Sonntag, 04. Dezember 2022Der Sport-Tag

22:32 Uhr

Nach Strafe: Mbappé bittet um Entschuldigung

Kylian Mbappé hat sich nach seiner Achtelfinal-Gala bei der Fußball-WM in Katar bei den Journalisten für sein Nicht-Erscheinen auf einer vorherigen Pressekonferenz entschuldigt. Wie beim 3:1 im Achtelfinale gegen Polen war er nach dem 2:1 im Gruppenspiel gegen Dänemark zum Spieler des Spiels gewählt worden, was eigentlich zum Besuch der internationalen Pressekonferenz verpflichtet. Der 23-Jährige war aber nicht erschienen.

"Es war nichts Persönliches. Ich habe nichts gegen Journalisten", sagte der Stürmerstar von Paris Saint-Germain: "Ich konzentriere mich einfach auf meinen Fußball. Wenn ich das tue, funktionierte ich am besten. Deshalb bin ich vorher nicht zu Euch gekommen." Der Grund, warum er es nun doch tat. "Ich habe gehört, dass der Verband bestraft wird, wenn ich nicht erscheine", sagte er. Beim letzten Mal habe er "selbst bezahlen" wollen: "Aber der Verband hat es geregelt."

21:56 Uhr

Lewandowski spricht über Abschied aus der Nationalmannschaft

Der zweimalige Weltfußballer Robert Lewandowski hat nach dem Achtelfinal-Aus bei der WM in Katar seine Zukunft in der polnischen Nationalmannschaft offengelassen. Auf die Frage, ob er die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko anpeile, sagte der 34-Jährige: "Es ist schwer, das jetzt zu sagen. Von der körperlichen und sportlichen Seite habe ich da keine Angst, aber es gibt verschiedene Dinge, die dazu führen könnten, dass das dies hier die letzte war."

Zuvor hatten Lewandowski und Co. beim Wüstenturnier in der Runde der letzten 16 gegen Weltmeister Frankreich mit 1:3 (0:1) verloren. Lewandowski, der im vergangenen Sommer von Bayern München zum FC Barcelona gewechselt war, hatte sein Debüt in der Nationalmannschaft im Jahr 2008 gegeben. Seitdem schoss er in 138 Länderspielen 78 Tore.

21:33 Uhr

Kroatien-Trainer: "Es wird nicht Modrics letztes Turnier sein"

Nach Ansicht von Kroatiens Nationaltrainer Zlatko Dalic darf der ehemalige Weltfußballer Luka Modric nach der Fußball-WM in Katar noch nicht aus dem Nationalteam zurücktreten. "Es wird nicht sein letztes Turnier sein", beharrte Dalic. "Wir werden ihn auch in Zukunft noch brauchen."

  • Auch Josko Gavrdiol von RB Leipzig will weiter mit dem kroatischen Idol Modric zusammen spielen. "Ich hoffe wirklich nicht, dass es seine letzte WM ist. Ich hoffe noch auf viele gemeinsame Momente", sagte der Abwehrspieler vor dem Achtelfinalspiel Kroatiens am Montag gegen Japan (16 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker).
  • Sollte Kroatien vorzeitig scheitern, könnte dieses Match Modrics letztes Länderspiel gewesen sein. Aufgrund seines Alters wird über einen Rücktritt des Mittelfeldspielers von Real Madrid spekuliert. Dalic stellte indes klar, weiter mit Modric zu planen.
21:01 Uhr

DFL-Chefin Hopfen vor Rauswurf nach weniger als einem Jahr

Donata Hopfen muss nach nicht mal einem Jahr an der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) angeblich ihre Ablösung als Vorsitzende der Geschäftsführung befürchten. Nach Informationen des "Kicker" könnte es bei einer Sitzung des DFL-Aufsichtsrates in der kommenden Woche zu einer Auflösung ihres bis Jahresende 2024 laufenden Vertrages kommen.

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20:30 Uhr

Kylian Mbappé ist im WM-Ranking auf Augenhöhe mit Lionel Messi und Uwe Seeler

Frankreichs Kylian Mbappé hat sein achtes und neuntes Tor bei einer Weltmeisterschaft erzielt und damit den Abstand auf den französischen WM-Rekordtorjäger Just Fontaine (13 Tore) verkürzt. Im Achtelfinale gegen Polen (3:1) in Doha erzielte der 23-Jährige von Paris St. Germain den zweiten und dritten Treffer für die Franzosen (74., 90.+1). In der Liste der WM-Rekordtorjäger führt weiterhin Rio-Weltmeister Miroslav Klose mit 16 Treffern vor dem Brasilianer Ronaldo. 

