Fußball

Torfeuerwerk und Elfmeterkrimi Al Ain schockt River Plate bei der Klub-WM

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Jubel, Trubel, Heiterkeit: Al Ain FC greift tatsächlich nach dem Klub-WM-Titel.

(Foto: REUTERS)

Außenseiter und Gastgeber Al Ain FC steht tatsächlich im Finale der Fußball-Klub-WM. Im Halbfinale setzt sich das Team aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Copa-Sieger River Plate. Der dominiert zwar, versagt aber im Elfmeter-Showdown.

Gastgeber Al Ain FC hat im Halbfinale der Club-WM gegen den argentinischen Rekordmeister River Plate gewonnen. Der Meister der Vereinigten Arabischen Emirate steht damit als erster Finalteilnehmer des Wettbewerbs fest. Al Ain setzte sich im Elfmeterschießen mit einem 5:4 durch, nach 120 Minuten hatte es im Hazza-Bin-Zayed-Stadion 2:2 (2:2, 1:2) gestanden. Im Elfmeterschießen vergab Enzo Perez den fünften und letzten Strafstoß der Argentinier. Al-Ain-Torwart Khalid Eisa konnte den Schuss abwehren und wurde auf dem Platz als Held gefeiert.

Al Ain könnte im Finale am 22. Dezember in Abu Dhabi auf Real Madrid treffen. Die Spanier müssen am Mittwoch (17.30 Uhr) im zweiten Halbfinale gegen den japanischen Club Kashima Antlers antreten. Der spanische Champions-League-Sieger will als erster Verein zum dritten Mal in Serie die Klub-WM gewinnen.

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Marcus von Arabien: Für Al Ain trifft der Schwede Berg so, wie es sich der Hamburger SV auch von ihm gewünscht hätte.

(Foto: AP)

Das erste Halbfinale begann mit einem Tor-Feuerwerk. In der dritten Minute schoss der schwedische Nationalspieler Marcus Berg, einst beim Hamburger SV, sein Team in Führung. Schon in der 11. Minute gelang Santos Borré von River Plate der Ausgleich. Fünf Minuten später zeigte der Kolumbianer noch mal sein Können und drehte die Partie zum Halbzeitstand von 2:1 für River. In der 51. Minute gelang dem Brasilianer Caio der 2:2-Ausgleich. River Plate zeigte sich in weiten Teilen des Spieles dominant, konnte aber kein Tor weiteres erzielen.

Gastgeber Al Ain FC erlebte damit bereits das zweite denkwürdige Spiel bei dieser Klub-WM. In der ersten Runde hatte sich das Team gegen den neuseeländischen Vertreter Team Wellington ebenfalls im Elfmeterschießen durchgesetzt - nachdem man einen 0:3-Rückstand noch aufgeholt hatte. Den 3:3-Ausgleich, der die Verlängerung und letztlich das Elfmeterschießen erzwang, hatte ebenfalls Ex-HSV-Profi Berg erzielt.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa