FC Bayern beklagt "sehr harte Entscheidung" der UEFA
Der FC Bayern ist wegen Fehlverhaltens seiner Fans in der Champions League hart bestraft worden. Beim nächsten Auswärtsspiel in der europäischen Fußball-Königsklasse dürfen die Münchner keine Tickets an ihre Anhänger ausgeben, wie die UEFA mitteilte. Zudem verhängte der Kontinentalverband eine Geldstrafe von 50.750 Euro gegen den deutschen Rekordmeister. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sprach von einer "sehr harten Entscheidung" und erinnerte daran, an die Fans schon im Dezember appelliert zu haben. Die Strafe treffe besonders jene Fans hart, die sich korrekt verhielten. "Wir haben die Entscheidungsgründe angefordert und prüfen die Möglichkeit eines Einspruchs", sagte Dreesen in einer Mitteilung.
Eintracht-Star steuert auf ganz bitteres Karriereende zu
Eine Knieverletzung durchkreuzt die Pläne von Kapitän Sebastian Rode für die Abschiedstour beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Dem Mittelfeldspieler, der ohnehin nach dieser Saison aufhören wollte, droht das vorzeitige Ende seiner von Verletzungen geprägten Laufbahn. Wie die Hessen mitteilten, werde Rode "bis auf Weiteres" fehlen. Der 33-Jährige hatte zuletzt in der Vorwoche beim Conference-League-Aus gegen Union Saint-Gilloise gespielt und mit Tränen in den Augen nach dem Abpfiff das Feld verlassen.
Die Ergebnisse einer Knieuntersuchung in der vergangenen Woche seien "sehr deprimierend" gewesen und hätten "eine gewisse Zeit benötigt, um alle Eventualitäten und Behandlungsmöglichkeiten abzuklären", schrieb Rode in einer Botschaft an die Fans. Für ihn werde es "sehr schwer, der Mannschaft nochmal sportlich helfen zu können im Verlauf der restlichen Saison".
Mit Blick auf die Behandlung habe er sich für eine Arthroskopie entschieden, schrieb er weiter. Er wolle dennoch "alles geben", um sich am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Rasenballsport Leipzig (18. Mai) "auf dem Platz von euch zu verabschieden". Dies sei "zusammen mit dem Erreichen eines internationalen Wettbewerbs" sein "letztes großes Ziel als aktiver Adler".
Doping, Weltrekorde, Mega-Prämien: Coe schimpft über irren Plan
Der Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes, Sebastian Coe, hat die angekündigten Enhanced Games als "Blödsinn" bezeichnet. "Ich kann mich nicht dafür begeistern", sagte Coe in Glasgow. Dort finden von Freitag bis Sonntag die Hallen-Weltmeisterschaften der Leichtathleten statt. Eine Reihe von Milliardären plant, Weltrekordjagden auch mithilfe von Doping-Mitteln zu inszenieren. Sie locken Athleten mit viel Geld: Eine Million US-Dollar als Prämie für einen Weltrekord. Wenn einer dumm genug sei und das Gefühl habe, daran teilnehmen zu müssen, würde er für lange Zeit gesperrt werden, sagte Coe. Man erlebe gelegentlich verrückte Dinge, sagte Coe. Aber deswegen habe er keine schlaflosen Nächte.
Zwei Stars des FC Bayern auf Party in Paris gesichtet
Alphonso Davies arbeitet nach überstandener Innenbandzerrung aktuell an seinem Comeback für den FC Bayern. Vier Pflichtspiele in Folge verpasste der Linksverteidiger, gegen den SC Freiburg am Freitagabend wird er nach Angaben seines Cheftrainers Thomas Tuchel erstmals wieder im Kader stehen. Nun kommt heraus: In der Vorbereitung auf die Partie besuchte der 23-Jährige zuletzt nicht nur eine Party, sondern gleich zwei. Nachdem "Bild" zuletzt berichtete, dass Davies am vergangenen Samstag nach dem Sieg des FC Bayern gegen RB Leipzig (2:1) mit einigen Teamkollegen in einem Münchner Edelhotel eine Feier besucht hatte, gibt das Boulevardblatt nun weitere Informationen preis. Demnach fuhr Davies am Tag darauf weiter nach Paris - gemeinsam mit Jamal Musiala. Das Münchner Duo feierte dort in einem Nachtklub, auch andere Fußball-Stars wie Joao Félix vom FC Barcelona oder Ex-Teamkollege Joshua Zirkzee vom FC Bologna wurden dort gesichtet. Zirkzee soll ein Konzert des Rappers Kanye West besucht haben, der anschließend auch im Club aufgetreten sein soll. Gut für Davies und Musiala: Am Montag hatten die Münchner Profis trainingsfrei.
