Samstag, 13. Februar 2021Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer & David Bedürftig
22:46 Uhr

Grand Slam mal anders: Tennis-Profi schmeißt eigenen Trainer aus dem Stadion

Wenn selbst der weit gereiste und lebenserfahrene Boris Becker verblüfft ist, muss schon etwas Außergewöhnliches passiert sein. "Das habe ich so noch nie gesehen", sagte der dreimalige Wimbledonsieger und langjährige Tennisprofi am Samstag bei den Australian Open in seiner Rolle als Eurosport-Experte und sprach von einer "ungewöhnlichen Situation". Was war passiert?

Während der Drittrunden-Partie zwischen dem Weltranglisten-Vierten Daniil Medwedew und dem Serben Filip Krajinovic regte sich der Russe derart über seinen französischen Trainer Gilles Cervara und mindestens so sehr über sich selbst auf, dass er diesen zunächst auf französisch beschimpfte und dann sogar zum Verlassen der Rod-Laver-Arena aufforderte. Cervara schaute erst verdutzt, schulterte dann seine Sporttasche und verzog sich von der Tribüne außer Sichtweite für den emotional aufgeladenen Medwedew. Sein Coach habe ständig dazwischengeredet, verriet Medwedew später.

22:02 Uhr

Upamecano geht zum FC Bayern, aber Leipzig sticht beim Nachfolger den BVB aus

Der Wechsel von Dayot Upamecano zum FC Bayern ist quasi in trockenen Tüchern. Seit geraumer Zeit fahndet RB Leipzig nach einem Nachfolger für den Franzosen. Jetzt hat der Bundesligist bei seinem Wunschkandidaten offenbar den Zuschlag erhalten. Wie der französische Sender "RMC Sport" berichtet, soll Racing Strasbourgs Mohamed Simakan bereits in Leipzig unterschrieben haben. RB pochte darauf, diesen Transfer festzuzurren, ehe dem Upamecano-Deal grünes Licht gegeben wurde. Bei den Sachsen erhält Simakan einen "langfristigen Vertrag".

Zuvor hatte bereits "Sky" eine Einigung der beiden Parteien für den kommenden Sommer vermeldet. Informationen zur Ablösesumme variieren zwischen knapp 15 und bis zu 18 Millionen Euro. RB Leipzig setzt sich damit im Transfer-Poker gegen namhafte Konkurrenz durch. Bis zuletzt buhlte auch der AC Mailand um den hochveranlagten Franzosen. Auch der BVB und Gladbach galten im Winter-Transferfenster ebenfalls als Interessenten.

Mehr dazu lesen Sie auch bei den Kollegen von sport.de

21:08 Uhr

Jubilar Klopp schreibt Liverpools Titelverteidigung ab

Im Jubiläumsspiel seines deutschen Teammanagers Jürgen Klopp ist der englische Fußball-Meister FC Liverpool vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Bundesligist RB Leipzig weiter in die Krise geschlittert. Klopp schrieb eine Wiederholung des Vorjahreserfolgs nach der schon sechsten Saisonpleite seiner Elf ab. "Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass wir den Rückstand noch aufholen können", sagte der frühere Meister-Trainer von Bundesligist Borussia Dortmund. Drei Tage vor dem Königsklassen-Duell mit den Sachsen in Budapest (Dienstag/21.00 Uhr im Liveticker auf ntv.de) mussten die Reds im 300. Pflichtspiel unter Klopps Regie im Verfolger-Vergleich bei Leicester City durch ihre dritte Niederlage in Folge mit 1:3 (0:0) vermutlich das endgültige Ende ihrer Hoffnungen auf den erneuten Titelgewinn hinnehmen.

20:12 Uhr

16-mal in Folge ohne Sieg: Trainer schmeißt hin

Nach der 16. Liga-Begegnung in Serie ohne Sieg ist der Trainer des spanischen Fußball-Erstligisten FC Elche zurückgetreten. "Ich habe die Entscheidung getroffen, nicht weiterzumachen. Ich wünsche meinen Spielern das Beste für die Zukunft", sagte Coach Jorge Almirón nach der 1:3-Niederlage seines Teams am Freitagabend bei Celta de Vigo. Nach der Pleite belegt der Neuling mit 18 Punkten aus 21 Spielen einen Abstiegsplatz in der Primera Division.

