Fußball

TV-Experte ist nun Sportvorstand ARD und Hitzlsperger lösen Vertrag auf

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Thomas Hitzlsperger (l.) zusammen mit ARD-Moderator Alexander Bommes.

(Foto: imago/ActionPictures)

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und die ARD beenden ihre Zusammenarbeit. Künftig wird der 36-Jährige nicht mehr als Experte im Fernsehen zu sehen sein. Grund ist Hitzlspergers neuer Job bei Bundesligist VfB Stuttgart.

Die ARD muss sich wieder einen neuen Fußball-Experten suchen. Der TV-Sender und der ehemalige Fußball-Nationalspieler beenden ihren Vertrag. Grund ist Hitzlspergers neuer Job als Sportvorstand des Bundesligisten VfB Stuttgart. "Wir bedauern sehr, dass wir deshalb unsere Zusammenarbeit beenden müssen. Er war in den letzten Jahren als hervorragender Analyst und genauer Beobachter mit einer stets klaren Meinung eine große Bereicherung unserer Fußball-Live-Übertragungen", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.

Hitzlsperger hatte seinen Kontrakt mit dem TV-Sender erst vor wenigen Tagen bis 2020 verlängert. Der 36-Jährige sollte bis einschließlich der EM 2020 für die ARD arbeiten. In der Vorwoche trat er aber die Nachfolge von Michael Reschke beim VfB an.

"Es war mir eine große Freude, die Spiele der Nationalmannschaft und den DFB-Pokal als ARD-Experte begleiten zu dürfen", sagte Hitzlsperger: "Nun beginnt ein neues Kapitel für mich als Sportvorstand beim VfB Stuttgart. Dieser Tätigkeit möchte ich meine ganze Kraft widmen."

Mit Hitzlsperger verliert die ARD erneut einen TV-Experten. Philipp Lahm arbeitete nur während der WM 2018 für das Erste. Zuvor hatte die ARD die Zusammenarbeit mit Mehmet Scholl nach neun Jahren beendet, nachdem dieser während des Confed-Cups 2017 vorzeitig das Studio verlassen hatte.

Quelle: n-tv.de, jpe/dpa

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