Fußball

DFB reagiert auf Zwischenfälle Dynamo droht Geisterspiel

Anhänger des Zweitliga-Aufsteigers Dynamo Dresden fallen immer wieder negativ auf. Nicht zuletzt für das Fanverhalten nach dem Relegationsspiel gegen Osnabrück wird den Sachsen nun eine Geldstrafe auferlegt. Und der DFB droht bereits mit drastischen Sanktionen.

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Nach dem Relegationsspiel stürmten Dynamo-Fans in Osnabrück den Platz.

(Foto: picture alliance / dpa)

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden mit einem Geisterspiel gedroht. Nachdem der Verein erneut 24.000 Euro Geldstrafe zahlen muss und in dieser Saison bereits fünfmal negativ aufgefallen war, können nun deutlich drastischere Sanktionen auf die Sachsen zukommen.

Sanktionen für Vorkommnisse gegen Osnabrück

"Dem Verein wird hiermit ausdrücklich angedroht, dass bei einem erneuten gravierenden Vorfall bei einem Meisterschaftsspiel der zweiten Bundesliga oder einem DFB-Vereinspokalspiel ein oder mehrere Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder eine Platzsperre in Erwägung zu ziehen sind", sagte Norbert Weise, stellvertretender Vorsitzender des DFB-Kontrollausschusses.

Dynamo wurde für Vorfälle der eigenen Fans bei den Drittliga-Auswärtsspielen in Babelsberg und Offenbach sowie das Verhalten der Dynamo-Anhänger im Relegationsspiel beim VfL Osnabrück bestraft. Nach dem Aufstieg hatten Dresdener Fans nach Abpfiff den Platz gestürmt. Allein für das Fehlverhalten bei diesem Spiel muss der Verein 20.000 Euro zahlen.

Fans gefährden Aufstieg

"Mir ist es immer noch absolut unbegreiflich, dass eine Gruppe von Personen im Dynamo-Fanblock insbesondere beim Relegationsrückspiel in Osnabrück durch ihr unsägliches und durch nichts zu rechtfertigendes Fehlverhalten gar den Zweitliga-Aufstieg gefährdet hat", sagte Dresdens Geschäftsführer Volker Oppitz, der sich darüber ärgert, dass einige Anhänger sogar einen Spielabbruch provoziert hätten: "Damit brachten diese Personen auch den Aufstieg in die zweite Bundesliga in große Gefahr."

Die Dresdner mussten in der abgelaufenen Drittligasaison über 50. 000 Euro Strafe für das "unsportliche Verhalten" der eigenen Anhänger zahlen. "Dass dies ein immenser wirtschaftlicher Schaden für uns bedeutet, brauche ich in Anbetracht unserer finanziellen Situation niemandem zu erklären", sagte Oppitz.

Quelle: n-tv.de, sid