Der Klub aus der ostspanischen Provinz Alicante hatte den Trainer aus Argentinien nach dem Aufstieg im Sommer verpflichtet. Mit Almirón gelang ein sehr guter Start: In den ersten fünf Spielen holte man drei Siege und ein Remis. Seit Ende Oktober geht es aber mit acht Unentschieden und acht Niederlagen nur noch bergab.

19:24 Uhr

Misshandlungen in deutschem Spitzensport: "Das darf nicht sein"

Der Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB), Alfons Hölzl, will nach den bekannt gewordenen Fällen von Misshandlungen in deutschen Leistungszentren einen Kulturwandel im deutschen Kunstturnen einleiten. "Die Vorfälle haben uns gezeigt, dass wir unser gesamtes System hinterfragen müssen. Es darf nicht sein, dass wir Kinder Situationen aussetzen, die eine Stufe der Gewalt erreichen", sagt Hölzl dem Spiegel.

Der Verbandschef fordert ein generelles Umdenken, um den Leistungsdruck für Trainer/in und Sportler/in zu mindern. Es müsse "in die Köpfe rein, dass eine Turnerin nicht mit zwölf Jahren fertig ausgebildet sein muss". Die zurückliegenden Jahre hätten gezeigt, dass auch Frauen weit über 18 international erfolgreich sein könnten. Der DTB wolle sich deshalb dafür einsetzen, "dass beim Weltverband FIG das Mindestalter im Seniorenbereich von 16 auf 18 Jahre hochgesetzt wird".

18:37 Uhr

Pechstein in den Top 10 im Massenstart-Finale der Eisschnelllauf-WM

Einen Tag nach ihren akuten Rückenproblemen in der Teamverfolgung ist Claudia Pechstein im Massenstartfinale bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Heerenveen auf den neunten Platz gelaufen. Die 48 Jahre alte Olympiasiegerin erkämpfte sich die Top-10-Platzierung durch einen Punkt bei den Zwischenspurts. Teamgefährtin Mareike Thum aus Darmstadt kam beim Sieg der Niederländerin Marijke Groenewoud auf den 13. Platz.

17:46 Uhr

Topspiel der 3. Liga bleibt ohne Sieger

Im Verfolgerduell der 3. Fußball-Liga gab es zwischen 1860 München und Hansa Rostock keinen Sieger. Die beiden Verfolger des Führungsduo Dynamo Dresden und FC Ingolstadt (je 41 Punkte) trennten sich torlos. Die Mecklenburger spielten nach der Gelb-Roten Karte für John Verhoek wegen wiederholten Foulspiels (49.) in Unterzahl. Der Dritte Rostock hat 39 Zähler auf dem Konto, die Sechziger auf Rang vier 38 Punkte.

Der SV Wehen Wiesbaden gewann 1:0 (0:0) bei Waldhof Mannheim und hat jetzt auch 38 Zähler erreicht. Gustaf Nilsson (89.) sicherte den Dreier für den SVWW. Der 1. FC Kaiserslautern musste sich im Abstiegskampf mit einem 1:1 (0:0) gegen Bayern München II begnügen. Münchens Bright Arrey-Mbi sah wegen wiederholten Foulspiels (51.) ebenfalls die Ampelkarte. Trotzdem kamen die kleinen Bayern durch Dimitri Oberlin (67.) zum Führungstor, Daniel Hanslik (72.) erzielte den Ausgleich für die Pfälzer.

17:06 Uhr

Löw bleibt mit DFB-Dienstwagen auf Autobahn liegen

Eine Autopanne hat Fußball-Bundestrainer Joachim Löw auf dem Weg von Freiburg zum Fußball-Bundesligaspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FSV Mainz 05 gestoppt. Auf der Autobahn A5 bei Karlsruhe blieb der 61-Jährige mit seinem DFB-Dienstwagen liegen. Ein Pannenhelfer erschien zwar nach geraumer Zeit und machte den Wagen wieder fahrbereit, allerdings hätte Löw den Anpfiff in der BayArena verpasst. So entschied sich der Weltmeister-Coach von 2014, nach Freiburg zurückzukehren. Löw wollte in Leverkusen unter anderem Bayers Jungstar Florian Wirtz (17) in Augenschein nehmen. Dieser hatte sich zuletzt mit starken Leistungen auch für eine Nominierung in den A-Kader von Löw empfohlen.

