Der Sport-Tag
16. Oktober 2025
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21:57 Uhr

Ricken sieht "größte Aufgabe im europäischen Fußball" kommen

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Lars Ricken freut sich auf das Topspiel der Fußball-Bundesliga am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) beim FC Bayern. "Natürlich ist das ein Gradmesser. Es ist die größte Aufgabe im europäischen Fußball, aber die kommt genau zum richtigen Zeitpunkt", sagte Ricken im Interview mit RTL/ntv.

Der Ex-Profi sieht die Rollen im Klassiker eindeutig verteilt. "Ich glaube schon, dass die Bayern klarer Favorit sind in diesem Spiel, weil sie einfach wirklich eine außergewöhnliche Form haben", sagte Ricken. Doch, fügte er hinzu, "man sollte jetzt auch nicht außer Acht lassen: Wir sind seit sieben Monaten ungeschlagen in der Bundesliga, und dementsprechend rechnen wir uns schon was aus." Der BVB ist mit 14 Punkten erster Verfolger der Bayern (18), die in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben haben. Doch das Selbstvertrauen in Dortmund ist durch die jüngsten Leistungen gestiegen. "Wir fahren maximal ambitioniert hin. In der ganzen Vorbereitung des Spiels geht es nicht darum zu fragen, wie nehmen wir einen Punkt mit", sagte Ricken, "sondern was müssen wir tun, um dort auch zu gewinnen?"

Ricken sieht "größte Aufgabe im europäischen Fußball" kommen
20:46 Uhr

Der DFB bringt den HSV mächtig auf die Palme

Trainerin Liese Brancao hat die Ansetzung für die Bundesliga-Partie ihrer HSV-Fußballerinnen gegen Carl Zeiss Jena kritisiert. Das Spiel ist für Samstag um 14.00 Uhr (MagentaTV und DAZN) im Hamburger Volksparkstadion angesetzt. Um 15.30 Uhr (Sky) spielen die Männer des Hamburger SV in der Bundesliga bei RB Leipzig. "Wir können jetzt nichts machen. Es ist jetzt so, aber cool ist das nicht", sagte Brancao bei der Pressekonferenz zum Spiel.

Die 44-Jährige fürchtet, dass viele Zuschauer auf einen Besuch im Volksparkstadion verzichten, um nicht das Spiel der Fußballer zu verpassen. "Das finde ich sehr, sehr schade, dass unsere Fans sich entscheiden mussten, was sie schauen oder wohin sie fahren wollen. Da sind wir wieder beim DFB. Wir können das nicht beeinflussen", sagte sie. "Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen."

Der DFB bringt den HSV mächtig auf die Palme
19:51 Uhr

BVB kann vor Bayern-Topspiel aufatmen

Verfolger Borussia Dortmund kann im Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern auf seinen Starstürmer Serhou Guirassy setzen. Der Nationalspieler Guineas war wegen Oberschenkelproblemen vorzeitig von seiner Länderspielreise zurückgekehrt. "Es ist alles wieder in Ordnung", berichtete BVB-Trainer Niko Kovac vor dem Klassiker am Samstag (18.30 Uhr/Sky) in München: "Er ist rechtzeitig von der Nationalmannschaft abgereist, die Ärzte waren im Austausch. Er hat die Zeit genutzt, sich auf das Spiel vorzubereiten."

Bis auf die schon länger Verletzten Emre Can, Aarón Anselmino und Julien Duranville, die an ihren Comebacks arbeiten, kann Kovac im Duell des ersten Verfolgers gegen den Tabellenführer aus dem Vollen schöpfen: "Es sind so weit alle gesund." Nur Kapitän Nico Schlotterbeck kehrte "ein bisschen verkühlt" von der deutschen Nationalmannschaft zurück, trainierte zunächst individuell, ist aber fest eingeplant. "Wir gehen davon aus, dass am Wochenende alles passt", sagte Kovac.

BVB kann vor Bayern-Topspiel aufatmen
19:03 Uhr

Supertrainer Flick schmiedet 190-Millionen-Plan

Um sich den wohl 90 Millionen Euro teuren Transfer von Wunschspieler Kenan Yildiz (Juventus Turin) leisten zu können, ist der FC Barcelona um den deutschen Meistertrainer Hansi Flick laut "Fichajes.net" bereit, den brasilianischen Offensivspieler Raphinha für über 100 Millionen Euro nach Saudi-Arabien zu verkaufen.

