Fußball

Cleveres Tor zum Glücklichsein Mario Götze feiert kitschiges Debüt für PSV

Was für ein Debüt: Mario Götze steht in seinem ersten Spiel für die PSV Eindhoven gleich in der Startelf und erzielt nach neun Minuten die frühe Führung. Ingesamt steht der 28-Jährige knapp 70 Minuten auf dem Platz und wirkt dabei schon erstaunlich gut integriert.

Mario Götze hat bei seinem neuen Verein in den Niederlanden einen Traum-Einstand gefeiert. Mit seinem Tor zum 1:0 legte der 28-Jährige die Grundlage für den klaren 3:0 (3:0)-Erfolg der PSV Eindhoven beim PEC Zwolle. Es war bereits der zwölfte PSV-Sieg in Serie in diesem Duell. Das Team von Roger Schmidt blieb damit ungeschlagen und übernahm am 5. Spieltag mit 13 Punkten die Tabellenführung in der Eredivisie.

Götze nutzte schon nach neun Minuten einen ungenauen Rückpass von Zwolle-Profi Clint Leemans clever aus und überwand Torwart Michael Zetterer. Am 2:0 der PSV hatte in Philipp Max ein weiterer Deutscher Anteil. Max, der für acht Millionen Euro vom FC Augsburg gekommen war, passte von der Grundlinie auf Cody Gakpo, der die Eingabe nach 18 Minuten verwertete. Götzes Sturmpartner Donyell Malen sorgte mit seinem Treffer zum 3:0 noch vor de Pause für die Vorentscheidung (39.).

Schmidt vertraut Götze sofort

Trainer Schmidt hatte Götze auf Anhieb das Vertrauen für die Startformation geschenkt, nach 67 Minuten nahm er ihn angesichts des deutlichen Spielstandes vom Platz. Vor der Partie hatte er offen gelassen, ob Götze direkt ein Kandidat für die Startelf sein könnte. "Mario ist noch nicht hundertprozentig fit, das ist logisch", sagte er. Neben Götze und Max standen auch der ehemalige Stuttgarter Timo Baumgartl und der von RB Leipzig ausgeliehene Schweizer Yvon Mvogo in der PSV-Startformation, der nach 30 Minuten einen Foulelfmeter von Reza Ghoochannejhad parierte.

Mit seiner Unterschrift in Eindhoven hatte Götze im Nachbarland für reichlich Schlagzeilen gesorgt, die Erwartungen an den 28-Jährigen sind hoch. In der jungen Mannschaft soll Götze ein Leitwolf sein. Er hatte sich seinen nächsten Karriereschritt gut überlegt und sich bewusst für die Ehrendivision entschieden, "um wieder Spaß zu haben". Den hatte er zuletzt bei Borussia Dortmund nicht mehr. In Zwolle lief Götze mit der Nummer 27 auf und fand gleich eine erstaunlich gute Bindung zu seinen Mitspielern. Der frühe Treffer krönte eine gute Vorstellung, die nach 67 Minuten beendet war. Für ihn kam Mohammed Ihattaren.

Der Wechsel "hat mich überrascht, möglicherweise ist es aber eine gute Entscheidung. Mario hat dort einen Trainer, der auf ihn baut. Wenn er sich vollkommen fokussiert, ist eine Menge möglich", hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Samstagabend noch im ZDF-Sportstudio zum Götze-Wechsel in die Niederlande gesagt.

Quelle: ntv.de, tno/dpa/sid