16:28 Uhr

"Egal ob Liga eins oder zwei, du bist nicht dabei": 400 Schalke-Fans protestieren lautstark

Rund 400 Schalke-Fans, übereinstimmenden Medienberichten zufolge mehrheitlich Mitglieder der Ultras Gelsenkirchen, versammelten sich gestern Abend vor der Geschäftsstelle des abgeschlagenen Bundesliga-Schlusslichts am Berger Feld. Ihr Anliegen: der Protest gegen den umstrittenen Sportvorstand Jochen Schneider. "Egal ob Liga eins oder zwei, Jochen, Du bist nicht dabei", war auf einem von mehreren aufgehängten Plakaten zu lesen. Über die sozialen Netzwerke verbreitete sich zudem ein Video, das laute "Schneider raus"-Sprechchöre zeigt.

Zuvor hatte "Bild" berichtet, Schneider könne das Saisonende in seiner Rolle als Sportchef der Königsblauen schon nicht mehr erleben. Demnach habe der Aufsichtsrat des Klubs beschlossen, nur noch die beiden nächsten Bundesligaspiele abzuwarten, bevor personelle Konsequenzen gezogen werden. Nach "dpa"-Informationen laufen im Aufsichtsrat des Revierklubs bereits Gespräche über eine Ablösung und eine Nachfolgeregelung.

Mehr dazu lesen Sie auch bei den Kollegen von sport.de

16:00 Uhr

Dreßen meldet sich fürs Comeback

Skirennfahrer Thomas Dreßen fühlt sich fit für die Rückkehr auf die ganz große internationale Bühne. "Ich bin auf alle Fälle bereit", sagte der 27-Jährige mit Blick auf die WM-Abfahrt in Cortina d'Ampezzo am morgigen Sonntag (11.00 Uhr/ARD und Eurosport2). Sie soll sein erstes Rennen in diesem Winter werden, nachdem er sich Ende November einer Hüft-Operation unterzogen hatte.

Im Training heute lag Dreßen 1,10 Sekunden hinter dem Tagesschnellsten Dominik Paris aus Südtirol, aber 0,24 Sekunden vor Super-G-Vizeweltmeister Romed Baumann. Das Knie, das zuletzt noch etwas gezwickt hatte, "war okay", berichtete der Mittenwalder. Und auch der im oberen Teil der Strecke neu gesteckte Kurs sei "ein bisschen angenehmer zu fahren" gewesen als im Training am Freitag.

15:32 Uhr

Boateng entscheidet selbst, wann er wieder für den FC Bayern spielt

Nach dem tragischen Tod seiner Ex-Freundin Kasia Lenhardt ist die Rückkehr von Jérôme Boateng beim FC Bayern München offen. Zwar reiste Boateng am Freitag im Teamflieger von der Klub-WM aus Katar mit nach München. Über den Zeitpunkt seiner Rückkehr in den Spielbetrieb darf der 32-Jährige nach "Sport1"-Informationen jedoch selbst entscheiden. Der FC Bayern wolle dem Weltmeister von 2014 "alle Zeit geben" und ihm angesichts seiner schwierigen privaten Situation "mit Rat und Tat zur Seite stehen", heißt es.