Die erfolgreichsten WM-Torschützen im Überblick

1. Miroslav Klose 2002-2014 16 Tore

2. Ronaldo (Brasilien) 1998-2006 15

3. Gerd Müller 1970-1974 14

4. Just Fontaine (Frankreich) 1958 13

5. Pelé (Brasilien) 1958-1970 12

6. Sandor Kocsis (Ungarn) 1954 11
6. Jürgen Klinsmann 1990-1998 11

8. Grzegorz Lato (Polen) 1974-1982 10
8. Gary Lineker (England) 1986-1990 10
8. Thomas Müller 2010-2022 10
8. Gabriel Batistuta (Argentinien) 1994-2002 10
8. Helmut Rahn 1954-1958 10
8. Teofilo Cubillas 1978-1982 (Peru) 10

14. Kylian Mbappé (Frankreich) * 2018-2022 9
14. Lionel Messi (Argentinien) * 2006-2022 9

14. Christian Vieri (Italien) 1998-2002 9
14. Eusebio (Portugal) 1966 9
14. Roberto Baggio (Italien) 1990-1998 9
14. Karl-Heinz Rummenigge 1978-1986 9
14. David Villa (Spanien) 2006-2014 9
14. Paolo Rossi (Italien) 1978-1986 9
14. Jairzinho (Brasilien) 1970-1974 9
14. Uwe Seeler 1958-1970 9
14. Ademir (Brasilien) 1950 9
14. Vava (Brasilien) 1958-1962 9

Kursiv: noch aktive Spieler

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20:07 Uhr

DFB macht 30,9 Millionen Euro Verlust

Der Deutsche Fußball-Bund hat das Jahr 2021 mit einem Minus von 30,9 Millionen Euro abgeschlossen. Dies berichtet der "Kicker". Demnach werde DFB-Schatzmeister Stephan Grunwald diese Bilanz am kommenden Freitag bei der Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main präsentieren.

Bereits vor einigen Wochen hatte Grunwald für das Vorjahr einen Fehlbetrag in zweistelliger Millionenhöhe avisiert. Grund dafür sind ständige Differenzen mit dem Fiskus, weshalb der Verband Rücklagen von rund 50 Millionen Euro bilden muss. Operativ hätte der DFB laut "Kicker" mit 18,4 Millionen Euro sogar ein sattes Plus ausgewiesen.

Die Rücklagen wurden aufgrund mehrerer Vorgänge notwendig: 3,1 Millionen Euro wegen zwischen 2012 und 2020 falsch abgerechneter Bewirtungsbelege, 16,8 Millionen Euro wegen eines Steuerverfahrens um die Namens- und Logorechte im "Adidas"-Sponsoring und 30,9 Millionen Euro wegen der drohenden Aberkennung der Gemeinnützigkeit für die Jahre 2014 und 2015.

19:31 Uhr

Eisbären Berlin stürzen in der DEL immer weiter ab

Die Krise von Titelverteidiger Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) spitzt sich weiter zu. Bei Aufsteiger Löwen Frankfurt verlor das Team von Trainer Serge Aubin auf dramatische Weise mit 1:2 (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) nach Verlängerung und kassierte die dritte Niederlage in Serie.

Im Tabellenkeller rutschten die bislang enttäuschenden Berliner auf den vorletzten Platz ab. Denn die Augsburger Panther unterstrichen beim 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) im Südduell mit den Nürnberg Ice Tigers ihre Heimstärke und ließen durch ihren dritten Erfolg in den vergangenen vier Begegnungen das Team aus der Hauptstadt hinter sich.

Durch Augsburgs dritten Heimsieg nacheinander hatte der erste Erfolg von Schlusslicht Bietigheim Steelers nach fünf Pleiten in Serie im ersten Spiel nach der Trennung von Aufstiegstrainer Daniel Naud vor allem moralische Bedeutung. Bietigheim gewann mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Chase Berger (63.) erzielte den entscheidenden Treffer für die Steelers.