Dass der 28-Jährige in der Wüste heiß begehrt ist und im Sommer fast dorthin gewechselt wäre, hatte er zuletzt gegenüber "ESPN Brasil" bestätigt. "Das Angebot aus Saudi-Arabien hat mich ins Zweifeln gebracht, es hätte mein Leben geregelt", sagte Raphinha. Um ihn hatte sich Al-Hilal bemüht. Dort hätte er wohl 50 Millionen Euro pro Jahr verdienen können. Der Türke Yildiz gehört zu den Shootingstars des europäischen Fußballs. Der 20-Jährige war 2022 aus dem Nachwuchs des FC Bayern zu Juventus gewechselt.

Supertrainer Flick schmiedet 190-Millionen-Plan
17:57 Uhr

WM in den USA knackt spezielle Millionen-Grenze

In der Mitte September gestarteten Vorverkaufsziehung sind mehr als eine Million Tickets für die Fußball-WM 2026 im kommenden Sommer verkauft worden. Das teilte der Weltverband FIFA mit. Demnach haben Fans aus 212 Ländern und Gebieten Eintrittskarten für das Endturnier in den USA, Kanada und Mexiko erworben. Im Nachfrage-Ranking liegen die drei Gastgeberländer vorne, gefolgt von England und Deutschland.

FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach von einem "großartigen Meilenstein". Er freue sich, "dass so viele Fußballfans bei diesem bahnbrechenden Turnier in Nordamerika ebenfalls dabei sein wollen", sagte der Schweizer laut FIFA-Mitteilung. Bei der Vorverkaufsziehung war die Anmeldung nur mit einer Visa-Karte möglich - der Zahlkartenanbieter ist Sponsor des Weltverbandes und hat in der ersten Phase die Exklusivrechte. Nach der Ziehung wurde erfolgreichen Bewerbern für den Kauf von Tickets - sofern verfügbar - ein Datum sowie ein Zeitfenster zugeteilt.

WM in den USA knackt spezielle Millionen-Grenze
17:00 Uhr

Viel Spott im Netz: Alexander Zverev verdiente 431 US-Dollar pro Sekunde

Ein leichtes Lächeln huschte über das Gesicht von Alexander Zverev, als er nach der nächsten Niederlage seinem Angstgegner Taylor Fritz gratulierte. Nach dem schnellen Aus beim lukrativen Six Kings Slam in Saudi-Arabien musste Deutschlands bester Tennisprofi obendrein noch Häme und Spott über sich ergehen lassen. Denn für die Antrittsgage von 1,5 Millionen Dollar stand Zverev beim 3:6, 4:6 gegen den US-Amerikaner keine Stunde lang auf dem Platz in Riad.

Danach musste sich der 28-Jährige vorrechnen lassen, was er trotz der siebten Niederlage gegen Fritz in Serie in kurzer Zeit verdient habe. Tennis-Ikone Boris Becker teilte bei X den Post eines Nutzers, wonach Zverev pro Sekunde etwa 431 Dollar bekomme. Becker hatte sich schon zuvor äußerst skeptisch geäußert und betont, für den Auftritt gebe es keinen Respekt von der Tennis-Szene, obwohl das Show-Event sportlich hochkarätig besetzt ist. Andere Nutzer verwiesen auf das Masters-Turnier in Shanghai, wo Zverev frühzeitig ausgeschieden war. Dort erhielt der monegassische Qualifikant Valentin Vacherot für seinen Sensationstitel nach insgesamt neun Matches zuletzt knapp eine Million Euro.

Viel Spott im Netz: Alexander Zverev verdiente 431 US-Dollar pro Sekunde
16:35 Uhr

Schon wieder Hitze-Alarm in der Formel 1

Die Formel 1 ruft erneut den Hitze-Ernstfall aus. Nach der Sauna von Singapur müssen sich alle Beteiligten im texanischen Austin auf Temperaturen von mehr als 31 Grad einstellen. Und das hat wie vor knapp zwei Wochen beim Nachtrennen im asiatischen Stadtstaat auch auf dem Circuit of the Americas Folgen.