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BVB muss wieder Torwart ersetzen
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss weiterhin auf Torhüter Gregor Kobel verzichten. Der Schweizer fällt aufgrund seiner muskulären Probleme auch für das Spiel bei Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) aus. "Ich gehe davon aus, dass er im Spiel gegen Bremen wieder zur Verfügung steht", sagte Trainer Edin Terzić. Kobel wird wie schon bei den Spielen in Eindhoven (1:1) und gegen Hoffenheim (2:3) von Alexander Meyer vertreten. In Berlin fehlen auch Donyell Malen (gesperrt), Sebastien Haller (verletzt) und Felix Nmecha (Trainingsrückstand). Der zuletzt erkrankte Niklas Süle kehrt hingegen in den Kader zurück.
Überraschende Ansage zur Zukunft von Florian Wirtz
Bayer Leverkusen darf sich gesteigerte Hoffnung auf einen Verbleib von Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz auch über die kommende Saison hinaus machen. "Florian hat Vertrag bis 2027 in Leverkusen. Das wird auch grob die Zeitspanne sein, die er noch in Leverkusen verbringen wird", sagte Hans-Joachim Wirtz, Vater und Berater des 20-Jährigen, im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Man solle "die nächsten beiden Jahre abwarten, dann werden wir sehen, wohin der Weg führt", sagte Wirtz senior weiter: "Was dann passiert, darauf gibt es keine Antwort." Statt den schnellen Wechsel zu einem der großen europäischen Klubs zu suchen und dort eventuell weniger Spielzeit in Kauf nehmen zu müssen, scheinen Entwicklung und langfristige Perspektive die Karriereplanung bei Familie Wirtz zu bestimmen.
"Es dauert noch einige Zeit, bis er einen Stand hat, dass er diese Leistungen konstant abruft. Erst dann können wir über Superlative und höhere Qualifikationen sprechen", sagte Hans-Joachim Wirtz. Helfen soll dabei Bayers Erfolgscoach Xabi Alonso. Sein Sohn habe "großes Glück", den spanischen Weltmeister von 2010, "der viele Qualitäten mit sich bringt", als Trainer zu haben.
Brisantes Tuschel-Thema rund um BVB-Kapitän Emre Can
Emre Can ist eines der Gesichter der Krise bei Borussia Dortmund. Dafür, dass der formschwache BVB-Kapitän unter Trainer Edin Terzić trotzdem gesetzt ist, gibt es mehrere Gründe - einer davon ist durchaus brisant. Tuschel-Thema in Dortmund sei nämlich die Tatsache, dass Can sich von derselben Berateragentur wie Co-Trainer Nuri Sahin vertreten lässt, schreibt "Bild" und spekuliert, diese enge Verbindung könnte eine Rolle dabei spielen, dass Can trotz seiner schwachen Leistungen zuletzt seinen Stammplatz weiter sicher hat. Auf der Hand liegt zudem, dass auch Terzić kein Interesse daran hat, den 30-Jährigen auf die Bank zu verbannen. Der selbst inzwischen ebenfalls heftig umstrittene BVB-Coach machte Can im Sommer als Nachfolger von Marco Reus zum Kapitän, dem Vernehmen nach gegen Widerstände aus der Führungsetage.
Im Zuge dessen wurde auch der Vertrag des früheren Bayern-Talents bis 2026 verlängert. Mit einer Degradierung Cans würde sich Terzić also selbst schwächen und einen großen Fehler eingestehen.
