Fußball

Verfolger BVB und Frankfurt siegen Nürnberg stoppt den FC Bayern

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Mund abputzen, weitermachen: Bayerns Thomas Müller wird das Ende des Münchner Auswärtsspaziergangs durch die Liga verschmerzen können.

(Foto: dapd)

Auch ein Blitztor verhilft Rekordmeister FC Bayern nicht zum sechsten Auswärtssieg in Serie, der 1. FC Nürnberg beißt zurück und verteidigt das Remis in Unterzahl. Den Patzer des Tabellenführers nutzen Frankfurt und Dortmund und robben mit torreichen Heimsiegen heran. Freiburg überrascht in Hannover, der schwache HSV noch schwächere Mainzer.

Die Auswärtsserie des FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga ist gerissen. Nach fünf Zu-Null-Siegen in den ersten fünf Spielen musste sich der Tabellenführer am 12. Spieltag im Derby beim 1. FC Nürnberg mit einem 1:1 begnügen. Die Verfolger feierten dagegen Siege.

Eintracht Frankfurt bezwang den FC Augsburg mit 4:2 und blieb mit acht Punkten Rückstand Dritter. Einen Zähler dahinter rangiert Titelverteidiger Borussia Dortmund, der die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 schlug. Für eine Überraschung sorgte der SC Freiburg mit dem 2:1-Erfolg bei Hannover 96. Der Hamburger SV besiegte den FSV Mainz 05 mit 1:0.

Ausgerechnet im 185. bayerisch-fränkischen Derby riss die Serie des FC Bayern. Nach 495 Minuten ohne Gegentor in Auswärtsspielen musste Manuel Neuer bei Markus Feulners Schuss (46.) erstmals in dieser Saison hinter sich greifen. Dabei hatte es bei der Generalprobe für das Champions-League-Duell in Valencia nach dem 1:0 durch den zum neunten Mal erfolgreichen Mario Mandzukic (3.) nach einem weiteren Bayern-Sieg ausgesehen. Der "Club" brachte den Punkt aber über die Zeit, obwohl Timo Gebhart (76.) die Rote Karte sah.

BVB schafft zwei Siege in Folge

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Die Dortmunder Torschützen: Robert Lewandowski (r.) traf zweimal, Mario Götze zum 3:1-Endstand gegen Fürth.

(Foto: dapd)

Dortmund fand nach zwei sieglosen Heimspielen gegen Fürth wieder in die Spur und stimmte sich mit dem 3:1 für die Aufgabe in der Königsklasse bei Ajax Amsterdam ein. Robert Lewandowski mit seinen Saisontreffern sechs und sieben (3./15.-Foulelfmeter) und Mario Götze (42.) trafen für den BVB, der nur eine Halbzeit lang Probleme mit den Franken hatte. Durch Zoltan Stieber (5.) war den Gästen nach dem Dortmunder Traumstart sogar das 1:1 gelungen, zu mehr reichte es nicht. Nach dem zehnten sieglosen Spiel müssen sich die Fürther auf einen längeren Aufenthalt im Tabellenkeller einstellen.

Im Aufsteigerduell gegen Augsburg stoppte die Frankfurter Eintracht den jüngsten Abwärtstrend und festigte ihren Platz in der Spitzengruppe. Nach einem Eigentor von FCA-Stürmer Sascha Mölders (7.) gelang Stefan Aigner (32.) das 2:0, ehe dem Koreaner Koo Jo-Cheol kurz vor der Pause der Anschlusstreffer für die Gäste gelang. Mit seinen Saisontreffern acht und neun besorgte Alexander Meier (51./75.-Handelfmeter) die Entscheidung, Mölders (64.) konnte nur noch verkürzen. Der FCA verlor zum vierten Mal in Serie und blieb Tabellenletzter.

Stuttgart bleibt Gladbachs Angstgegner

Mönchengladbach kann zu Hause gegen Stuttgart einfach nicht mehr gewinnen. Nach dem 1:2 warten die Borussen schon seit mehr als sieben Jahren auf einen Heim-Dreier gegen die Schwaben. Dabei fing es mit dem 1:0 durch Martin Stranzl in der 7. Minute gut an für die Elf von Lucien Favre, doch schon 60 Sekunden später gelang Martin Harnik (8.) der Ausgleich für den VfB. Mit einem Eigentor machte Roel Brouwers (72.) den dritten Auswärtssieg für die Stuttgarter perfekt.

In einem schwachen Spiel feierte der Hamburger SV seinen ersten Heimsieg gegen Mainz nach vier vergeblichen Anläufen. Durch das sechste Saisontor von Son Heung-Min (64.) zog der HSV nach Punkten mit den Gästen gleich und festigte seine Position im Mittelfeld der Tabelle.

Der Sport-Club Freiburg war in Hannover bisher stets ein gern gesehener Gast. Doch diesmal hatten die gegen 96 zuletzt achtmal sieglosen Breisgauer keine Geschenke zu verteilen und feierten durch Jonathan Schmid (12.) und den Ex-Hannoveraner Jan Rosenthal (55.) einen 2:1-Sieg. Mit einem verwandelten Handelfmeter erzielte Mohammed Abdellaoue (33.) den einzigen Treffer für die Niedersachsen.

Quelle: n-tv.de, dpa

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