Fußball

Klubsuche weiter ohne Erfolg Nur zwei Vereine interessieren sich für Götze

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Wie soll's weitergehen?

(Foto: imago images/RHR-Foto)

Den Berater hat Mario Götze in diesem Jahr schon zweimal gewechselt, einen neuen Klub aber hat der Fußballer noch nicht gefunden. Dem 28-Jährigen gehen langsam die Optionen aus, viele Interessenten gibt es aktuell nicht. Das passt so gar nicht zu den großen Zielen des Ex-Weltmeisters.

Seit mehr als zwei Monaten ist Mario Götze vereinslos, nach dem Auslaufen seines Vertrages bei Borussia Dortmund hat der 28-Jährige noch immer keinen neuen Arbeitgeber gefunden. Während in den großen Ligen in Deutschland, Spanien, Italien, England und Frankreich der Ball wieder rollt, sucht der Offensivspieler weiter nach dem Stammplatz, der beim BVB unerreichbar schien. So richtig groß scheint die Verlockung bei Europas Top-Teams allerdings nicht zu sein, Götze in den eigenen Kader aufzunehmen. Denn wie "Sky" berichtet, gibt es aktuell nur noch zwei Klubs, denen ernsthaftes Interesse nachgesagt wird.

Der FC Sevilla, zwar immerhin amtierender Europa-League-Sieger, müsste allerdings wohl erst Spieler abgeben, um die Verpflichtung von Götze auch finanzieren zu können. Auch der zweite Anwärter spielt in Spaniens erster Liga, und auch der FC Valencia muss in der Corona-Krise seine Ausgaben genau im Blick behalten. Dementsprechend überschaubar scheint auch die Chance, dass sich daraus tatsächlich ein neuer Vertrag für Götze entwickelt. Was besonders deshalb bitter erscheint, weil es offenbar weder in der Bundesliga noch in der italienischen Serie A überhaupt Interessenten gibt, heißt es weiter.

Dabei sind die Ziele groß, denn in der "Bild"-Zeitung kündigte Götze erst vor wenigen Tagen an, seine Karriere nicht beenden zu wollen, ohne die Champions League gewonnen zu haben. Angesichts seines Alters von 28 Jahren ist dafür zwar noch etwas Zeit. Aber eben kein Klub in Sicht, der sowohl Chancen auf den wichtigsten Titel im europäischen Vereinsfußball hat als auch Götze verpflichten möchte. Vielleicht auch wegen dieser schwierigen Ausgangslage wechselte der 63-fache deutsche Nationalspieler jüngst zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr seinen Berater.

Nachdem er Anfang April Reza Fazeli - der unter anderem Emre Can und Nuri Sahin vertritt - engagiert hatte, ist dessen Expertise nun schon nicht mehr gefragt. Wie die "tz" berichtet, setzt Götze stattdessen nun auf die Lian Sports Group, bei der auch Leroy Sané unter Vertrag steht. Die Agentur vermittelte im Vorjahr außerdem den Wechsel von Luka Jovic, für den Real Madrid rund 60 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt überwiesen hatte. Von Ablösesummen ist Götze derzeit allerdings weit entfernt. Der Weltmeister von 2014 sucht erst mal überhaupt einen Klub zum Fußballspielen.

Quelle: ntv.de, tsi