Fan fällt von Tribüne und verletzt sich schwer
Während des englischen Pokalspiels zwischen dem Premier-League-Klub FC Chelsea und dem Zweitligisten Leeds United (3:2) ist es zu einem Unfall auf der Gästetribüne gekommen. Wie britische Medien übereinstimmend berichteten, fiel ein Leeds-Anhänger beim Jubeln vom Oberrang des Stadions Stamford Bridge auf unbesetzte Stühle des Unterrangs und verletzte sich dabei schwer. Der Unfall in der fünften Runde des FA Cups soll sich bereits nach wenigen Minuten ereignet haben, als das vom ehemaligen Gladbach-Coach Daniel Farke betreute Leeds mit 1:0 in Führung ging. Im Gästeblock kam es daraufhin zu stürmischen Jubelszenen. Auf einem Video in sozialen Medien war zu sehen, wie eine Person dabei vom oberen Rang stürzte.
Medizinisches Personal und Sicherheitskräfte leisteten sofort erste Hilfe, bevor der Mann in ein Krankenhaus gebracht wurde. Sowohl Leeds United als auch der FC Chelsea bestätigten "einen Vorfall, bei dem ein Fan involviert" war, machten aber zunächst keine näheren Angaben, auch nicht zum Gesundheitszustand des Betroffenen. Der Vorfall werde derzeit untersucht, hieß es.
Tuchel kommentiert Bayern-Umwälzung lapidar
Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel erwartet vom Amtsantritt des neuen Sportvorstandes Max Eberl keine Wunderdinge. "Wir werden sehen, welchen Effekt Max hat. Es ist jetzt das dritte Mal in den vergangenen zwölf Monaten, dass wir das Organigramm umschreiben - zum dritten Mal unmittelbar vor einem Bundesligaspiel. Das ist nicht ohne. Wir versuchen, den kompletten Fokus auf das Spiel zu richten", sagte Tuchel vor dem Bundesligaspiel am morgigen Freitag (20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) beim SC Freiburg.
Eberl tritt am Freitag offiziell seinen Dienst beim deutschen Fußball-Rekordmeister an. Heute stellte er sich laut Tuchel aber bereits bei der Mannschaft und dem Trainerstab vor. Die Verpflichtung des 50-Jährigen bestimmt derzeit die Schlagzeilen. Er hoffe, so Tuchel, "auf seine Unterstützung". Sicher ist bereits, dass Eberl künftig auf der Tribüne sitzen wird. Sein Vorgänger Hasan Salihamidžić war immer auf der Bank gesessen.
Absurder Betrugsversuch: Teamchef gesperrt
Der Radsport-Weltverband UCI hat einen Teamchef wegen eines wohl einmaligen Betrugsversuchs gesperrt. Um im Juli 2023 beim kleinen belgischen Rennen Argenta Classic auf die geforderte Zahl von fünf Starterinnen zu kommen, schickte der Leiter des Rennstalls Cynisca Cycling eine als Fahrerin verkleidete Mechanikerin zur Einschreibung.
Der Betrug flog auf, der inzwischen nicht mehr für Cynisca arbeitende Teamchef Danny Van Haute wurde bis Ende 2025 gesperrt, die Mechanikerin bekam ein Arbeitsverbot bis September dieses Jahres. Der Rennstall muss eine Geldstrafe zahlen, die vier anderen Fahrerinnen erhielten eine Verwarnung.
Das US-Team war nach Angaben von Van Haute aufgrund einer Erkrankung nur mit vier Fahrerinnen angereist, laut Reglement hätten es fünf sein müssen. Also wies Van Haute die Mechanikerin Moira Barrett an, sich als Sportlerin verkleidet und mit einer Gesichtsmaske zur Einschreibung zu begeben. Doch der Betrugsversuch schlug fehl.
Deutschlands Handball-Held übernimmt Olympia-Rivalen
Der frühere Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson ist neuer Coach der kroatischen Nationalmannschaft. Der 50-jährige Isländer, der das deutsche Team 2016 zum Gewinn der Europameisterschaft und zur Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro geführt hatte, wurde heute vorgestellt. "Ich habe Leidenschaft, eine Herausforderung und ein Abenteuer gesucht", sagte Sigurdsson in einem Video, das auf der Homepage des kroatischen Verbandes veröffentlicht wurde. Kroatien sei eine "große, traditionelle Handballnation". Zuletzt hatte der Isländer die japanische Nationalmannschaft trainiert.