Die Fahrer dürfen im Wagen Kühlwesten tragen. Entscheiden sie sich dagegen wie zuletzt unter anderem der viermalige Weltmeister Max Verstappen von Red Bull, müssen die Autos dennoch entsprechend ausgestattet werden mit einem Kühlmittelbehälter sowie Pumpen und einem Wärmetauscher. Das erforderliche Minimumgewicht der Wagen für den Sprint am Samstag (19 Uhr MESZ/Sky) und das Hauptrennen zum Großen Preis der USA am Sonntag (21 Uhr MESZ/Sky) wird um 5 Kilo auf 805 Kilogramm angehoben.

Schon wieder Hitze-Alarm in der Formel 1
15:44 Uhr

Deutschland stürmt ins EM-Viertelfinale

Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Team-Europameisterschaft in Kroatien den ersten Härtetest bestanden. Benedikt Duda, Patrick Franziska und Dang Qiu schlugen den Medaillenkandidaten Dänemark mit 3:0 und zogen dadurch ins Viertelfinale ein.

Wichtig aus deutscher Sicht war, dass der Weltranglisten-Achte Duda den ehemaligen Doppel-Europameister Jonathan Groth im ersten Match in fünf Sätzen niederrang. Franziska und Dang Qiu gewannen ihre Spiele danach ohne Satzverlust. Im Falle eines weiteren Sieges könnte das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf bereits am Samstag im Halbfinale auf den Topfavoriten Frankreich treffen. Für den neunmaligen Mannschafts-Europameister Deutschland ist es das erste EM-Turnier seit dem Karriereende von Timo Boll.

Deutschland stürmt ins EM-Viertelfinale
14:50 Uhr

Plötzlich ist BVB-Coach Kovac völlig verzückt vom Bayern-Star

Bei Nationalmannschafts-Kapitän Joshua Kimmich kommt selbst BVB-Coach Niko Kovac immer noch ins Schwärmen. Vor dem Bundesliga-Spitzenspiel des FC Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund lobte Kovac Kimmich in den höchsten Tönen. "Ich will niemandem etwas Böses, aber das ist schon der beste Mittelfeldspieler, den Deutschland hat", sagte der Dortmund-Coach über den 30 Jahre alten Führungsspieler der Bayern.

In seiner Zeit als Trainer des Rekordmeisters 2018/2019 war Kimmich einer der wichtigsten Spieler für Kovac. "Ich kann über den Jo nur Positives sagen. Er gibt von der ersten Sekunde an immer alles", meinte Kovac. Kimmichs spielerische Klasse bringe aber mitunter auch ein Problem mit, meinte Kovac: "Er kann einfach zu viele Positionen spielen." In der Nationalmannschaft musste Kimmich zuletzt wieder auf der von ihm eher ungeliebten Rechtsverteidigerposition ran.

Plötzlich ist BVB-Coach Kovac völlig verzückt vom Bayern-Star
13:50 Uhr

"Werde morgen final entscheiden": DFB-Stürmer steht vor Rückkehr in Startelf

Mit Rückkehrer Deniz Undav will der VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga weiter in der Erfolgsspur bleiben. Der Nationalspieler kehrt nach seinem Innenbandanriss im linken Knie mindestens zurück in den Kader, möglicherweise auch gleich in die Startelf. "Ich bin da mit ihm im Austausch", sagte Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Duell beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de): "Ich werde das morgen final entscheiden."

Am vergangenen Donnerstag stand Undav im Testspiel gegen die SV Elversberg (2:0) nach sechs Wochen Verletzungspause erstmals wieder auf dem Platz. Für Hoeneß sei wichtig, die Belastung seines Angreifers zu steuern. "Ich muss natürlich schauen, dass er nicht nur durch dieses Spiel kommt, sondern dann auch für die nächsten Wochen zur Verfügung steht", sagte der 43-Jährige. Bis zur nächsten Länderspielpause Mitte November stehen dem VfB sieben Pflichtspiele in vier Wochen bevor.

