Fußball

Vor Ost-Derby gegen Dresden In Cottbus herrscht Nervosität

energie.jpg

In Cottbus hofft man, dass das Stadion der Freundschaft seinem Namen gerecht wird.

(Foto: picture alliance / dpa)

Zweitligist Energie Cottbus bereitet sich mit verschärften Sicherheitsvorkehrungen auf sein als Hochsicherheitsspiel eingestuftes Match gegen Ost-Rivale Dynamo Dresden am Freitag vor. So dürfen die Gästefans unter anderem nur unter Vorlage des Personalausweises Tickets kaufen.

Die Spannung wächst, die ersten Sicherheitsmaßnahmen sind erfolgt. Für das brisante Auftakt-Ostderby der 2. Bundesliga am Freitagabend zwischen Energie Cottbus und Aufsteiger Dynamo Dresden in der Lausitz ist unter besonderen Auflagen der freie Ticketverkauf gestartet worden. Dabei erhält jeder Interessent nur gegen Vorlage des Personalausweises maximal zwei Karten.

Dresdner Fans hatten zuletzt in der 3. Liga häufig für Ausschreitungen gesorgt, zuletzt auch im Relegationsspiel beim VfL Osnabrück. Dort hatten Dynamo-Anhänger Sitzschalen herausgerissen, Bierbecher geworfen und immer wieder Pyrotechnik abgebrannt. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußballbundes (DFB) hatte dies mit einer Strafe von 20.000 Euro geahndet. Zudem drohte der DFB den Dresdnern mit einem Geisterspiel, falls es erneut zu einem gravierenden Vorfall kommen sollte.

Krawalle verhindern

In Cottbus trägt man nun dieser Situation Rechnung. "Wir wollen verhindern, dass Fans für die falschen Blöcke Karten kaufen und rivalisierende Anhänger in einem Block aufeinandertreffen", begründete Energie-Pressesprecher Lars Töffling die ungewöhnliche Maßnahme beim Ticketverkauf.

Nachdrücklich verwies Töffling darauf, dass am Spieltag keine Kasse am Stadion der Freundschaft geöffnet sein wird. "Die Polizei hat bereits Vorkontrollen angekündigt. Und niemand wird ohne Karten zum Stadion durchgelassen", sagte er. Dem Gastverein Dynamo Dresden wurde ein Kontingent von etwa 3100 Karten zur Verfügung gestellt. "Das sind mehr als die vorgeschriebenen zehn Prozent. Eine Erhöhung des Kontingents wird es nicht geben", sagte Töffling.

Quelle: n-tv.de, dpa

Mehr zum Thema