Erste große Aufgabe für Sigurdsson ist das Olympia-Qualifikationsturnier vom 14. bis zum 17. März, bei dem die Kroaten auch auf Deutschland treffen. Weitere Gegner sind Österreich und Algerien. Die beiden ersten des Vierer-Turniers lösen das Ticket zu den Spielen in Paris.
UEFA bestraft FC Bayern für Fan-Verhalten
Harte Strafe für den FC Bayern: Die Münchner müssen im Auswärtsspiel bei einem möglichen Viertelfinale in der Champions League auf die Unterstützung ihrer Fans verzichten. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) verurteilte den Rekordmeister zu dieser Sperre, nachdem die Anhänger des Klubs beim Achtelfinal-Hinspiel bei Lazio Rom gegen Bewährungsauflagen verstoßen hatten.
Bayern-Trainer Thomas Tuchel wollte sich nicht groß dazu äußern. "Wir müssen erst einmal weiterkommen", sagte er nach dem jüngsten 0:1 gegen die Italiener lapidar. Das Rückspiel gegen Lazio findet am kommenden Dienstag in der Allianz Arena statt.
Die Bayern-Fans hatten im "Stadio Olimpico" von Rom Pyrotechnik abgebrannt, zudem warfen sie Gegenstände in den Innenraum. Neben der Sperre wurden die Münchner mit einer Geldstrafe von insgesamt 50.750 Euro belegt. Bereits im Oktober hatte die UEFA die Bayern wegen des Fehlverhaltens der Anhänger zu 40.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Verbunden war damit auch eine Bewährung von zwei Jahren.
Biathleten sind beim Weltcup zum Nichtstun gezwungen
Regen und vor allem Nebel am legendären Holmenkollen in Oslo haben zur Absage des Einzelrennens der Frauen über 15 Kilometer geführt. Dies teilte die Internationale Biathlon-Union (IBU) kurz vor dem Start des Weltcups mit. Das Rennen soll am morgigen Freitag nachgeholt werden.
"Es ist alles probiert worden bis zum Beginn des Anschießens. Die Sicht ist aber immer schlechter geworden. Das macht ganz speziell beim Einzel mit vier Schießen keinen Sinn. Das ist die einzig richtige Entscheidung, dass man probiert, es morgen zu machen", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling. Natürlich hätten sich "die Mädels darauf eingestellt", ergänzte Frauentrainer Kristian Mehringer. Aber eine Durchführung sei bei den schlechten Bedingungen "nicht möglich gewesen". Jetzt bereite man sich eben "auf Freitag vor. Dann geben wir wieder Gas."
Geplant ist das Frauenrennen nun gegen Mittag, wie IBU-Renndirektor Borut Nunar dem ZDF sagte. Das ursprünglich für 14.15 Uhr terminierte Männer-Einzelrennen über 20 km wird möglicherweise etwas nach hinten verschoben. Allerdings sind auch die Vorhersagen für die kommenden Tage in Oslo mit Regen und Temperaturen über null Grad nicht besonders gut.
Verstappen wütet beim Formel-1-Auftakt
Max Verstappen fluchte und schimpfte. Das erste Freie Training der neuen Formel-1-Saison verlief so gar nicht nach dem Geschmack des dreimaligen Weltmeisters. Der 26 Jahre alte Titelverteidiger ärgerte sich in der Wüste von Sakhir über das Fahrverhalten des neuen Red-Bull-Rennwagens. In der einstündigen Auftaktsession belegte Verstappen nur den sechsten Platz. Verstappens deftige Einschätzung am Boxenfunk musste weitgehend weggepiepst werden. Man sei meilenweit weg, wütete er. Immer wieder beklagte er sich über Probleme beim Schalten.