"Werde morgen final entscheiden": DFB-Stürmer steht vor Rückkehr in Startelf
13:02 Uhr

Kuriosum bei WM-Krimi: Marokko schlägt Frankreich mit drei Torhütern

Vom Bankdrücker zum Helden: Mit zwei gehaltenen Elfmetern hat der dritte Torhüter Marokkos Fußball-Nachwuchs erstmals ins Finale einer U20-Weltmeisterschaft geführt. Dank der Glanztaten von Abdelhakim Mesbahi gewann Marokko das Halbfinale im chilenischen Valparaiso gegen Frankreich mit 5:4 im Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es durch ein Eigentor des Franzosen Lisadru Olmeta (32. Minute) und Lucas Michal (59.) 1:1 gestanden.

Mesbahi war erst kurz vor Ablauf der Nachspielzeit der Verlängerung (120.+5) eigens für das Elfmeterschießen eingewechselt worden. Der 20-Jährige kam für Ersatzkeeper Ibrahim Gomis aufs Feld, der in der 64. Minute für den verletzten Stammtorhüter Yanis Benchaouch ersetzt hatte.

Mit der Last-Minute-Einwechslung bewies Marokkos Trainer Mohamed Ouahbi ein glückliches Händchen: Der Joker parierte den entscheidenden Elfmeter von Djylian N’Guessan und sorgte damit für die Überraschung.

Kuriosum bei WM-Krimi: Marokko schlägt Frankreich mit drei Torhütern
12:06 Uhr

"Sie haben verloren!" - Papst foppt Baseball-Fans

Papst Leo XIV. ist eingefleischter Baseball-Fan, der erste US-amerikanische Pontifex ist erklärter Anhänger der Chicago White Sox. Das stellte er jüngst mal wieder unter Beweis: Bei einem Auftritt auf dem Petersplatz rief ihm einer der anwesenden Gläubigen ein "Go Cubs!" zu. Leo, der als Robert Francis Prevost in Chicago zur Welt gekommen war, reagierte prompt: "Han perdido", rief er grinsend vom Papamobil aus zurück - "Sie haben verloren!".

Hintergrund der kleinen Frotzelei: Die Cubs sind der Lokalrivale der White Sox, kurz zuvor hatten sie ihr Spiel gegen die Milwaukee Brewers verloren (1:3) und schieden dadurch aus den Playoffs aus. Die schlagfertige Reaktion des Kirchenoberhauptes amüsierte die Umstehenden, die White Sox reagierten umgehend: "Das ist unser Papst", verkündete der Traditionsklub mit einem Video des Vorfalls.

  • Um das sportliche Glaubensbekenntnis Leos hatte es rund um seine Wahl eine Kontroverse zwischen beiden Klubs gegeben. Schließlich verkündete der Papst-Bruder John Prevost: "Er war nie ein Fan der Cubs. Ich weiß also nicht, woher das kam. Er war immer ein Fan der Sox!" Die White Sox ehrten Leo später mit einem Wandbild in der Nähe von Sektion 140, das ihn beim ersten Spiel der World Series 2005 zeigt, neben einem gerahmten Trikot mit der Aufschrift "Pope Leo" und der Nummer 14. Kurz nach seiner Wahl zog sich Leo bei einem öffentlichen Termin eine White Sox-Cap auf.

"Sie haben verloren!" - Papst foppt Baseball-Fans
11:39 Uhr

Kretzschmar hat noch was vor: Handball-Ikone spricht nach überraschendem Rauswurf

Stefan Kretzschmar hat rund einen Monat nach seinem Abschied als Sportvorstand des Bundesligisten Füchse Berlin Interesse an einer neuen Aufgabe im Handballgeschäft bekundet. "Ich könnte mir schon vorstellen, dass ich mich noch mal einem langfristigen Projekt bis zu meinem 60. Geburtstag verschreibe. Ich habe die Kapazitäten und massig Energie", sagte der 52-jährige Kretzschmar in der "Welt" über seine Zukunftspläne.

Für Kretzschmar bestehe keine Eile, etwas Neues anzufangen, sagte er. Bis Ende Juni 2026 läuft Kretzschmars Vertrag noch bei den Handballern aus Berlin, für die er sechs Jahre als Sportvorstand tätig war, ehe er Anfang September überraschend freigestellt wurde.

  • Aufgrund interner Verwerfungen hatte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning entschieden, sich von Erfolgs-Trainer Jaron Siewert und Kretzschmar zu trennen – trotz einer mit Titeln gekrönten Saison als amtierender Meister der Handball-Bundesliga und als Pokalsieger.