Trainer Hansi Flick hatte am Mittwoch lediglich bestätigt, Boateng stehe ihm "bis auf Weiteres" nicht zur Verfügung. Wenige Stunden zuvor war Lenhardt in Berlin leblos aufgefunden worden. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es laut Polizei bei dem Tod nicht. Boateng verzichtete aufgrund des Schicksalsschlags auf eigenen Wunsch auf ein Mitwirken im Finale der Klub-WM, das der FC Bayern mit 1:0 gegen UANL Tigres aus Mexiko gewann und damit das Sextuple perfekt machte.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

15:05 Uhr

Italienische Crew kommt dem America's Cup zwei Siege näher

Die italienische Segelcrew Luna Rossa hat die ersten beiden Rennen im sogenannten Prada Cup gegen Ineos Team UK um den viermaligen Olympiasieger Sir Ben Ainslie für sich entschieden. Der Sieger der Regatta über maximal 13 Rennen fordert ab dem 6. März im Finale des 36. America's Cup vor Auckland den Titelverteidiger New Zealand heraus.

Im ersten Lauf überquerte Luna Rossa die virtuelle Ziellinie 1:52 Minuten vor Ineos, im zweiten Durchgang trennten die Boote nur 16 Sekunden. Die Runden drei und vier werden am Sonntag (4 Uhr/ServusTV) ausgetragen.

14:31 Uhr

Nach grobem Fehler: DFB degradiert Video-Schiedsrichter kurz vor Anpfiff

Am Freitagabend wurde Videoassistent Martin Petersen vom offiziellen Twitter-Account der DFB-Schiedsrichter korrigiert, am Samstag folgte dann die nächste Konsequenz aus seiner Fehlentscheidung beim Zweitligaspiel zwischen Holstein Kiel und Würzburger Kickers. Nachdem der Unparteiische trotz Videostudium nicht dazu geraten hatte, den Elfmeter vor dem einzigen Tor des Tages zurückzunehmen oder mindestens zu überprüfen, reagierte der Verband nun. Petersen kommt nicht wie geplant heute um 15.30 Uhr bei der Erstligapartie zwischen Werder Bremen und dem SC Freiburg zum Einsatz, wie die "Bild" berichtet. Stattdessen steht nun Marco Fritz in der zuvor veröffentlichten Liste der Ansetzungen.

14:01 Uhr

Erste Halbzeitführung im Monobob geht an Deutschland

Die deutschen Pilotinnen haben bei der WM-Premiere im Monobob überraschend den Sieg und die Medaillen im Visier, Stephanie Schneider liegt zur Rennhalbzeit dabei auf Gold-Kurs. Die 30-Jährige führt bei den Weltmeisterschaften in Altenberg nach zwei von vier Läufen vor der US-Amerikanerin Kaillie Humphries und Laura Nolte. Für Mariama Jamanka und Kim Kalicki auf den Plätzen vier und fünf ist in der neuen olympischen Disziplin das Podest ebenfalls noch in Reichweite. Die Entscheidung fällt am Sonntag (ab 9.00 Uhr).

Auf der tückischen Bahn im Osterzgebirge hatten mehrere Pilotinnen ihre Probleme, darunter zunächst auch Humphries. Die Zweier-Rekordweltmeisterin erwischte keinen optimalen ersten Lauf, Nolte, Schneider und Kalicki lagen anfangs vorn. Im zweiten Durchgang zeigte Humphries dann ihre Klasse, die Deutschen taten sich schwerer. Vor den entscheidenden Läufen liegt Schneider nun lediglich vier Hundertstelsekunden vor Humphries.

13:27 Uhr

Infiziert auf Reisen: Scharfe Kritik an Thomas Müllers Rückflug nach Deutschland

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sieht die augenscheinliche Sonderrolle des Fußballs in Zeiten von Pandemie, Lockdown und Einreisebeschränkungen höchst kritisch. Bezüglich der Flugreise des mit dem Coronavirus infizierten Bayern-Stars Thomas Müller von der Klub-WM in Katar nach München sagte der 57-Jährige bei Sport1: "Normalerweise wäre eine Reise mit bekannter Infektion natürlich undenkbar."

Müller war nur einen Tag nach seinem positiven Corona-Test mit einer Ambulanz-Maschine von Doha nach Deutschland gebracht worden. Dass Müllers Mitspieler das Endspiel gegen UANL Tigres (1:0) bestritten, ist für Lauterbach als "Signal verheerend". Gleichwohl räumte der Mediziner ein: "Wenn PCR-Tests kurz vor dem Spiel gemacht wurden, ist das Risiko gering."

