Nach einer Auszeit als Football-Spieler und Sprinter ist für ihn nun "der Zeitpunkt perfekt, um zurückzukehren", sagte er und sein neuer Sportvorstand Christian Pozo y Tamayo jubelte: "Kim ist ein außergewöhnlicher Spieler - mit einer noch außergewöhnlicheren Geschichte."

  • Sidi Sané, der jüngste Sohn der Familie, spielt mit seinen 19 Jahren momentan bei der zweiten Mannschaft von Schalke 04. Am 13. Spieltag Ende Oktober werden Sidi und Kim in der Lohrheide aufeinander treffen. Unser Reporter Tobias Nordmann wird für Sie hoffentlich vor Ort sein.

Familienduell im Oktober: Leroy Sanés Bruder sorgt für Riesen-Wirbel an der A40
09:44 Uhr

Bericht: Der FC Bayern will Weltmeister abgeben

Der millionenschwere Transfer von Matthijs de Ligt zum FC Bayern ist in trockenen Tüchern, die Karten in der Münchner Hintermannschaft werden neu gemischt. Lucas Hernández und Dayot Upamecano werden sich demnach um den zweiten freien Platz in der Innenverteidigung streiten. Definitiv kein Platz auf dieser Position ist für Benjamin Pavard. Der 26-Jährige erklärte in der Vergangenheit immer wieder, dass seine angestrebte Rolle im Abwehrzentrum liege.

  • Der Franzose wurde immer wieder lose mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, allerdings machte sich Trainer Julian Nagelsmann stets für einen Verbleib stark. Denn Pavard agierte in München über weite Strecken als Rechtsverteidiger und wurde besonders wegen seiner Flexibilität geschätzt. Nun haben sich die Vorzeichen geändert: Nicht nur, da Pavards Aussichten auf Spielzeiten in der Innenverteidigung schwinden - auch, da der FC Bayern in Noussair Mazraoui einen weiteren Konkurrenten für die rechte Defensivseite verpflichtet hat.

  • Wie die "Sport Bild" berichtet, "ist der Klub nun bereit, Pavard abzugeben". Der Weltmeister von 2018 galt zuletzt als immer unzufriedener mit seiner Rolle beim deutschen Rekordmeister. Eine vorzeitige Verlängerung seines bis 2024 laufenden Vertrags sei für den Ex-Stuttgarter nie eine Option gewesen, heißt es.

  • Stattdessen wird Pavard intern als Verkaufskandidat betrachtet, um de Ligts Ablösesumme leichter stemmen zu können. Einem Bericht der englischen "Sun" zufolge erhoffen sich die Münchner Verantwortlichen etwa 35 Millionen Euro durch einen Verkauf des Abwehrspielers.

Bericht: Der FC Bayern will Weltmeister abgeben
08:48 Uhr

Robert Lewandowski: Bayern braucht keinen Lewandowski-Nachfolger

Weltfußballer Robert Lewandowski ist der Meinung, dass Bayern München nach seinem Abgang zum FC Barcelona keinen neuen Stoßstürmer benötigt. "Ich glaube, der FC Bayern hat so viele talentierte Offensivspieler, dass es nicht zwingend eine Nummer neun, einen echten Mittelstürmer braucht! Der Angriff des FC Bayern ist überragend besetzt, sie können das sehr gut managen, auch ohne einen Eins-zu-eins-Ersatz für mich", sagte der Pole der "Sport Bild".

  • Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann könne nun "variabler spielen, eine neue Identität entwickeln", so der 33-Jährige. Neben Neuzugang Sadio Mané, der vom FC Liverpool kam, und dem mit einem neuen Vertrag ausgestatteten Nationalspieler Serge Gnabry habe Bayern viele weitere Optionen.

  • "Es gibt dazu Kingsley Coman, Leroy Sané, Thomas Müller, Jamal Musiala: Die Spieler bekommen mehr Verantwortung für das Toreschießen und können in dieser Rolle wachsen", sagte Lewandowski.

Robert Lewandowski: Bayern braucht keinen Lewandowski-Nachfolger
08:21 Uhr

"Jedes Bauteil ein Prototyp": Weltumsegler Herrmann lässt Super-Jacht zu Wasser

Boris Herrmann hat eine neue Jacht. Das eigens für ihn und von ihm entwickelte Hightech-Boot ist von vorne bis hinten ein Prototyp - der nun erstmals zu Wasser gelassen wurde. Der "Sea Explorer" steht nun eine Reihe Tests auf Herz und Nieren bevor - bis zur echten Härteprüfung im November.

"Jedes Bauteil ein Prototyp": Weltumsegler Herrmann lässt Super-Jacht zu Wasser
07:38 Uhr

Steiner huldigt Legende: "Michael Schumacher war der erste moderne Weltmeister"

Die Verleihung des Staatspreises Nordrhein-Westfalens an Michael Schumacher veranlasst Günther Steiner, der deutschen Formel-1-Legende zu huldigen. Schumacher habe die Königsklasse des Motorsports in Deutschland erst zu dem gemacht, was sie heute ist, erklärt der Haas-Teamchef.

Steiner huldigt Legende: "Michael Schumacher war der erste moderne Weltmeister"
06:43 Uhr

Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro: Lewandowski-Wechsel ist offiziell

Der Wechsel von Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern nach Spanien zum FC Barcelona ist finalisiert worden. Der Pole wechselt für eine Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro zu den Katalanen, die durch Bonuszahlungen auf 50 Millionen Euro steigen kann, wie die Spanier am Dienstagabend mitteilten.

  • Lewandowski werde einen Vierjahresvertrag unterzeichnen, der eine Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro enthalte, hieß es in der Mitteilung.

  • Die Einigung mit dem FC Barcelona hatte Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn bereits am Samstag bestätigt. Lewandowski war am Sonntag seinem neuen Team nach Miami in die USA nachgereist und in den Sozialen Medien schon vorgestellt worden.

Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro: Lewandowski-Wechsel ist offiziell
05:56 Uhr

Julian Nagelsmann wundert sich über Barcelona: Kein Geld, aber kaufen alles

Trainer Julian Nagelsmann vom FC Bayern wundert sich über die Vielzahl an Zugängen des FC Barcelona, der als Königstransfer Weltfußballer Robert Lewandowski aus München verpflichtet hat. "Es ist nicht nur Lewy, sie kaufen viele Spieler - ich weiß nicht, wie. Es ist der einzige Klub in der Welt, der kein Geld hat, aber jeden Spieler kauft, den er will. Es ist irgendwie komisch, irgendwie verrückt", sagte Nagelsmann in Washington. Sie würden Lösungen finden. Wie, das wisse er nicht, sagte der 34-Jährige.

  • Die hochverschuldeten Katalanen haben bislang für den Brasilianer Raphina (Leeds United) und Lewandowski mehr als 100 Millionen Euro ausgegeben. Franck Kessié (AC Mailand) und Andreas Christensen (FC Chelsea) kamen ablösefrei.

  • Nagelsmanns Bayern bewegen sich trotz Umsatzverlusten in ähnlichen Kategorien. Bislang haben sie knapp 120 Millionen Euro für Neuzugängen ausgegeben. Es wird erwartet, dass sie in den nächsten Wochen rund 40 weitere Millionen Euro auf den Tisch legen werden.

Julian Nagelsmann wundert sich über Barcelona: Kein Geld, aber kaufen alles