19:07 Uhr

Musiala spricht über enttäuschende WM-Premiere

Nationalspieler Jamal Musiala hat seinen Frust über das frühe WM-Aus der DFB-Elf bei der Fußball-WM in Katar zum Ausdruck gebracht. "Momentan fällt es mir noch schwer, die richtigen Worte zu finden. Diese WM sollte mehr für uns werden, wir haben uns viel mehr vorgenommen. Definitiv! Die Enttäuschung ist gerade riesig", bekannte der 19 Jahre alte Profi von Bayern München via Instagram. Bei aller Ernüchterung gab sich der Jungstar aber kämpferisch: "Ich werde in den kommenden Wochen diese Erfahrung verarbeiten und sie nutzen, um daraus zu lernen. In 2023 werde ich mit voller Motivation angreifen."

18:07 Uhr

"Vollkatastrophe": Thomas Müller rätselt noch über WM-Aus und DFB-Zukunft

Thomas Müller will sich nach eigenen Worten Zeit nehmen, um das extrem enttäuschende Abschneiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar einzuordnen. "Es ist undurchsichtiger als sonst, es gibt mehr Widersprüche. Es ist bei dieser WM schwieriger, das Erlebte zu filtern und richtig zu deuten", schrieb der 33-Jährige bei Instagram. "Die große Frage im Leben: Woran hat's gelegen? Ich werde trotz aller Erfahrung mit großen Erfolgen und auch krachenden Niederlagen diesmal etwas Zeit brauchen, um alles einordnen zu können."

"Vielen Dank dafür" - Müller deutet DFB-Karriereende anDer Profi vom FC Bayern München hatte nach dem Aus bei der WM am vergangenen Donnerstag im Fernsehen bereits eine Art Abschiedsrede auf seine Zeit in der Nationalmannschaft gehalten. Dann kündigte er aber an, sich zunächst noch mit seiner Frau Lisa und Bundestrainer Hansi Flick beraten zu wollen.

"Der Stachel sitzt brutal tief, gefühlt tiefer als sonst", schrieb Müller nun bei Instagram. "Es war ein Wellenbad der Gefühle. Vorfreude, Ehrgeiz, Politik, Ablehnung, Start-Niederlage, Hoffnung und Anerkennung nach Spiel 2, dann mit unserem ersten Turniersieg zeitgleich das Ausscheiden und damit die Vollkatastrophe."

17:08 Uhr

"Klüngelrunde", die "Quatsch" nicht sieht: DFB-Krisentreffen löst bei Kemme Unverständnis aus

Die frühere Fußball-Nationalspielerin Tabea Kemme, derzeit als WM-Expertin für Rechteinhaber MagentaTV tätig, verspricht sich wenig vom Krisengipfel zwischen der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und der sportlichen Führung der Nationalmannschaft. "Was da zusammenkommt, ist eine Klüngelrunde", sagte die 30-Jährige im Interview mit "Münchner Merkur" und "tz".

Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen DFB-Präsident Bernd Neuendorf, sein Vize Hans-Joachim Watzke, Bundestrainer Hansi Flick und Geschäftsführer Oliver Bierhoff am Mittwochvormittag in Frankfurt/Main zusammenkommen. "Es sind vier Köpfe, es sind vier Männer, die voll im Fußball-Business sind, dazu noch einer mit Politik-Vergangenheit. Mir fehlen die ExpertInnen in dieser Runde", sagte Kemme.

Nach ihrer Ansicht hat sich der Fußball in einer Blase verschanzt. "Man holt keine anderen Menschen dazu, die vielleicht auch mal hinterfragen, was wir da manchmal für einen Quatsch machen. Dazu kommt das ganz große Problem: Je größer die Kritik ist, desto größer ist auch die Angst um die Posten", sagte die Olympiasiegerin von 2016: "Sobald eine andere Expertise in unsere Branche eintreten will, wird ihr die Tür zugeschlagen."

16:46 Uhr

Dauser verletzt sich beim Bundesliga-Finale an der Schulter

Kunstturner Lukas Dauser steht vor einer längeren Zwangspause. Der Olympia-Zweite und Vize-Weltmeister am Barren zog sich während des Bundesliga-Finales in Neu-Ulm eine Schulterverletzung zu. Trotz des Ausfalls seines Topathleten verteidigte der TuS Vinnhorst Hannover seinen nationalen Mannschafts-Titel erfolgreich. "Ich habe direkt gespürt, dass da etwas abgerissen ist. Jetzt müssen wir schauen, was genau passiert ist", sagte der 29 Jahre alte Sportsoldat nach dem Wettkampf. Erster Saisonhöhepunkt des vor-olympischen Jahres 2023 ist im Kunstturnen das zum Weltcup zählende "Turnier der Meister" vom 23. bis 26. Februar in Cottbus.