Die erste Trainingsbestzeit des Jahres sicherte sich der Australier Daniel Ricciardo in Red Bulls Schwesterteam RB vor dem Briten Lando Norris im McLaren. Dritter wurde dessen australischer Teamkollege Oscar Piastri. Vor Verstappen schaffte es als Fünfter auch noch der spanische Routinier Fernando Alonso im Aston Martin. Bester Mercedes-Pilot war George Russell auf Rang sieben, Rekordweltmeister Lewis Hamilton wurde Neunter. Zwischen dem Duo des deutschen Werksteams reihte sich Charles Leclerc im Ferrari ein. Letzter mit über fünf Sekunden Rückstand auf die Spitze wurde der einzige deutsche Stammpilot, Nico Hülkenberg im Haas.
Gladbach gegen Köln: Stadion wird zur Verbotszone
Für das 98. Bundesligaderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln hat die Stadt Mönchengladbach am 9. März ein Glas-, Flaschen- und Getränkedosenverbot verfügt. Das gilt für den Zeitraum zwischen 11 und 20 Uhr im Umfeld des Stadions. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, seien das Mitführen, die Abgabe und der Verkauf von Gläsern, Glasflaschen und Getränkedosen verboten. Das Ordnungsamt werde das Verbot kontrollieren. Die Partie im Borussia-Park beginnt um 15.30 Uhr.
Ex-DFB-Boss will endlich "Wahrheit" zum Sommermärchen-Skandal offenlegen
Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger blickt kritisch auf die Wiederaufnahme des Prozesses in der "Sommermärchen-Affäre" und beteuert weiter seine Unschuld. "Seit über acht Jahren werden meine Kollegen und ich mit Spekulationen und zum Teil völlig falschen Verdächtigungen überzogen", sagte der 78-Jährige. Die Hauptverhandlung sei "die große Chance, dass endlich die Wahrheit auf den Tisch kommt. Und vor dieser Wahrheit habe ich keine Angst."
Am Montag beginnt das Verfahren gegen Zwanziger sowie den ehemaligen DFB-Chef Wolfgang Niersbach und den langjährigen DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt vor dem Landgericht Frankfurt/Main. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Trio "Hinterziehung bzw. Beihilfe zur Hinterziehung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer für das Jahr 2006 vor". Niersbachs Anwälte teilten mit, dass sie mit einem Freispruch rechnen.
Die Ermittlungen zu den Geldflüssen rund um die WM 2006 in Deutschland ziehen sich bereits mehrere Jahre hin. Konkret geht es um 6,7 Millionen Euro, die 2005 vom deutschen WM-Organisationskomitee über die FIFA mutmaßlich an den früheren Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus überwiesen wurden. Exakt diese Summe war drei Jahre zuvor offenkundig in Form von Vorleistungen von OK-Chef Franz Beckenbauer und Louis-Dreyfus an den früheren FIFA-Funktionär Mohamed bin Hammam nach Katar geflossen.
Neue Kamera filmt Formel 1 aus spektakulärer Perspektive
In Sekundenbruchteilen rasen die Boliden der Formel 1 an den Kameras vorbei. Für Zuschauer am TV-Gerät die Highspeed-Action einzufangen, ist kein leichtes Unterfangen. Eine neue Drohne, die doppelt so schnell beschleunigt wie ein Formel-1-Auto, liefert nun erstmals spektakuläre Aufnahmen in Realgeschwindigkeit.
Bericht: FC Bayern sortiert zwei Stars im Sommer aus
Wenn der FC Bayern in die Saison 2024/25 startet, wird es nicht nur auf der Trainerbank ein neues Gesicht geben. Auch der Profikader wird sich an der ein oder anderen Stelle verändern. Wie groß der Umbruch ausfällt, bleibt abzuwarten. Nicht auszuschließen ist, dass auch große Namen den Klub im Sommer verlassen werden.
Während der Verbleib von Alphonso Davies, Matthijs de Ligt und Co. in München noch offen ist, ist der Abgang eines Duos der "AZ" zufolge bereits in Stein gemeißelt. Demnach haben Bouna Sarr und auch Eric Maxim Choupo-Moting keine Zukunft mehr beim Rekordmeister. Sie werden "sicher gehen", prognostiziert die Zeitung.
