Fußball

Balanta wurde nur 22 Jahre alt Fußballprofi stirbt während des Trainings

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Balanta im Trikot der kolumbianischen U20-Nationalmannschaft.

(Foto: imago images / DeFodi)

Der Fußball trägt Trauer: In Argentinien kommt jede Hilfe für Andrés Balanta zu spät. Der 22-jährige Profi kollabiert im Training, die Wiederbelebung gelingt nicht. Vereine und Verbände kondolieren den Hinterbliebenen des ehemaligen Nachwuchs-Nationalspielers.

Während einer Trainingseinheit des argentinischen Fußball-Erstligisten Atlético Tucumán ist der 22-jährige Andrés Balanta zusammengebrochen und gestorben. "Atlético Tucumán bedauert es, den Tod des kolumbianischen Fußballers Andrés Balanta bestätigen zu müssen", teilte der Klub über Twitter mit. "Selbstverständlich werden wir seine Familie, seine Mannschaftskollegen und seine Freunde unterstützen." Über die Todesursache ist derzeit nichts bekannt.

Wie "futbolred.com" berichtet, wurde Balanta umgehend ärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht, letztlich aber sei jede Hilfe zu spät gekommen. 40 Minuten lang sei versucht worden, den Mittelfeldspieler wiederzubeleben, tragischerweise jedoch ohne Erfolg.

Balanta war 2021 mit Deportivo Cali kolumbianischer Meister geworden. Zuvor hatte er verschiedene Jugendabteilungen der Nationalmannschaft durchlaufen und im Kader des kolumbianischen Aufgebots bei der U20-WM 2019 gestanden, die bei dem Turnier in Polen das Viertelfinale erreicht hatte und dort gegen die Ukraine, den späteren Weltmeister, ausgeschieden war. Die kolumbianische U23 führte er in der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio laut Transfermarkt.de einmal als Kapitän aufs Feld.

Zuletzt war Balanta von Deportivo Cali an Atlético Tucumán ausgeliehen. Er bestritt sieben Spiele für den Verein aus dem Nordwesten von Argentinien. Sein Stammverein aus Kolumbien reagierte bestürzt auf den überraschenden Tod des jungen Fußballers und kondolierte der Familie, ehe er mit den Worten schloss: "Ruhe in Frieden, Champion." Der kolumbianische Fußballverband sprach sein Beileid aus, der argentinische Fußballverband überschrieb seine Mitteilung mit den Worten "Tiefer Schmerz".

Quelle: ntv.de, tsi/dpa

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