Der Sport-Tag

Der Sport-Tag Staatsanwaltschaft verteidigt umstrittene Razzia beim DFB

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat die Steuerrazzia beim DFB verteidigt. "Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt, ein Jahre später möglicher "Deal" mit dem Fiskus beseitigt nicht die strafrechtliche Verantwortlichkeit der Ursprungstäter", sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen der dpa. "Eine derartige Vorstellung würde dazu führen, dass sich der Steuerhinterzieher immer Jahre später durch Berichtigungserklärungen von dem Vorwurf der Steuerhinterziehung "freikaufen" kann." Diese Möglichkeit bestehe allein bei einer Selbstanzeige, "die aber vorliegend von den Beschuldigten nicht erstattet wurde", so Niesen. DFB-Präsident Fritz Keller hatte zuletzt von einem "Reputationsschaden für die Betroffenen und den DFB, der sich aus der unangemessenen behördlichen Vorgehensweise ergeben hat", gesprochen. Man sei nach einem Zwischenbericht von externen Prüfern "von der Unschuld der Verantwortlichen des DFB überzeugt." Die Staatsanwaltschaft nannte die Aussagen "unzutreffend".

Quelle: ntv.de