16:16 Uhr

Effenberg schießt nach WM-Aus gegen Manuel Neuer

Nach dem Vorrunden-Aus bei der Fußball-Weltmeisterschaft mehren sich die Stimmen, die in der deutschen Nationalmannschaft nun personelle Konsequenzen fordern. Stefan Effenberg schließt sich der Kritik an und hinterfragt sogar die Rolle von Kapitän Manuel Neuer. "Hansi Flick muss auch über Manuel Neuer nachdenken. Neuer ist nicht mehr unantastbar", betonte der 54-Jährige im "Doppelpass" bei "Sport1".

"Wir können froh und stolz sein, dass wir ihn im deutschen Tor haben und hatten. Er hat das Torwartspiel revolutioniert, den Fußball verändert und auch Zeichen gesetzt. Aber: Er hatte aber auch viele Verletzungen in der Vergangenheit, und da in diesem Alter immer wieder zurückzukommen, das ist nicht einfach", merkte der frühere Spieler des FC Bayern an.

Dass der Kapitän einen Rücktritt für sich selbst unmittelbar nach dem Turnier ausgeschlossen hat, empfindet Effenberg als Anmaßung. "Neuer hat sich zwar hingestellt und gesagt, er würde weitermachen. Aber es ist doch die Entscheidung von Flick, da nun Entscheidungen zu treffen. Da muss er klare Zeichen setzen, das können doch nicht die Spieler tun", kritisierte er.

15:38 Uhr

Biathletinnen laufen in Verfolgung am Podest vorbei

Biathlon-Olympiasiegerin Denise Herrmann-Wick hat zum Abschluss des Weltcup-Auftakts ihren ersten Podestplatz des Winters klar verpasst. Im 10-Kilometer-Verfolgungsrennen im finnischen Kontiolahti schoss die 33-Jährige viermal daneben und landete damit nur auf Rang 16. Die Französin Julia Simon gewann vor Dorothea Wierer (Italien) und Elvira Öberg aus Schweden.

Als beste Deutsche verbesserte sich Vanessa Voigt mit nur einem Schießfehler auf Rang acht. "Auf der Strecke habe ich mich nicht so schlecht bewegt", sagte sie am ARD-Mikrofon: "Das nehme ich als Schwung mit." Anna Weidel, als Fünfte gestartet, wurde 17. (3 Fehler), Sophia Schneider lief auf Rang 23 (5). Juliane Frühwirt landete nach acht Strafrunden auf dem 60. und damit letzten Platz.

15:07 Uhr

Motorsportwelt trauert um Ex-Ferrari-Piloten

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Tambay wurde 73 Jahre alt.

(Foto: imago/SKATA)

Die Motorsportwelt trauert um Patrick Tambay. Wie die Familie des ehemaligen Formel-1-Piloten mitteilte, verstarb der Franzose nach langer Krankheit im Alter von 73 Jahren. Tambay, der in den 70er- und 80er-Jahren 114 Rennen in der Königsklasse des Motorsports bestritten und dabei zwei Rennen gewonnen hatte, litt seit Jahren an einer Parkinsons-Erkrankung.

  • Tambay hatte 1977 beim Großen Preis von Großbritannien im Theodore-Rennstall in der Formel 1 debütiert. Nach dem tödlichen Unfall von Gilles Villeneuve beim Großen Preis von Belgien 1982 ersetzte Tambay den Kanadier im Ferrari.
  • Bei der Scuderia feierte er in zwei Jahren seine einzigen beiden Siege. Zu seinen weiteren Stationen zählten unter anderem McLaren und Renault.
  • 1986 fuhr der "Gentleman Driver" in Adelaide den letzten Grand Prix seiner Karriere. Neben seinen Einsätzen in der Formel 1 versuchte sich der Franzose auch in weiteren Klassikern wie den 24 Stunden von Le Mans und der Paris-Dakar-Rallye.
  • Tambay hinterlässt seinen Sohn Adrien, der wie sein Vater im Motorsport aktiv war.
14:31 Uhr

Brasilien hofft auf Neymar

Fußball-Rekordweltmeister Brasilien plant zum Auftakt der K.o.-Phase bei der WM in Katar wieder mit seinem Superstar Neymar. Das deutete Nationaltrainer Tite vor dem Achtelfinale am Montag (20 Uhr MEZ/ZDF, MagentaTV und im Liveticker bei ntv.de) gegen Südkorea an. "Er trainiert heute Nachmittag. Wenn alles okay ist, spielt er morgen", sagte der Coach am Sonntag.

