Fußball

Kolumbien schlägt Katar bei Copa Für Messis Gauchos geht das Zittern weiter

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Verwandelte zwar einen Elfmeter, konnte sich aber nicht so richtig freuen: Argentiniens Superstar Lionel Messi

(Foto: imago images / Fotoarena)

Dank eines späten Tores von Duván Zapata gegen Katar zieht Kolumbien bei der Copa América als erste Mannschaft ins Viertelfinale. Die Argentinier verzweifeln unterdessen gegen Paraguay. Mit Messis verwandeltem Elfer schaffen sie gerade so den Ausgleich.

Kolumbien hat dank eines 1:0 (0:0) gegen Katar als erstes Team das Viertelfinale der Copa América vorzeitig erreicht, für Turnierfavorit Argentinien geht dagegen das Drama weiter. Nach dem 0:2 gegen die Cafeteros zum Auftakt der Fußball-Südamerika-Meisterschaft kam der zweimalige Weltmeister trotz eines verwandelten Elfmeters von Superstar Lionel Messi auch gegen Paraguay nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Die Entscheidung über den Einzug in die Runde der letzten Acht, für die sich die jeweils zwei besten Teams der drei Gruppen sowie die besten beiden Gruppendritten qualifizieren, fällt am Sonntag, wenn Argentinien auf die als Gäste eingeladenen Kataris trifft (beide 1 Punkt) und Paraguay (2) gegen das bereits sicher qualifizierte Kolumbien (6) antritt.

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Kolumbiens Zapata jubelt über seinen Treffer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei den Argentiniern, die wieder einmal viel Stückwerk ablieferten, hielt Messi vor der guten Kulisse von 35.265 Zuschauern im Mineirao-Stadion von Belo Horizonte die Hoffnung der Gauchos am Leben, als er in der 57. Minute einen umstrittenen Handelfmeter verwandelte. Paraguay, das durch Richard Sanchez (37.) in Führung gegangen war, vergab den möglichen Sieg bei einem von Derlis González (62.) verschossenen Handelfmeter.

"Wir haben Glück, dass wir noch am Leben sind, aber das gibt uns die Hoffnung, die beste Version von uns im letzten Spiel zu zeigen", gab Argentiniens Coach Lionel Scaloni unumwunden zu. Der nach der WM zunächst nur als Interimscoach installierte 41-Jährige brachte mit dem Rauswurf der Routiniers Sergio Aguero und Angel Di Maria aus der Startelf für die Partie gegen die Albirrojas jedoch noch mehr Unruhe ins Team, und Scaloni wird wohl bei einem vorzeitigen Scheitern gehen müssen.

Auch Kolumbien fand im Morumbi-Stadion von Sao Paulo gegen Katars Abwehrbollwerk lange Zeit kein Mittel. Doch dann zwirbelte der Zauberfuß vom scheidenden Bayern-Spieler James Rodriguez, der nach seiner Rückkehr von München zu Real Madrid erneut ausgeliehen werden soll, den Ball maßgeschneidert auf den Kopf von Duván Zapata, der in der 86. Minute den Treffer des Tages erzielte.

Quelle: n-tv.de, lri/sid