Gerüchte um City-InteresseBayern-Präsident spricht ein Machtwort bei Kompany

Um Bayerns Trainer Vincent Kompany ranken sich Abwerbe-Gerüchte. Der Präsident des Vereins schiebt diesen schon mal einen Riegel vor. Für ihn ist der Coach "unverkäuflich".
Pep Guardiola wird übereinstimmenden Berichten zufolge am Wochenende sein Amt als Trainer bei Manchester City niederlegen. Als Nachfolger wird immer wieder auch Vincent Kompany vom FC Bayern gehandelt. Den will Präsident Herbert Hainer aber definitiv nicht ziehen lassen.
Zuletzt hatte das englische Portal "Teamtalk" vermeldet, dass Manchester City den Cheftrainer des FC Bayern bereits kontaktiert habe, um dessen Interesse an einer Rückkehr auf die Insel auszuloten. Demnach habe der 40-jährige Belgier dem Premier-League-Schwergewicht aber abgesagt. Der Rekordmeister hätte den Erfolgscoach aber wohl sowieso nicht gehen lassen.
"Bei Spielern heißt es oft: unverkäuflich. Und für einen Kompany gibt es keine Ablösesumme, er ist unverkäuflich. Vincent hat einen Vertrag bis 2029, das gibt uns Sicherheit – und hoffentlich bleibt er noch viel, viel länger. Er hat sich hier bei uns einen Namen gemacht", sagte Hainer der "Sport Bild".
Die Bayern hatten Kompanys Vertrag im vergangenen Oktober um weitere zwei Jahre verlängert. Nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels in seiner Debütsaison führte der Belgier die Mannschaft in der laufenden Spielzeit zur Titelverteidigung in der Bundesliga, ins Champions-League-Halbfinale und ins Endspiel des DFB-Pokals am kommenden Samstag (20 Uhr/ARD, Sky und im ntv.de-Liveticker) gegen den VfB Stuttgart.
Hainer sieht Kompany noch lange in München
Hainer sieht Kompany, der von 2008 bis 2019 für die Citizens gespielt hatte, noch lange in München: "Vielleicht trainiert er irgendwann mal Manchester City, weil er früher ja dort gespielt hat. Seine erfolgreiche Arbeit macht Spitzenvereine generell auf ihn aufmerksam. Er ist jung und hat viele Jahre als Trainer vor sich. Aber er fühlt sich mit seiner Familie in München sehr wohl."
Besonders von Kompanys Arbeitsethos zeigte sich Hainer enorm beeindruckt. "Vincent ist der Erste, der in der Früh an der Säbener Straße ist, und der Letzte, der geht. Wenn wir nach Auswärtsspielen zurück nach München fliegen, sehe ich, wie er schon im Flieger am Laptop alle Spielszenen durchgeht und seinen Trainerstab für die ersten Analysen zu sich holt. Dieser Fleiß überträgt sich nicht nur auf die Mannschaft, sondern auf den gesamten Verein. Kompany ist ein Upgrade", sagte der 71-Jährige.