Die letzte Entscheidung habe die medizinische Abteilung, betonte Tite: "Wir riskieren niemals die Gesundheit unserer Spieler." Auf die Frage, ob Neymar zur Startelf gehören oder eher eingewechselt werde, antwortete er: "Meine Präferenz ist: die Besten von Anfang an."

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14:14 Uhr

Kult-Millionär "Chico" investiert in Oberliga-Monster

Er ist in diesen Tagen in aller Munde, besser gesagt, überall in den Schlagzeilen. Und der Dortmunder Kult-Millionär "Chico" sorgt dafür, dass es vorerst dabei bleibt. Wie der "Reviersport" berichtet, steigt Kürsat Yildrim, "Chico" eben, beim TuS Bövinghausen als Sponsor ein. Am turbulenten Samstag war er beim Spiel des (Noch)-Oberligisten aus Dortmunder gegen Eintracht Rheine zu Gast (3:1), in dessen Nachgang Trainer Sebastian Tyrala hingeworfen hatte - obwohl der TuS mit Top-Star Kevin Großkreutz und zahlreichen weiteren Spitzenspielern weiter Erster ist und vom Durchmarsch in die Regionalliga West träumen darf. "In Zukunft werde ich hier Sponsor sein und sehr oft vorbeikommen“, verkündete der Neu-Millionär laut "Reviersport." "Über die Details redet man nicht. Aber ich würde den TuS Bövinghausen in Zukunft immer wieder unterstützen. Mit Bövinghausen verbindet mich Präsident Ajan Dzaferoski und Misha Bsharyan, ein sehr, sehr guter Freund hier im Verein. Wir kennen uns jahrelang und durch den bin ich hier."

13:41 Uhr

"Wir beten für Pelé": Fußball-Stars senden Botschaften nach Brasilien

Jürgen Klinsmann hat tief bewegt eine Botschaft an die schwer kranke brasilianische Fußball-Ikone Pelé gesendet. "Wir beten für Pelé", sagte der Weltmeister von 1990 und frühere Bundestrainer auf einer Pressekonferenz als Mitglied der Technischen Studiengruppe der FIFA: "Ich habe ihn oft getroffen. Er ist so eine wundervolle Person. Er ist der beste aller Zeiten, daran gibt es keinen Zweifel."

Auch der langjährige Arsenal-Trainer Arsène Wenger, Chef der Gruppe, nimmt Anteil am Schicksal des 82-Jährigen. "Pelé war mein Vorbild, als ich ein Kind war", sagte der 73-Jährige: "Wir wünschen ihm natürlich alles, alles Gute. Ich hoffe, dass es ihm schnell wieder besser geht." Wenger berichtete, er habe "vor kurzer Zeit mit seinem Agenten gesprochen. Er war gar nicht so negativ, wie die Nachrichten sind. Er sagte, dass er im Krankenhaus ist, aber nicht in Gefahr. Lassen sie uns also hoffen, dass er sich schnell erholt."

12:51 Uhr

Wird der BVB seine Luxus-Last im Winter los?

Seit dieser Saison spielt Nico Schulz bei Borussia Dortmund endgültig keine Rolle mehr. Wegen Gewaltvorwürfen seiner Ex-Freundin war er zwischenzeitlich suspendiert. Zur Asien-Reise flog er aber mit. Doch das Kapitel BVB dürfte zeitnah enden.

Denn der Fußball-Bundesligist hat offenbar einen Abnehmer für den aussortierten Linksverteidiger gefunden. Der italienischen Zeitung "Il Messaggero" zufolge hat Lazio Rom in Dortmund wegen Schulz angefragt. Aktuell gebe es Gespräche zwischen beiden Klubs über eine Leihe im Winter.

12:00 Uhr

Zoff um Mund-zu-Geste: Spieler waren wohl "genervt"

Dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar jüngst nicht ihre Bestform abrufen konnte, führten Kritiker auch auf den Streit um die "One Love"-Binde zurück. Das Setzen politischer Zeichen spielte wohl tatsächlich eine größere Rolle innerhalb der Mannschaft und sorgte durchaus für Konflikte.