Deutsche Nachwuchshoffnung suspendiert - wie auch ihre Schwester
Einen Monat nach ihrer großen Schwester Sara ist nun auch Sofia Benfares wegen Dopingverdachts vorläufig suspendiert worden. Die 19 Jahre alte Mittelstrecklerin sei positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden, wie die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) gegenüber dem Saarländischen Rundfunk und der "Saarbrücker Zeitung" bestätigte. Demnach habe die NADA auf Grundlage des Anti-Doping-Gesetzes bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken auch Strafanzeige gestellt. Benfares hatte 2023 bei der U20-EM Bronze über 3000 Meter gewonnen.
Sofia Benfares ist drei Jahre jünger als Sara Benfares, die Ende Januar suspendiert worden war. Bei der einstigen WM-Teilnehmerin waren bei einer Dopingkontrolle in einer Probe EPO und Testosteron nachgewiesen worden. Die Benfares-Schwestern starten für den LC Rehlingen, sie leben und trainieren aber unter ihrem Vater Samir in der Nähe von Paris.
Nach Attacke gegen Hummels und Podolski: Fünftligist tut es leid
Der Fünftligist FV Bonn-Endenich hat nach seiner Kritik an der Baller League teilweise zurückgerudert, hält an den grundsätzlichen Bedenken aber fest. Sechs Spieler an die Hallen-Liga abzugeben sei "zu viel", sagte Sportdirektor Markus Köppe in einem zweiten Video und betonte: "Wir hätten nie ein Problem damit gehabt, wenn zwei oder maximal drei Spieler mitgemacht hätten. Aber so war das für uns nicht mehr tragbar."
Die von Mats Hummels und Lukas Podolski angeführte Baller League sei an sich aber ein spannendes Projekt. "Für junge Menschen ist das eine geile Geschichte. Wenn ich nochmal 20 wäre, hätte ich auch Bock, da mitzukicken", sagte Köppe. Den Begriff "Kirmesliga" habe er nicht abwertend gemeint. "Ich verbinde mit Kirmes Spektakel, Musik, bunte Lichter, Action und Spaß. Da erlebt man was. Das verbinde ich auch mit der Baller League", sagt er.
Sechs Spieler des Mittelrheinligisten waren zwischenzeitlich am Montagabend in der Baller League im Einsatz gewesen. Der Klub hatte die Spieler daraufhin vor die Wahl gestellt, ob sie weiter für ihren Verein oder montags in der neuen Hallen-Liga auflaufen möchten. Fünf entschieden sich für das neue Format und verließen den Klub, einer ist inzwischen zurückgekehrt.
Schafft Köln die Derby-Sensation gegen Leverkusen? Daum glaubt daran
Christoph Daum traut dem 1. FC Köln eine dicke Überraschung im Derby gegen Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen zu. "Das Momentum spricht sogar ein wenig für Köln. Bayer Leverkusen hat gegen Mainz nicht so überzeugend gespielt und der FC hat bei Top-Team Stuttgart überzeugt", sagte der frühere FC-Coach und langjährige Leverkusener Trainer (1996-2000) dem "Express".
Derbys seien "nie eine eindeutige Sache". Der FC, derzeit Tabellen-16., habe "eine Mannschaft, die vielen Vereinen Paroli bieten kann", sagte der 70-Jährige vor dem Duell der rheinischen Rivalen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker): "Natürlich spricht alles für Leverkusen, aber wenn Köln einen Sahnetag erwischt, dann kann es auch anders ausgehen."
Unabhängig vom Ausgang des Derbys fiebert Daum im Titelrennen mit seinem Ex-Klub Leverkusen, mit dem er im Jahr 2000 am letzten Spieltag die Meisterschaft verspielt hatte. "Wenn Bayer Titel holt, würde das in erster Linie bedeuten, dass sie sich für ihre hervorragende Arbeit belohnen. Das würde ich den Verantwortlichen dort jetzt schon sehr gönnen", sagte Daum.
