Formel1

Stroll-Ersatz im Racing Point Hülkenberg gibt Blitz-Comeback am Nürburgring

Nico Hülkenberg gibt auf dem Nürburgring sein nächstes überraschendes Formel-1-Comeback. Er ersetzt bei Racing Point Lance Stroll, der sich vor dem Abschlusstraining zum Grand Prix der Eifel wegen Unwohlsein abgemeldet hatte. Hülkenberg startet damit schon in der Qualifikation zum elften Saisonrennen.

Das nächste Spontan-Comeback von Nico Hülkenberg in der Formel 1 ist perfekt. Der Emmericher vertritt beim Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring (Sonntag, 14.10 Uhr/RTL und im Liveticker auf ntv.de) den erkrankten kanadischen Racing-Point-Stammpiloten Lance Stroll. Dies teilte das britische Team gut eine Stunde vor dem Qualifying zum elften Formel-1-Lauf der Saison mit.

"Ich war in Köln, um das Rennen für RTL zu kommentieren. Racing Point hat mich heute Morgen informiert. Ich bin schnell hierher gekommen, um den Corona-Test zu bestehen", sagte Hülkenberg nach seiner Ankunft im Fahrerlager mehreren TV-Sendern. Am Samstagmittag hatte er bei Instagram bereits ein Foto seines Privatwagens an der Rennstrecke, die charakteristische Achterbahn am Nürburgring im Hintergrund, gepostet. Wenig später schlüpfte er in den pinken Rennanzug und ließ sich von Teamchef Otmar Szafnauer instruieren.

Der 178-malige Grand-Prix-Teilnehmer Hülkenberg war bereits im August bei den beiden Silverstone-Rennen eingesprungen, als Strolls mexikanischer Teamkollege Sergio Perez wegen seiner Corona-Erkrankung passen musste.

Schumacher kommt nicht zu Trainingseinsatz

Der 21-jährige Stroll fühle sich "nicht zu 100 Prozent wohl und wird daher nicht am FP3 teilnehmen", teilte Racing Point während der laufenden Einheit mit. Zur Art und Schwere seiner Erkrankung machte das künftige Aston-Martin-Team keine Angabe.

Kurios war es bereits am Freitag zugegangen: Die Uhr lief zwar zweimal von 90 auf 0 Minuten herunter, die Boxengasse blieb aber während der beiden Trainingseinheiten geschlossen, weil der Rettungshubschrauber keine Starterlaubnis erhielt. Deswegen kam auch Mick Schumacher nicht zu seinem ersten Trainingseinsatz in der Formel 1, der Formel-2-Spitzenreiter hätte einen Alfa Romeo fahren sollen.

Am Samstag verfolgte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher das Geschehen am Alfa-Kommandostand. Der 21-Jährige bleibt das gesamte Wochenende beim Team und will alles aufsaugen: "Ich kann an Meetings teilnehmen, das Innenleben von Alfa kennenlernen. Ich will so viel Input bekommen wie möglich."

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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