Fußball

Personalrochade bei Katalanen Barcelona entlässt Valverde, Setien kommt

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Quique Setien, einst auch Coach von Betis Sevilla, trainiert nun den spanischen Meister FC Barcelona.

(Foto: imago images / Marca)

Der FC Barcelona ist in fünf aufeinander Pflichtspielen vier Mal sieglos - das Team um Superstar Lionel Messi spielt selten souverän. Das bedeutet beim spanischen Meister das Aus des bisherigen Trainers Valverde. Ein Nachfolger ist bereits gefunden, die Ziele ehrgeizig sind wie immer.

Der spanische Fußball-Meister FC Barcelona hat seinen Trainer Ernesto Valverde nach zweieinhalb Jahren im Amt entlassen und den früheren Nationalspieler Quique Setien als Nachfolger verpflichtet. Die Personalrochade gab der Klub des deutschen Nationaltorwarts Marc-André ter Stegen nach einer Krisensitzung unter Leitung ihres Präsidenten Josep Maria Bartomeu bekannt.

Der 55 Jahre alte Valverde, der Medienberichten zufolge bereits am Rande des Montagstrainings von Bartomeu über seine bevorstehende Entlassung informiert worden sein soll, war mit Barça am vergangenen Donnerstag im Halbfinale des spanischen Supercups an Atletico Madrid (2:3) gescheitert und damit zum vierten Mal in den vergangenen fünf Pflichtspielen sieglos geblieben.

Setien trainierte zuletzt Betis

In der Liga ist der Meister der vergangenen beiden Spielzeiten punktgleich mit dem Erzrivalen Real Madrid Tabellenführer, in der Champions League erreichte Barça gemeinsam mit Bundesligist Borussia Dortmund souverän das Achtelfinale. Dort treffen die Katalanen auf den SSC Neapel (Hinspiel: 25. Februar, 21 Uhr im ntv.de-Liveticker).

Valverdes sechs Jahre älterer Nachfolger Setien stand bis Ende der vergangenen Saison bei Barcelonas Ligakonkurrent Betis Sevilla an der Seitenlinie. Zu den vorherigen Trainer-Stationen des früheren Mittelfeldspielers, der angeblich schon vor Jahresfrist mit Barcelona in Verbindung gestanden hatte, gehörten auch UD Las Palmas, CD Logrones und Racing Santander. 

Vor Setiens Verpflichtung hatte Barca offenbar die Vereinslegende Xavi als neuen Coach zurückholen wollen. Doch der 39-Jährige, der momentan Al-Sadd in Katar trainiert, zögerte angeblich mit einer Zusage.

Quelle: ntv.de, bad/sid