Fußball

HSV beseelt vom Sieg in Berlin Fink will seine Bayern ärgern

Kaum hat der Hamburger SV sein Spiel in der Fußball-Bundesliga bei Hertha BSC gewonnen, träumen sie an der Elbe schon wieder von großen Taten. Trainer Thorsten Fink jedenfalls beweist erneut, dass mangelndes Selbstbewustsein nicht sein Problem ist.

Mit der Sieger-Elf von Berlin will HSV-Trainer Thorsten Fink auch seinen einstigen Arbeitgeber Bayern München in der Fußball-Bundesliga ärgern. "Gegen die Bayern - das ist ein besonderes Spiel. Wir wollen versuchen, den Bayern ein Bein zu stellen und werden sicher nicht die weiße Flagge hissen", betonte der Coach des Hamburger SV. Richten soll es beim prestigegeladenen Nord-Süd-Duell am Samstag in der Hansestadt jene Elf, die zuletzt 2:1 bei Hertha BSC gewinnen konnte. "Es gibt keinen Grund, etwas zu ändern", sagte Fink.

Um gegen den Titelfavoriten bestehen zu können, müsse sein Team allerdings anders auftreten als bei der 1:5-Heimpleite gegen Meister BVB zum Rückrundenauftakt. "Wir müssen konzentrierter sein als gegen Dortmund", meinte Fink, der in Berlin mehrere Umbesetzungen vornahm und seine Mannschaft damit wieder auf Kurs brachte. Beeindruckt hat Fink dabei vor allem das Comeback von Routinier David Jarolim, der erstmals seit dem 17. September 2011 wieder in der Startelf stand.

"Jaro ist ein Vorbild für die anderen. Er hat lange auf seine Chance gewartet und sie dann konsequent genutzt", sagte der Coach. In der Zeit von 1997 bis 2003 trug Fink selbst das Bayern-Trikot. In dieser Zeit wurde er mit dem FCB viermal deutscher Meister, dreimal Pokalsieger sowie 2001 Champions League- und Weltpokalsieger.

Quelle: ntv.de, dpa