  • Wie die "Sportschau" berichtet, habe es innerhalb des Kaders unterschiedliche Meinungen gegeben, ob und wie das DFB-Team nach der FIFA-Intervention in Katar politische Themen ansprechen soll.
  • Nach dem Verbot der Binde wurden innerhalb kurzer Zeit Alternativen diskutiert. Neben der DFB-Spitze und Kapitän Manuel Neuer soll auch PR-Experte Raphael Brinkert - auch Berater von Leon Goretzka - in die Debatte involviert gewesen sein.
  • Letztlich hielten sich die DFB-Stars beim Mannschaftsbild vor dem Gruppenspiel gegen Japan mit der Hand den Mund zu, um gegen die Zensur durch die FIFA zu protestieren. Die Verfechter dieser politischen Botschaft waren innerhalb der Auswahl aber anscheinend klar in der Minderheit.
  • Das Thema habe die Mannschaft schlicht "genervt" und "belastet", heißt es. Einige Spieler hatten zudem das Gefühl, "instrumentalisiert" zu werden.
  • Lediglich Neuer und Leon Goretzka sollen sich klar hinter die Aktion gestellt haben.
11:35 Uhr

Bei Messi wird selbst die Konkurrenz zu eifrigen Selfie-Jägern

Artig lächelte Lionel Messi nach seinem nächsten magischen WM-Moment, als im Bauch des Ahmad-bin-Ali-Stadions die Kameras klickten. Nur waren die eifrigen Selfie-Jäger, die in den Katakomben lauerten, keine Fans oder Journalisten, sondern Australiens Nationalspieler Joel King, Marco Tilio und Keanu Baccus, die der argentinische Superstar gerade aus dem WM-Turnier geschossen hatte.

In Katar will eben jeder ein Stück von Messi, der den Traum von "La Tercera", dem dritten WM-Pokal nach 1978 und 1986, weiterleben darf.

10:38 Uhr

Neben Saudi- und Jugendklub: Wird CR7 zum Statement-Kauf für Chelsea?

Im Poker um die Verpflichtung von Superstar Cristiano Ronaldo sind der FC Chelsea und Sporting Lissabon einem Medienbericht zufolge aussichtsreiche Kandidaten. Sowohl der Premier-League-Klub als auch der portugiesische Verein sollen Interesse an einer Verpflichtung des portugiesischen Fußball-Nationalspielers haben, wie die englische Zeitung "Mirror" berichtete.

  • Chelsea gehe es dabei vor allem um ein Statement an die Konkurrenz, Sporting wolle Ronaldo nach fast 20 Jahren zurückholen.
  • Der Hauptstadtklub ist der Jugendverein Ronaldos, könnte dem 37-Jährigen im Gegensatz zu Chelsea aber keine Einsätze in der Champions League bieten.
  • Einem Bericht der "Marca" zufolge liegt Ronaldo ein Vertragsangebot über zweieinhalb Jahre des saudischen Klubs Al-Nassr vor. Dort könnte der Superstar demnach 200 Millionen Euro pro Saison inklusive Werbeeinnahmen verdienen.
  • Seit der Trennung von Manchester United kurz vor der WM ist Ronaldo vereinslos, eine Ablösesumme fällt bei einer Verpflichtung daher nicht an.
09:44 Uhr

"Kriege da echt einen Hals": Was Ex-FIFA-Schiri von Attacken gegen Siebert hält

Der frühere FIFA-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer hat den Fußball-Weltverband für den mangelhaften Schutz des deutschen WM-Referees Daniel Siebert heftig kritisiert. "Ich kriege da echt einen Hals: Im Innenraum rennen haufenweise FIFA-Häuptlinge mit Mappen unterm Arm und Knopf im Ohr rum. Aber Sicherheitspersonal, das die Schiedsrichter sicher in die Katakomben geleitet, habe ich vermisst", schrieb Kinhöfer in seiner Kolumne in der "Bild am Sonntag": "In jedem Kreisliga-Spiel ist das besser organisiert."