Der Berlin-Marathon läuft wieder in der RTL-Familie
Der BMW Berlin-Marathon kehrt nach 14 Jahren wieder in die RTL-Familie zurück. Mit SCC Events hat sich der Kölner Sender auf ein exklusives nationales Rechtepaket für die kommenden drei Jahre geeinigt. So ist nach ntv 2010 nun erstmals RTL live dabei, wenn zum 50. Jubiläum des BMW Berlin-Marathon, am 29. September 2024, an die 50.000 Läuferinnen und Läufer an den Start gehen. Neben der Live-Übertragung planen verschiedene Sender der RTL-Gruppe, die Jubiläumsveranstaltung 2024 mit umfangreicher Vor- und Nachberichterstattung zu begleiten.
DFB-Frauen sind nicht nur auf dem Rasen erfolgreich
Die erfolgreiche Qualifikation der deutschen Fußballerinnen für die Olympischen Spiele hat dem ZDF eine starke Quote beschert. 5,6 Millionen Fans sahen die Live-Übertragung des 2:0 (0:0)-Erfolgs der DFB-Frauen am Mittwochabend gegen die Niederlande in Heerenveen. Das bedeutete für das ZDF einen Marktanteil von 23,1 Prozent.
Damit übertrumpfte der Erfolg der Auswahl von Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch als meistgesehende Sendung des Tages auch die 20-Uhr-Tagesschau der ARD (4,6 Millionen Zuschauer/Marktanteil: 17,8 Prozent). Bereits der Vorlauf der Fußball-Übertragung ab 20.15 Uhr lockte im Schnitt 3,5 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Durch den Auswärtssieg im Spiel um Platz drei der Nations League sicherten sich die Deutschen das letzte Europa-Ticket für den Kampf um die Medaillen in Paris (26. Juli bis 11. August).
HSV und Gündoğan gratulieren dem "Herrn der Ringe"
Nationalmannschaftskapitän İlkay Gündoğan hat die deutschen Fußballerinnen gelobt. "Was für eine Leistung!", schrieb der Profi vom FC Barcelona bei X nach dem Sieg des Teams von Bundestrainer Horst Hrubesch in den Niederlanden. "Herzlichen Glückwunsch zur Qualifikation für Olympia." Die DFB-Spielerinnen hatten sich am Mittwochabend mit einem hart erkämpften 2:0 (0:0) gegen die Niederländerinnen das Ticket für Paris gesichert.
Der Hamburger SV, der Verein von Interimscoach Hrubesch, postete einen launigen Tweet mit einem ebenso launigen Foto. Der 72-jährige Hrubesch steht inmitten seiner Fußballerinnen unter den olympischen Ringen und wird als "Herr der Ringe" bezeichnet. Dazu hieß es: "14. Januar: Horst Hrubesch: "Ich würde zu Fuß nach Paris laufen." - 28. Februar: Die DFB-Frauen besiegen die Niederlande mit 2:0 und qualifizieren sich für Olympia. Gesagt, getan! Herzlichen Glückwunsch, Horst und Mädels!"
Lakers ringen Clippers mit großem Comeback nieder
Angeführt von Superstar LeBron James haben die Los Angeles Lakers mit einer Aufholjagd das Stadtderby gegen die Los Angeles Clippers um Basketball-Weltmeister Daniel Theis gewonnen. Nach 21 Punkten Rückstand zu Beginn des Schlussviertels ging der NBA-Rekordmeister 190 Sekunden vor dem Ende in Führung und gewann schließlich 116:112. James war am Mittwochabend (Ortszeit) mit 34 Zählern bester Mann auf dem Platz. Die Lakers überrannten die Clippers in den letzten Minuten mit einem 34:8-Lauf.
Theis stand in der Startaufstellung und kam mit zwei Körben gut ins Spiel, konnte das Comeback der Lakers in der Defensive aber mit seinen Teamkollegen Kawhi Leonard und James Harden nicht verhindern. Der Basketballer aus Salzgitter verbuchte am Ende neun Zähler und fünf Rebounds. Der Würzburger Maxi Kleber hatte das 136:125 der Dallas Mavericks gegen die Toronto Raptors zuvor wegen einer gebrochenen Nase verpasst. Die Minnesota Timberwolves übernahmen durch ein 110:101 gegen die Memphis Grizzlies die Tabellenführung in der Western Conference.
