Fußball

Mit Ersatzflug ab Edinburgh Notstromaggregat stoppt DFB-Flieger

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Am Flughafen in Edinburgh musste die DFB-Elf eine ungeplante Zwischenlandung machen.

(Foto: imago images/Scanpix)

Auf Island geht alles glatt. Die Nationalmannschaft gewinnt auch das dritte WM-Qualifikationsspiel unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick. Die Rückreise hingegen wird durch eine ungeplante Zwischenlandung in Edinburgh gestört. Ein Ersatzflieger bringt den DFB-Tross zurück nach Deutschland.

Technische Probleme - wenn schon nicht mehr bei der deutschen Nationalmannschaft, dann am Flugzeug. Auf der Rückreise aus Island musste das Team von Hansi Flick kurzfristig einen ungeplanten Zwischenstopp im schottischen Edinburgh einlegen. "Safety first. Sichere Zwischenlandung als Vorsichtsmaßnahme", hieß es auf dem Twitter-Konto der DFB-Elf. Wenig später folgte dann ein Update: "Uns geht's gut. Sicherheitscheck an der Maschine läuft." Auf RTL/ntv.de-Anfrage teilte der DFB mit: "Keine Turbulenzen, kein medizinischer Notfall. Allen geht es gut." Nach einem Check-Protokoll an der Chartermaschine der litauischen Fluggesellschaft KlasJet teilte der DFB mit, dass die Delegation sich mit einem Ersatzflieger zurück auf den Weg nach Deutschland machen werde.

Die litauische Fluggesellschaft teilte RTL/ntv.de in einem Statement mit, dass der Flug, nachdem eine "unzuverlässige Funktion eines Notstromaggregats festgestellt worden war", zum nächstgelegenen und am besten geeigneten Alternativflughafen ausgewichen war. "Während des gesamten Vorfalls waren die Passagiere zu keinem Zeitpunkt einem wesentlich erhöhten Risiko ausgesetzt, und es wurde eine normale Landung durchgeführt", hieß es in der Mitteilung.

Nicht alle Nationalspieler befanden sich an Bord der Maschine mit der Flugnummer KLJ2703. Die fünf England-Profis des aktuellen Kaders hatten bereits vorher ihre Rückreise ins United Kingdom organisiert. Das Chelsea-Trio Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Timo Werner, Arsenal-Keeper Bernd Leno und İlkay Gündoğan, der sein Geld bei Manchester City verdient, waren also nicht an Bord, wie auch die drei Bayern-Spieler Manuel Neuer, Serge Gnabry und Joshua Kimmich. Sie flogen am Morgen mit einer Linienmaschine nach München zurück.

Ursprünglich hatte ein Direktflug die Nationalmannschaft von Reykjavik nach Frankfurt bringen sollen. Die Landung dort war für 5.50 Uhr am Morgen geplant, rund 20 Minuten nach der geplanten Landezeit vermeldete der DFB dann die Zwischenlandung in Edinburgh. Die DFB-Auswahl hatte am Mittwochabend ihre überzeugende Serie unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick fortgeführt. Mit dem ungefährdeten 4:0 (2:0) auf Island hat die Nationalelf ihren Vorsprung in der WM-Qualifikationsgruppe J auf vier Punkte ausbauen können, auch weil Verfolger Armenien gegen Fußball-Zwerg Liechtenstein nicht über ein 1:1 hinauskam. Die Tore für Deutschland erzielten Serge Gnabry, Antonio Rüdiger, Leroy Sané und Timo Werner.

Quelle: ntv.de, sue

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