Fußball

Erster Heimsieg der Saison Bochum kann es doch noch

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Terodde feiert seinen Treffer zum 2:0.

(Foto: dpa)

Es gibt schönere Serien, als sich ohne Heimsieg in die Winterpause zu verabschieden - gegen das Ligaschlusslicht aus Aalen stellt der VfL sicher, dass ebendiese nicht zustande kommt. Heidenheim festigt derweil einen Platz im oberen Tabellendrittel.

Der VfL Bochum hat seinen Heimfluch in der 2. Fußball-Bundesliga beendet. Der Revierclub besiegte den Tabellenletzten VfR Aalen mit 4:0 (1:0) und feierte dank des Eigentors von André Hainault (2. Minute) sowie der Treffer von Simon Terodde (57.), Marco Terrazzino (66.) und Mikael Forssell (89.) den ersten Heimerfolg dieser Saison. Der 1. FC Heidenheim entwickelt sich derweil immer mehr zum Aufstiegskandidaten. Der heimstarke Neuling schlug den SV Sandhausen verdient mit 3:0 (1:0) und festigte seinen Platz im oberen Tabellendrittel. Kapitän Marc Schnatterer schoss den zu Hause noch ungeschlagenen FCH in der 6. Minute in Führung, Robert Leipertz (48.) und Florian Niederlechner mit seinen achten Saisontor (63.) machten alles klar.

Aalen bleibt nach vier Liga-Niederlagen in Serie am Tabellenende. Dabei zeigten sich die Gäste von dem frühen Rückschlag, als Bochums Hainault den Ball nach einer Flanke ins eigene Netz bugsierte, unbeeindruckt. Aalen war in der ersten Hälfte vor 11.709 Zuschauern tonangebend und hatte gute Chancen. Doch Fabio Kaufmann (18.) scheiterte an der Latte und Collin Quaner (30.) an Torhüter Andreas Luthe. Erst nach der Pause übernahm Bochum das Kommando. Zielstrebig und ballsicher erarbeiteten sich die Hausherren beste Chancen. Erst vergaben Michael Gregoritsch (48./51.) und Anthony Losilla (51.), dann erzielte Terodde mit seinem zehnten Saisontor das erlösende 2:0. In der Schlussphase bauten die eingewechselten Terrazzino und Forssell den Vorsprung weiter aus.

In Heidenheim riss die kleine Erfolgsserie der Gäste aus Sandhausen mit zuvor drei Spielen ohne Niederlage, der SVS muss sich damit wieder nach unten orientieren. Sandhausen machte vor 11.000 Zuschauern zunächst das Spiel, war aber vor dem Tor zu harmlos. Heidenheim ließ die Kurpfälzer kommen und erspielte sich mit Kontern mehrfach gute Torchancen, eine davon nutzte Schnatterer aus kurzer Distanz. Nach der Pause dominierte der FCH und verpasste bei vielen weiteren Gelegenheiten wie Niederlechners Pfostenschuss (76.) einen noch höheren Sieg.

Quelle: n-tv.de, jve/dpa

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