  • Nachdem er nun emotional etwas Abstand gewinnen musste, wolle sich Kretzschmar die zukünftige Rolle offenlassen: "Ich würde gern mehr Strategie reinbringen und Projekte anschieben, um den Handball nachhaltig auf ein anderes Niveau zu heben", sagte der gebürtige Leipziger, der als Sportvorstand den zweimaligen Welthandballer Mathias Gidsel zu den Füchsen gelotst hatte.

Kretzschmar hat noch was vor: Handball-Ikone spricht nach überraschendem Rauswurf
11:06 Uhr

"Viele Probleme, heute wieder": Zverev spricht nach nächster Niederlage

Alexander Zverev hat nach der nächsten schmerzlichen Niederlage in einer schwierigen Saison den Fokus schon ein gutes Stück auf das nächste Jahr verlegt. Am Mittwochabend hatte der Weltranglistendritte beim Showevent Six Kings Slam in Saudi-Arabien seine siebte Pleite in Folge gegen den US-Amerikaner Taylor Fritz (3:6, 4:6) kassiert. Zverev verpasste erneut ein Erfolgserlebnis und ließ die Chance auf den Turnier-Siegerscheck in Höhe von 6 Millionen US-Dollar aus.

"Ich habe noch große Turniere vor mir, ich bin Titelverteidiger in Paris, wir haben die World Tour Finals, die ich bereits zweimal gewinnen konnte", sagte Zverev: "Ich werfe aber auch schon ein Auge auf das nächste Jahr und für mich geht es jetzt darum, wieder gesund zu werden."

  • Zverev plagt sich seit längerer Zeit mit Rückenschmerzen und hadert mit dem Saisonverlauf. "Zu Beginn des Jahres war ich die Nummer zwei der Welt und stand kurz davor, die Nummer eins zu werden", sagte der 28-Jährige: "Ich weiß, dass ich dieses Niveau habe, wenn ich gesund bin, aber dieses Jahr war körperlich ein schwieriges Jahr für mich, ich hatte viele Probleme, viele Verletzungen, und leider hatte ich heute wieder eine."

  • Sein Ziel sei es, wieder vollständig fit zu werden, um angreifen zu können. Zverev räumte aber auch ein, dass die beiden Topstars Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, die die vergangenen acht Grand-Slam-Titel unter sich ausgemacht haben, aktuell "Lichtjahre vom Rest" entfernt seien.

"Viele Probleme, heute wieder": Zverev spricht nach nächster Niederlage
10:45 Uhr

Kompany hat Rechnung offen: Bayern gegen BVB - fünf Fakten zum Bundesliga-Klassiker

Wenn Bayern München und Borussia Dortmund in der Bundesliga aufeinandertreffen, sind die Augen von Fußball-Deutschland gespannt auf die Bildschirme gerichtet. Dabei ist es mit der Spannung so eine Sache, denn die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Fünf interessante Fakten zum Bundesliga-Klassiker.

Kompany hat Rechnung offen: Bayern gegen BVB - fünf Fakten zum Bundesliga-Klassiker
10:09 Uhr

"Wirklich erschüttert": Schwimm-Superstar beendet überraschend große Karriere

Die viermalige Schwimm-Olympiasiegerin Ariarne Titmus aus Australien beendet im Alter von nur 25 Jahren überraschend ihre aktive Karriere. Diesen Schritt verkündete die Freistil-Spezialistin in einem Video und mit einem Brief an ihr siebenjähriges Ich bei Instagram. Die Entscheidung sei ihr "wirklich schwer" gefallen, sagte sie, aber sie sei jetzt "sehr glücklich damit".

Titmus hält mit einer Zeit von 1:52,23 Minuten den Weltrekord über 200 Meter Freistil. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gewann sie insgesamt acht Goldmedaillen. Nach einer Pause nach den Sommerspielen von Paris im vergangenen Jahr, bei denen sie zweimal triumphiert hatte, wurde eigentlich damit gerechnet, dass Titmus mit Blick auf Olympia 2028 in Los Angeles noch einmal angreifen würde. Doch dazu kommt es nun nicht.

