Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Pressestimmen zu Hamiltons Sieg in Monaco

GROßBRITANNIEN:

"The Guardian": Mit einem Helm im selben Design, wie ihn Niki Lauda in seiner letzten Weltmeister-Saison für McLaren 1984 trug, fuhr Lewis Hamilton in Monaco einen Sieg ein, den er so unbedingt zu Ehren seines Freundes gewollt hatte. Ein Sieg, der auf intensiver Spannung, nervenaufreibender Anstrengung, Schweiß und intuitiver Entschlossenheit fußte, ist sicher einer, den Lauda bewundert und als absolut verdient angesehen hätte. Schon beim Gewinn der Pole Position hatte sich Hamilton emotional geäußert und zeigte sich erneut bewegt, als er seinen Sieg mit Erleichterung und Verzückung Lauda widmete - wozu auch ein kühner Sprung in einen Pool am Hafenrand gehörte.

SCHWEIZ:

"Blick": Lewis Hamilton kürt sich in den engen Gassen zum König von Monaco. Und denkt nur an eines bzw. jemanden: Niki Lauda (+70). Überall Lauda in Monte Carlo! Die Ehrungen sind überwältigend, an jeder Ecke sind Widmungen, Trauerbekundungen und Danksagungen zu sehen. Und Lauda feiert gar einen Doppelsieg. Denn: Sowohl Sieger Hamilton als auch der zweitplatzierte Sebastian Vettel im Ferrari tragen einen Lauda-Helm. Schöne Gesten, so weit das Auge reicht. "Der ist für Niki", ist dann auch das erste, das ertönt, als Hamilton die Ziellinie überquert. (...) Der Pechvogel des Wochenendes ist Charles Leclerc. Der Monegasse kommt bei seinem zweiten Heimrennen wieder nicht ins Ziel. Nach dem Quali-Drama vom Samstag, als er nur 16. wurde und es nicht einmal ins Q2 schaffte, bleibt dem Ex-Sauber-Piloten das Pech am Auto kleben.

ÖSTERREICH:

"Kurier": Im Gedenken an Niki Lauda hat Lewis Hamilton den Formel-1-Thriller von Monte Carlo gewonnen und seinen deutschen WM-Herausforderer Sebastian Vettel auf den zweiten Platz verwiesen. Trotz größter Sorgen um seine Reifen wehrte Hamilton in einer packenden Schlussphase alle Angriffe von Verfolger Max Verstappen ab und schleppte sich beim Großen Preis von Monaco zu seinem 77. Karrieresieg.

Quelle: n-tv.de