13:09 Uhr

Leupolz sieht Vorteil bei ihrem Ex-Verein

Fußball-Nationalspielerin Melanie Leupolz sieht ihren Ex-Klub Bayern München auf bestem Wege zum Gewinn der Meisterschaft. "Die Bayern spielen einen super Fußball, deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass sie Wolfsburg dieses Jahr vom Thron stoßen", sagte die Mittelfeldspielerin, die im vergangenen Sommer zum FC Chelsea wechselte, im Interview mit "tz" und "Münchner Merkur".

In London fühlt sie sich wohl, die englische Women's Super League empfindet sie als "sehr ausgeglichen, auch vermeintliche schwächere Gegner haben ihre Chancen im Spiel". Auch fußballerisch nehme sie Unterschiede wahr: "Es wird etwas weniger Wert auf Taktik gelegt, dafür mehr auf Schnelligkeit. Dadurch ist alles etwas wilder und offener - und ich glaube, auch attraktiver zum Anschauen."

12:40 Uhr

Djokovic droht unfreiwilliges Ausscheiden bei Australian Open

Der angeschlagene Titelverteidiger Novak Djokovic verzichtet wegen seiner Bauchmuskelverletzung heute auf eine Trainingseinheit bei den Australian Open verzichtet. Ob der achtmalige Turniersieger morgen zu seinem Achtelfinale gegen den kanadischen Tennisprofi Milos Raonic antreten kann, schien zunächst weiter offen. Djokovics Trainer Goran Ivanisevic bestätigte dem amerikanischen Sender ESPN, dass sich der 33 Jahre alte Serbe erneut medizinisch untersuchen lassen wollte.

Djokovic hatte sich in seiner Drittrunden-Partie gegen den Amerikaner Taylor Fritz eine Bauchmuskelverletzung zugezogen, aber weitergespielt und 7:6 (7:1), 6:4, 3:6, 4:6, 6:2 gewonnen. Auf dem Platz hatte Djokovic gesagt: "Ich weiß nicht, ob ich mich in weniger als zwei Tagen davon erholen werde. Ich weiß nicht, ob ich wieder auf den Platz gehen kann oder nicht."

11:38 Uhr

"Katastrophe": Seeler beschwert sich über "Versagen der Politiker"

9cc92312ee8640214aabc7b0633fc9a2.jpg

Noch ohne Impftermin: Uwe Seeler.

(Foto: imago images/Michael Schwarz)

Fußballidol Uwe Seeler ist enttäuscht, dass ihm noch kein Angebot zur Corona-Schutzimpfung gemacht wurde. "Wir haben noch nichts gehört oder gesehen", sagte der 84-jährige Seeler der Hamburger "Morgenpost": "Das ist doch eine Katastrophe. Man weiß ja auch gar nicht mehr, was man den Politikern noch glauben soll, man hört jeden Tag andere, neue Geschichten. Da haben offenbar einige versagt."

Im Lockdown spielt sich auch bei Seeler und seiner Ehefrau Ilka fast alles in den eigenen vier Wänden ab: "Wir tun viel für die Entspannung, gucken Fernsehen." Mit dem Rausgehen, auch in den eigenen Garten, sei es momentan wegen der Glätte schwierig, fügte die HSV-Ikone an. Die Seelers leben in Norderstedt vor den Toren der Hansestadt. Der Vize-Weltmeister von 1966 hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

11:03 Uhr

Petkovic scheitert trotz Matchbällen in Runde eins

Tennisspielerin Andrea Petkovic ist beim WTA-Turnier in Melbourne schon in der ersten Runde gescheitert. Bei der Phillip Island Trophy, die vor allem für bereits ausgeschiedene Spielerinnen bei den laufenden Australian Open ins Leben gerufen wurde, verlor die Darmstädterin gegen die Russin Anna Blinkowa 6:4, 6:7 (3:7), 4:6. Im zweiten Satz hatte Petkovic beim Stand von 5:4 zwei Matchbälle vergeben.

