Fußball

Die 16 Millionen von Teldafax Leverkusen droht Rückzahlung

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Das kann teuer werden: Bayer Leverkusen drohen Millionenzahlungen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Dem Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen droht weiterhin die Rückzahlung von Sponsorengeldern. Nach der Insolvenz des ehemaligen Trikotsponsors, dem Stromanbieter Teldafax, erklärte Insolvenzverwalter Biner Bähr nun bei der Gläubigerversammlung in Köln: "Die Sache ist aufgearbeitet und entscheidungsreif."

Ob und in welcher Höhe Forderungen auf Leverkusen zukommen, wird nun bei Beratungen des Gläubigerausschusses entschieden. Die Forderungen könnten sich auf bis zu 16 Millionen Euro belaufen. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte Anfang September dieses Jahres berichtet, das Management von Bayer sei bereits im September 2009 über die finanziellen Probleme von Teldafax informiert gewesen. In diesem Fall hätten Zahlungen des Sponsors nicht mehr angenommen werden dürfen. Die Leverkusener Verantwortlichen bestreiten, von den Zahlungsschwierigkeiten des Trikotsponsers gewusst zu haben.

Am 3. Juni dieses Jahres hatte Bayer Leverkusen seinen Trikotsponsor-Vertrag mit Teldafax aufgelöst. Zuvor hatte der Klub aber noch alle vertraglich vereinbarten Zahlungen erhalten - während andere Gläubiger vergeblich auf ihr Geld warteten.

Quelle: ntv.de, sid/dpa

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