  • Siebert war nach dem WM-Aus des zweimaligen Weltmeisters Uruguay heftig von den südamerikanischen Spielern angegangen worden. Uruguay hatte trotz des 2:0 (2:0) im Gruppenfinale gegen Ghana das Achtelfinale verpasst, ein Tor fehlte.
  • Dafür machten die Uruguayer Siebert verantwortlich, weil er ihnen einen Strafstoß verwehrt hatte.
  • "Ich kann den (subjektiven) Unmut nachvollziehen. Wenn du solch strittige Szenen als Referee entscheiden musst, fühlt sich eine Partei immer betrogen", schrieb Kinhöfer: "Aber die Uruguayer sind (mal wieder) völlig übers Ziel hinausgeschossen."
09:04 Uhr

Friseur-Video begeistert Fans: Bottas' Verwandlung zu einem "echten Australier"

Valtteri Bottas hat die Haare sch ...! (bitte setzen Sie hier ein, was Ihrem Empfinden nach passt) Der finnische Formel-1-Star postet ein Video auf seinem Twitter-Account, das umgehend zu einem viralen Hit und binnen weniger Stunden mehr als eine Million Mal aufgerufen wird. Darin zu sehen: Seine Verwandlung zu einem "echten Australier".

"Es ist wirklich schön, zurück zu sein. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, ich passe nicht ganz hierher", sagt Bottas zu Beginn des Videos, in dem er mit seiner Freundin, der australischen Radrennfahrerin, Tiffany Cromwell, in einem australischen Café sitzt. Auf Cromwells Frage, was er dagegen tun wolle, entgegnet der Finne: "Ich denke, ich werde meinen Style verändern."

In einer Montage ist Bottas schließlich beim Betreten eines Friseur-Salons zu sehen. Zu den Klängen des Donna-Summers-Hit "She Works Hard For The Money" lässt sich der Formel-1-Pilot schließlich einen neuen Look verpassen. Erst am Ende wird klar: Es ist ein Vokuhila. Lässig im Muskelshirt auf einem Stuhl sitzen, feiert er seine Verwandlung mit einem Schluck aus einer Bierflasche.

Am Ende des Videos trifft Bottas erneut auf seine Freundin. Stolz berichtet er: "Jetzt fühle ich mich zu Hause." Ihre trockene Antwort: "Solange du glücklich bist."

08:47 Uhr

NBA-Star Kleber auf Fehlersuche: "Wir treffen unsere Würfe nicht"

Maximilian Kleber hat ein paar Gründe für das bisher schwache Abschneiden der Dallas Mavericks in der laufenden NBA-Saison ausgemacht. "Die Coaches bereiten uns gut vor, wir müssen es nur besser umsetzen", sagte Kleber im Gespräch mit Sport1: "Zum einen treffen wir unsere Würfe nicht. Auf der anderen Seite können wir in der Verteidigung noch besser sein." Zudem, so Kleber, könne es auch daran liegen, dass es dem Team an der richtigen Einstellung mangelt: "Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir als Mannschaft nicht mit der richtigen Energie rauskommen. Sowas müssen wir ändern."

Den Vorwurf, Superstar Luka Doncic erhalte nicht immer die nötige Unterstützung, wies Kleber zurück. "Es gibt genügend Experten außerhalb vom Basketball, die nicht dabei sind und nicht wissen, was wir spielen oder was unsere Philosophie ist", sagte der 30-Jährige, der 2017 von Bayern München zu den Mavericks gewechselt war. Dallas ist nach bislang elf Siegen und elf Niederlagen in der Tabelle der Western Conference lediglich Elfter.

08:16 Uhr

Bayern-Star überrascht mit Aussagen zu seiner WM-Rolle

Bayern-Profi Matthijs de Ligt geht mit seiner Bankrolle für die Niederlande bei der Fußball-WM in Katar gelassen um. "Es ist nicht so frustrierend", sagte der Innenverteidiger nach dem 3:1 im Achtelfinale gegen die USA: "Natürlich will jeder Spieler spielen, aber wir sind eine Gruppe von 26 Spielern. Ehrlicherweise habe ich bereits mehr gespielt, als ich erwartet habe. Ich hatte befürchtet, bei dieser WM gar nicht zu spielen."

De Ligt hatte zum Auftakt gegen den Senegal (2:0) durchgespielt, ehe er in den folgenden drei Partien nur noch zu einem Kurzeinsatz von einer Minute kam. Das liege an der "Spielweise und der Art des Coachings", erklärte der 23-Jährige: "Es ist in Ordnung, ich kenne meine Rolle. Ich trainiere jeden Tag, um dem Team eine Hilfe zu sein." Er sei "glücklich", weil die Mannschaft im Viertelfinale ist. Die Niederlande spielt im Gegensatz zu Bayern defensiv mit einer Dreierkette. Dennoch sieht de Ligt seinen Sommerwechsel nach München rückblickend als absolut richtige Entscheidung.