Die 33 Jahre alte Petkovic war bei den Australian Open ebenfalls bereits in der ersten Runde gegen die Tunesierin Ons Jabeur ausgeschieden. Bei der mit 235.238 Dollar dotierten Phillip Island Trophy ist aus deutscher Sicht nur noch Mona Barthel vertreten, die es über die Qualifikation ins Hauptfeld schaffte.

10:57 Uhr

Gold und Silber: Deutsches Skeleton-Team dominiert auch dritte WM-Entscheidung

Drittes WM-Gold für die deutschen Skeletonis und bereits der zweite Titel in Altenberg für die beiden Einzel-Weltmeister Christopher Grotheer und Tina Hermann: Hinter dem Team Deutschland I machten Jacqueline Lölling und Alexander Gassner als Deutschland II im Mixed den Doppelsieg der Gastgeber perfekt. Insgesamt holte Deutschland damit sechs der neun vergebenen Medaillen.

Die WM fand wie schon im Vorjahr in Altenberg statt - und wieder gingen alle Siege an die Deutschen. Das nicht olympische Mixed-Rennen ersetzte in Altenberg zum zweiten Mal den Team-Wettbewerb, der von 2007 bis 2019 bei Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften ausgetragen wurde. Dabei waren jeweils zwei Skeleton- und Bobpiloten gemeinsam angetreten.

10:34 Uhr

Instagram-Video von BVB-Star Jadon Sancho sorgt für Aufregung

Für überbordenden Trainingseifer war Jadon Sancho von Borussia Dortmund bislang nicht bekannt. Kein Wunder, dass ein aktuelles Instagram-Video des englischen Offensivstars nun sogar die BVB-Verantwortlichen überrascht. Freitagmorgen, 5:22 Uhr in Dortmund: Kaum ein Mensch ist auf der Straße. Wirklich gar kein Mensch? Doch, BVB-Profi Sancho hat sich diese ungewöhnliche Uhrzeit zum Joggen ausgesucht, wie er in einem Video in seiner aktuellen Instagram-Story dokumentiert.

Bei satten 12 Grad unter dem Gefrierpunkt wagt sich der 20-Jährige aus dem warmen Haus raus in die winterliche Westfalenmetropole. Sancho japst, stöhnt, sein Atem bildet Wölkchen. "Es ist kalt", stellt er wenig überraschend fest. Laut "Bild" schiebt der Angreifer schon seit Dezember zusätzliche Kraft- und Ausdauer-Sonderschichten - auf eigenen Wunsch, wie es heißt. Von den Athletik-Trainern sowie Chefcoach Edin Terzic habe er dafür grünes Licht bekommen. Aber ob das so früh sein muss?

Mehr dazu lesen Sie auch bei den Kollegen von sport.de

10:01 Uhr

Switolina souverän, Pliskova schon wieder tragisch früh

Mitfavoritin Jelina Switolina ist bei den Australian Open souverän ins Achtelfinale eingezogen. Die an Position fünf gesetzte Ukrainerin hatte beim 6:4, 6:0 gegen Julia Putinzewa (Kasachstan) wenig Mühe, nächste Gegnerin ist die ungesetzte US-Amerikanerin Jessica Pegula.

Die an Nummer sechs gesetzte Tschechin Karolina Pliskova muss hingegen ihren Traum vom ersten Grand-Slam-Titel wieder einmal früh im Turnier begraben. Die ehemalige US-Open-Finalistin verlor das Drittrundenmatch gegen ihre Landsfrau Karolina Muchova 5:7, 5:7, im zweiten Satz gab Pliskova eine 5:0-Führung aus der Hand. Seit den US Open 2019 hat es die frühere Nummer eins der Welt bei einem Grand-Slam-Turnier nicht mehr über die dritte Runde hinaus geschafft.

09:33 Uhr

Eberl über möglichen Trainer-Wechsel zum BVB: "Ohne Klausel wäre Marco Rose nicht hier"

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat bestätigt, dass der Vertrag des umworbenen Trainers Marco Rose eine Ausstiegsklausel beinhaltet. "Ich hätte vor eineinhalb Jahren die Alternative gehabt, Marco Rose nicht zu holen. Ohne die Klausel wäre Marco nicht hier", sagte Eberl der "Rheinischen Post". Insbesondere Vizemeister Borussia Dortmund soll Interesse haben, den Gladbacher Erfolgstrainer zu verpflichten.