Im Jahr 2023 wurden Titmus zwei gutartige Eierstocktumore entfernt, danach kehrte sie jedoch schnell wieder in die Weltspitze zurück. Die gesundheitlichen Probleme vor den Paris-Spielen seien "ein Wendepunkt" in ihrem Leben gewesen, sagte sie nun. Diese Situation habe sie "ganz ehrlich, wirklich erschüttert", fügte Titmus hinzu. Konkrete Pläne für die Zukunft habe sie bislang nicht.

"Wirklich erschüttert": Schwimm-Superstar beendet überraschend große Karriere
09:45 Uhr

"Ich möchte, dass ...": Jürgen Klopp hat einen großen Wunsch für Bundesliga-Kracher

Ex-Trainer Jürgen Klopp kann Spiele seines ehemaligen Vereins Borussia Dortmund noch immer nicht unvoreingenommen und neutral anschauen. "Ich möchte, dass Dortmund gewinnt", sagte der 58-Jährige vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen des BVB mit dem deutschen Fußballmeister FC Bayern am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de, Highlights auf RTL+) in München bei RTL/n-tv. "Ich möchte, dass Dortmund immer gewinnt. Außer wenn sie gegen Leipzig spielen, ansonsten sollen sie gerne immer gewinnen."

Klopp arbeitet mittlerweile als weltweiter Fußballchef von Red Bull und schaut deswegen vor allem auch auf Erfolge von RB Leipzig. Die Dortmunder betreute er zwischen 2008 und 2015 als Coach und gewann unter anderem 2012 mit ihnen das Double.

Die Begegnung des siebten Spieltags zwischen Tabellenführer München und Verfolger Dortmund wird Klopp am Samstagabend wohl verpassen. "Ich habe das Spiel ein paar Mal gesehen und es ist ein großartiges Spiel. Es ist das Spiel in Deutschland, hundertprozentig", betonte der Ex-Trainer des FC Liverpool: "Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich es gucken, das ist ja klar. Aber ich hab' wahrscheinlich keine Zeit."

"Ich möchte, dass ...": Jürgen Klopp hat einen großen Wunsch für Bundesliga-Kracher
09:10 Uhr

Einstiger Oranje-Superstar fliegt bei Fußball-Zwerg raus

Der frühere niederländische Stürmerstar Patrick Kluivert hat nach der verpassten WM-Qualifikation seinen Job als Fußball-Nationaltrainer von Indonesien verloren. Die Trennung verkündete der nationale Verband in Jakarta bei X. "Nach offenen und respektvollen Gesprächen einigten sich beide Parteien darauf, diese Zusammenarbeit zu beenden", hieß es vom Verband PSSI.

Der 48 Jahre alte Ex-Profi Kluivert, der 1995 mit Ajax Amsterdam die Champions League gewann, hatte das Amt erst im Januar übernommen und sollte eigentlich für zwei Jahre bleiben. Indonesien scheiterte jedoch in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko. In der indonesischen Qualifikationsgruppe setzte sich stattdessen Saudi-Arabien durch.

Einstiger Oranje-Superstar fliegt bei Fußball-Zwerg raus
07:54 Uhr

Zum "Veteranenminimum": Basketball-Superstar wechselt zu Schröder

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Russell Westbrook und Dennis Schröder spielten schon einmal zusammen. (Foto: IMAGO/ZUMA Wire)

Der einstige NBA-MVP Russell Westbrook hat ein neues Team gefunden. Der 36 Jahre alte Aufbauspieler, 2017 zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt, schließt sich vor Beginn der kommenden Saison den Sacramento Kings an. Das berichtet ESPN unter Berufung auf Westbrooks Berater Jeff Schwartz. Bei den Kaliforniern wird der zuletzt vertragslose Westbrook erneut an der Seite von Nationalmannschaftskapitän und EM-Held Dennis Schröder auflaufen.

Dem Vernehmen nach hat Westbrook bei den Kings einen Vertrag zum sogenannten "Veteranenminimum" von 3,6 Millionen US-Dollar unterschrieben. In der vergangenen Saison war der physisch starke Guard für die Denver Nuggets aufgelaufen. Er erzielte dabei im Schnitt 13,3 Punkte, 6,1 Assists und 4,9 Rebounds bei einer starken Feldwurf-Quote. Mit Schröder spielte Westbrook bereits bei den Oklahoma City Thunder und den Los Angeles Lakers zusammen.