07:24 Uhr

Louis van Gaal überrascht Matchwinner Dumfries mit einem Kuss

Die wohl überraschendste Belohnung erhielt Hollands Denzel Dumfries gut eine Stunde nach seinem überragenden Spiel gegen die USA. Sein Fußballtrainer Louis van Gaal wurde gefragt, ob er denn stolz auf Dumfries sei, der beim 3:1 gegen die USA zwei Tore vorbereitet und eins geschossen hatte. "Ich zeige es Ihnen", antwortete van Gaal, ließ Taten folgen und gab seinem Abwehrmann einen Kuss. "Ich habe ihm schon am Donnerstag einen dicken Kuss gegeben und jetzt tue ich es wieder." Neben Dumfries auf der rechten Seite hatte auch der linke Außenverteidiger Daley Blind sein starkes Spiel mit einem Tor und einer Vorlage gekrönt. "Ich bin enorm stolz auf meine Außenverteidiger", betonte van Gaal. Dumfries wurde zudem nach der Begegnung vom Weltverband FIFA zum Spieler des Spiels gekürt.

06:40 Uhr

Matthäus rechnet knallhart ab: "Wie glaubwürdig ist der DFB?"

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat den DFB nach dem WM-Debakel zu einer schonungslosen Analyse aufgefordert. "Alle Beteiligten" hätten "zu viele Fehler" gemacht, schrieb Matthäus in einer Kolumne für die "Bild"-Zeitung und mahnte: "Personelle Konsequenzen dürfen nicht ausgeschlossen werden." Bundestrainer Hansi Flick würde der Weltmeister von 1990 weiterhin das Vertrauen schenken. "Er ist erst 16 Monate im Amt, er hat nicht die besten Bedingungen vorgefunden. Daran muss gearbeitet werden", so Matthäus: "Ich bin überzeugt, dass er die Nationalmannschaft in eine bessere Zukunft führen kann. Hansi ist selbstkritisch genug, um aus seinen Fehlern zu lernen."

Als Hauptschuldigen hat der 61-Jährige die Verbandsführung ausgemacht. "Wie kann es sein, dass es dem DFB nicht gelingt, das Problem zu lösen, bevor der erste Ball rollt", sagte Matthäus mit Blick um die "One Love"-Binde. Ihm stieß zudem auf, dass Präsident Bernd Neuendorf "nach all dem Theater mit der FIFA" mit Weltverbandboss Gianni Infantino geredet, gelacht und "für Fotos mit ihm posiert" habe. Deswegen frage er sich: "Wie glaubwürdig ist Neuendorf, wie glaubwürdig ist der DFB?"

06:02 Uhr

Vier Scorerpunkte von Draisaitl, auch Stützle trifft

Leon Draisaitl war der entscheidende Spieler bei den Edmonton Oilers in der NHL. Beim 5:3-Prestigesieg im kanadischen Duell gegen Rekord-Stanley-Cup-Gewinner Montreal Canadiens behielt das Draisaitl-Team mit 5:3 die Oberhand, wobei dem gebürtigen Kölner vier Scorerpunkte aus einem Treffer und drei Vorlagen gelangen.

  • Draisaitl erzielte seinen 17. Saisontreffer und erhöhte sein Scorer-Saisonkonto auf 42. Seinen Treffer erzielte der Nationalstürmer in der 27. Minute im Powerplay der Oilers.
  • Ein Tor und eine Vorlage steuerte auch Tim Stützle beim 5:2-Erfolg der Ottawa Senators gegen die San Jose Sharks bei.
  • Der 20-Jährige war in der 37. Minute ebenfalls im Powerplay erfolgreich und traf zum zehnten Mal in dieser Saison. Stützle hat damit in 24 Saisonspielen sehr gute 25 Scorerpunkte erzielt.
  • Bei den Sharks fehlte Stanley-Cup-Sieger Nico Sturm erneut verletzungsbedingt.
  • Die Detroit Red Wings mit Verteidiger-Ass Moritz Seider verloren gegen die Vegas Golden Knights mit 1:4. Dem Ex-Mannheimer gelang kein Scorerpunkt.
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