Dass diese Klausel existiere, bedeute jedoch nicht, dass Rose den Klub zwangsläufig verlassen werde. "Wenn jemand weg will, ist das auch im Prinzip egal. Denn ich will niemanden behalten, den ich zwingen muss", sagte Eberl: "Ich rede immer im Konjunktiv, weil es eben keine Entscheidung gibt, auch wenn manch ein Experte sagt, die Verträge lägen schon in den Schubladen."

09:08 Uhr

Schröder sammelt mieseste Punktausbeute der Saison ein

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit Meister Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Profiliga NBA den siebten Sieg in Folge gefeiert. Beim 115:105 über die Memphis Grizzlies erwischte der gebürtige Braunschweiger allerdings keinen guten Tag, in knapp 22 Minuten Einsatzzeit verzeichnete der Guard mit zwei Punkten seine schwächste Saisonausbeute. Hinzu kamen je drei Rebounds und Assists. Mit 21 Siegen und sechs Niederlagen sind die Lakers das zweitbeste Team der Liga, knapp hinter den Utah Jazz (21:5).

Einen Karrierebestwert von 46 Punkten verbuchte Luka Doncic. Der slowenische Topstar führte seine Dallas Mavericks zum 143:130 über die New Orleans Pelicans, sein deutscher Teamkollege Maxi Kleber kam auf sechs Punkte und sechs Rebounds. Daniel Theis verbuchte gute elf Punkte und neun Rebounds beim 102:108 der Boston Celtics gegen die Detroit Pistons, Moritz Wagner sammelte beim 91:109 der Washington Wizards gegen die New York Knicks in gut vier Minuten auf dem Parkett je einen Rebound und Assist.

08:34 Uhr

Mit Ambulanz-Flugzeug: Thomas Müller ist zurück in München

Nach seinem positiven Corona-Test vor dem Endspiel der Klub-Weltmeisterschaft in Katar ist Fußballstar Thomas Müller offenbar in München gelandet. Dies berichtet die "Bild". Demnach landete der 31 Jahre alte Offensivspieler von Sextuple-Gewinner Bayern München gestern Abend kurz vor Mitternacht mit einer Ambulanz-Maschine auf dem Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt.

Fotos zeigten, wie ein Mann in einem Ganzkörperanzug sowie mit Visier, Maske und Schuhüberziehern aus dem Flugzeug des Typs Bombardier Challenger 604 stieg. Auf dem Rollfeld empfingen ihn Zoll-Polizei, Flughafen-Transporter sowie ein mobiles medizinisches Team. 2014-Weltmeister Müller muss sich nun zu Hause in Quarantäne begeben.

Mehr dazu lesen Sie hier.
07:59 Uhr

Medwedew schiebt Extraschicht fürs Achtelfinale

Daniil Medwedew hat für seinen Achtelfinaleinzug bei den Australian Open Überstunden einlegen müssen. Trotz 2:0-Satzführung musste der Weltranglistenvierte aus Russland im Drittrundenmatch gegen den Serben Filip Krajinovic über die volle Distanz gehen, Medwedew siegte nach 3:06 Stunden mit 6:3, 6:3, 4:6, 3:6, 6:0. Der 25 Jahre alte Medwedew baute damit auch seine beeindruckende Siegesserie aus. Seine vergangenen 17 Matches seit Anfang November hat er allesamt gewonnen, darunter fielen die Titel bei den ATP Finals in London, beim Masters in Paris und zuletzt beim ATP Cup in Melbourne mit der russischen Mannschaft.

Mit wesentlich weniger Mühe zog der Grieche Stefanos Tsitsipas ins Achtelfinale ein. Der Weltranglistensechste wurde seiner Favoritenrolle gegen den Schweden Mikael Ymer gerecht und siegte in nur 1:34 Stunden souverän mit 6:4, 6:1, 6:1.

Mehr dazu lesen Sie hier.