Formel1

Pressestimmen zur F1-Blamage "Mercedes? Ein peinlicher Hühnerhaufen"

Ohne Weltmeister Lewis Hamilton geht das Mercedes-Team beim Formel-1-Rennen in Sakhir leer aus. Das liegt allerdings nicht an Ersatzmann George Russell. Entsprechend schreibt die Presse von "Herzschmerz" und "bitterer Enttäuschung".

Großbritannien

"The Telegraph": "Sergio Perez gewinnt den spannenden Großen Preis von Sakhir, während George Russell Herzschmerz erleidet."

"The Guardian": "Jubel und Herzschmerz hätten sicherlich nicht krasser oder fesselnder sein können, als bei dem Drama, das sich beim Großen Preis von Sakhir abspielte. Für Sergio Pérez von Racing Point gab es Freudentränen, als er seinen ersten Sieg in der Formel 1 holte, während George Russell die Fahrt seiner F1-Karriere hinlegte, nur um sich dann den Sieg unverschuldet aus den Händen reißen zu lassen. Auch er gab zu, dass die Tränen kurz geflossen waren, aber seine waren von bitterer Enttäuschung getrübt."

"Daily Mail": "Seit Lewis Hamilton auf der Weltbühne angekommen ist, hat bisher kein britischer Fahrer sein Talent auf so aufregende Weise kundgetan, wie der glücklose George Russell."

"The Sun": "Der brillante Brite lieferte eine fantastische Leistung ab, die beweist, dass er es verdient hat, in der nächsten Saison Lewis Hamiltons Kollege im Silberpfeil-Team zu sein."

Spanien

"Marca": "Checo Pérez schreibt Geschichte und siegt im Mercedes-Chaos"

Österreich

"Kronen Zeitung": "Kleines Glück im großen Unglück: Formel-1-Pilot George Russell ist nach dem Reifenirrtum am Sonntag beim GP von Sakhir eine Disqualifikation erspart geblieben!"

"Kurier": "Allein der Blick auf das Podium beim zweiten Formel-1-Grand-Prix nacheinander in Bahrain hätte für Staunen gesorgt. Nach 87 Runden standen dort: Sieger Sergio Pérez (Racing Point), Esteban Ocon (Renault), Lance Stroll (Racing Point). Keine Spur von Red Bull - und erst recht keine von Weltmeister Mercedes. Doch die Silberpfeile brachten sich selbst um den Sieg."

Schweiz

"Blick": "Harte Strafen für Mercedes und Leclerc"

"Tages-Anzeiger": "Weltmeister Mercedes? Ein peinlicher Hühnerhaufen"

Italien

"La Stampa": "Ein Desaster für Mercedes - ein noch verrückterer Grand Prix für Perez."

"Corriere dello Sport": "Grand Prix Sakhir: Perez gewinnt ein verrücktes Rennen, Leclerc abseits der Straße."

"Gazzetta dello Sport": "Russel, eins vor dem 10. Platz, Perez, was für ein Aufholen! Leclerc ungestüm."

Mexiko

"El Universal": "Welch historischer Triumph! 'Checo' Perez schreibt Geschichte, mit dem ersten mexikanischen Sieg seit 50 Jahren. Er ist auf dem Höhepunkt seiner Karriere, unglaublicherweise zu einer Zeit, in der er kein Cockpit fürs nächste Jahr hat. Sogar der Präsident gratuliert."

"Cronica de hoy": "Ein Sieg für die Geschichte! Nachdem Perez zehn Jahre lang mit viel Talent und Leidenschaft, aber wenig PS fahren musste, siegt er in dem Moment, in dem Sebastian Vettel ihn ersetzen soll. Ein Schlag mit dem Handschuh für Teambesitzer Lawrence Stroll, der lieber seinen Sohn vorzieht."

"El Sol de Mexico": "Plötzlich ganz oben. Ein Sieg, den kein Formel-1-Fan in Mexiko vergessen wird. Perez schreibt Geschichte und schämt sich seiner Tränen nicht. Jetzt: Red Bull - oder ein Sabbatjahr."

"Milenio": "Göttliche Gerechtigkeit. Ein Drama von einem Rennen. Das Schicksal des einen ist die Fügung des anderen."

Quelle: ntv.de, ara/dpa

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