Zum "Veteranenminimum": Basketball-Superstar wechselt zu Schröder
07:18 Uhr

Deutscher NHL-Star liefert Monster-Statistik

Lukas Reichel hat bei einer Torgala seiner Chicago Blackhawks in der NHL gleich zweimal getroffen. Dem 23-jährigen Angreifer gelang beim 8:3 (2:2, 3:0, 3:1)-Auswärtserfolg gegen die St. Louis Blues damit der erste Doppelpack seiner Karriere in der nordamerikanischen Eishockey-Liga.

Reichel erzielte nach fünfeinhalb Minuten die 2:1-Führung und legte zu Beginn des zweiten Durchgangs zum 3:2 nach. Durch drei Tore im Mittelabschnitt zogen die Gäste davon, das 8:2 von Ryan Greene legte Reichel auf. Damit hat Reichel zum ersten Mal in seiner NHL-Karriere drei Scorer-Punkte in einer Partie markiert.

Der Nationalspieler gab in der Saison 2021/22 sein NHL-Debüt für Chicago, hatte in seinen ersten beiden Jahren aber hauptsächlich für das Farmteam der Blackhawks gespielt.

Deutscher NHL-Star liefert Monster-Statistik
06:44 Uhr

Bericht: Deutscher Schlittengott verliert wegen Dopingfalls Gesamtweltcup-Sieg

Francesco Friedrich ist einem Medienbericht zufolge nach dem positiven Dopingtest seines Anschiebers Simon Wulff der Gesamtweltcup im Zweierbob aberkannt worden. Dem ZDF liegt demnach ein Schreiben des Internationalen Bob- und Skeletonverbands IBSF vor, wonach alle individuellen Wettkampfergebnisse von Wulff gestrichen werden sollen - einschließlich der Medaillen und Preisgelder. Der Sieg im Gesamtweltcup gehe somit nachträglich an Friedrich-Konkurrent Johannes Lochner, der Sachse, der im kleinen und großen Schlitten in den vergangenen Jahren nahezu unschlagbar war, rutscht auf Rang drei zurück.

Ex-Leichtathlet Wulff hatte in der Vorsaison mit dem viermaligen Olympiasieger Friedrich Siege im Zweierbob in Altenberg und Sigulda (Lettland) sowie einen zweiten Platz im Viererbob in Winterberg gefeiert, ehe sein positiver Test bekannt wurde.

Bei Wulff war beim Weltcup-Auftakt in Altenberg 2024 die Substanz Methylhexanamin nachgewiesen worden. Diese ist im Training erlaubt, im Wettkampf allerdings verboten. Eine wissentliche Einnahme hat er stets bestritten.

Bericht: Deutscher Schlittengott verliert wegen Dopingfalls Gesamtweltcup-Sieg
05:54 Uhr

"Hat sich gelohnt": Chelsea-Trainer kassiert Sperre für exzessiven Jubel

Teammanager Enzo Maresca vom englischen Premier-League-Klub FC Chelsea ist nach seinem emotionalen Jubel beim 2:1-Heimsieg gegen den FC Liverpool für ein Spiel gesperrt worden. Der Italiener darf sein Team am Samstag beim Auswärtsspiel bei Nottingham Forest nicht von der Seitenlinie aus betreuen.

Wie der englische Fußballverband FA am Mittwoch mitteilte, wurde Maresca zudem mit einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Pfund (rund 10.700 Euro) belegt. Der 45-Jährige hatte die Vorwürfe des unsportlichen Verhaltens offen eingeräumt.

Maresca hatte zunächst wegen lautstarker Proteste gegen einen Elfmeterpfiff Gelb gesehen und wurde in der sechsten Minute der Nachspielzeit nach dem Siegtreffer von Estevao Willian mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Der Coach war dabei jubelnd die Seitenlinie entlanggelaufen und hatte mit seinen Spielern gefeiert.

Gegenüber italienischen Medien erklärte Maresca, sein Verhalten sei eine "instinktive Reaktion" gewesen, die sich gelohnt habe.

"Hat sich gelohnt": Chelsea-Trainer kassiert Sperre für exzessiven Jubel