Bericht enthüllt: Was Xabi Alonso den FC Bayern kosten könnte
Der FC Bayern muss einem Medienbericht zufolge viel Geld in die Hand nehmen, sollte der deutsche Fußball-Rekordmeister Leverkusen-Trainer Xabi Alonso schon nach der aktuellen Saison verpflichten wollen. Nach Informationen des TV-Senders Sky müssten die Münchner in diesem Fall 15 bis 25 Millionen Euro auf den Tisch legen. Anders wäre es 2025. Dann könnte eine schriftlich fixierte Ausstiegsklausel greifen, die bei circa 15 Millionen Euro liegen soll.
Zuletzt hatte das Portal "Football Insider" unter Berufung auf "gut informierte Quellen" berichtet, dass Liverpool im Sommer die Verpflichtung des Leverkusener Erfolgsduos Xabi Alonso und Sportgeschäftsführer Simon Rolfes plane. Sie seien die Favoriten auf die Nachfolge des scheidenden Jürgen Klopp und des Ex-Sportdirektors Jörg Schmadtke. Rolfes hat das auf sich bezogen deutlich dementiert. Sein Vertrag in Leverkusen läuft bis 2028.
Auch ohne Draisaitl-Treffer: Oilers feiern Comeback-Sieg
Starkes Comeback der Edmonton Oilers: Das Team um Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl hat in der NHL ein 3:2 gegen St. Louis Blues gefeiert und sich dabei auch durch einen frühen 0:2-Rückstand nicht beirren lassen. Nach zwei Treffern von Zach Hyman avancierte Stürmer Connor McDavid mit seinem Siegtor in der Overtime zum Matchwinner.
Draisaitl, der zuletzt sein 29. Saisontor erzielt hatte, ging diesmal leer aus. Der Nationalstürmer schoss dreimal aufs Tor, ein Treffer gelang ihm aber nicht. Der Kölner schickt sich an, in der Hauptrunde zum sechsten Mal nacheinander die 30-Tore-Marke zu durchbrechen. Die Oilers sind nach dem 35. Sieg im 57. Saisonspiel als Dritter der Pacific Division mit 72 Punkten auf Playoff-Kurs.
Obszöne Geste: Cristiano Ronaldo handelt sich Sperre ein
Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo ist nach einer als obszön empfundenen Geste für ein Spiel gesperrt worden. Das teilte der saudi-arabische Fußballverband am Mittwoch mit. Ronaldo hatte mit der Geste für große Aufregung und Kritik in Saudi-Arabien gesorgt.
Auf im Internet verbreiteten Videos war zu sehen, wie der 39 Jahre alte Portugiese nach dem 3:2-Sieg seines Teams Al-Nassr gegen Al Shabab am Sonntag anscheinend in Richtung gegnerischer Fans gestikuliert und dabei Handbewegungen im Lendenbereich macht. Zuvor hatte er sich kurz die Hand ans Ohr gelegt. Auf den Videos sind von den Tribünen "Messi"-Rufe zu hören. Lionel Messi ist Ronaldos langjähriger Rivale, insbesondere wenn es um Auszeichnungen für individuelle Leistungen geht.
Superstar Mbappé muss sich wohl mit unliebsamer Rolle anfreunden
Frankreichs Superstar Kylian Mbappé muss sich in seiner verbleibenden Zeit bei Paris St. Germain wohl häufiger mit einem Platz auf der Ersatzbank anfreunden. "Es ist ganz einfach. Früher oder später, wenn es passiert, müssen wir uns daran gewöhnen, ohne Kylian zu spielen", sagte Trainer Luis Enrique über den Stürmer, der den PSG-Bossen seine Wechselabsicht zum Ende der Saison mitgeteilt haben soll. "Wenn ich ihn spielen lassen will, werde ich es tun, und wenn ich es nicht will - selbe Sache", ergänzte Enrique.
Mbappes Vertrag läuft zum Saisonende aus, zuletzt wurde der 25-Jährige immer wieder mit einem Transfer zu Real Madrid in Verbindung gebracht. Der Offensivspieler war 2017 von der AS Monaco nach Paris gewechselt. 2022 verlängerte er seinen Vertrag bis 2024, weigerte sich jedoch im vergangenen Sommer, eine Klausel für eine weitere Verlängerung zu aktivieren.