Fußball

Kuriose Panne in der Sportschau Opdenhövel spoilert Bayern-Ergebnis

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"Sorry für Spoiler, da hat wohl jemand mein Mikro offen gelassen", sagte Matthias Opdenhövel.

(Foto: imago/Future Image)

Es gibt viele Menschen, die gucken die Sportschau und wissen vorher nicht, wie die Spiele der Fußball-Bundesliga ausgegangen sind. Diese Menschen erlebten am Samstagabend schließlich eine böse Überraschung. Denn das Ergebnis des Spitzenspiels wurde gespoilert. Ein blöder Zufall.

Die ARD hat sich für eine nicht alltägliche Panne in der Sportschau entschuldigt. In der Sendung verriet Moderator Matthias Opdenhövel versehentlich schon vor dem angekündigten Beitrag zum Spitzenspiel des 14. Spieltags der Fußball-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern den Ausgang. "Leider gab es in der Sportschau am Samstag einen technischen Fehler, und der Ausgang der Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Bayern München wurde verraten. Wir bitten das zu entschuldigen", twitterte der Sender. Moderator Opdenhövel schrieb: "Sorry für Spoiler, da hat wohl jemand mein Mikro offen gelassen."

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Was war passiert? Nach der Ankündigung des Spielberichts zur Partie Gladbach gegen Bayern (2:1) und zu Beginn der Werbepause war Opdenhövel mit den Worten zu hören: "Für den Bau der Sendung war dieser Sieg jetzt nicht schlecht und sein ganzes Getease." Dumm nur: Zu dem Zeitpunkt war das Mikrofon des Moderators auf laut gestellt. Das Getease war unter anderem ein kurz vor der Werbepause eingespieltes Interview mit Gladbach-Legende Berti Vogts, in dem der 72-Jährige über die Meisterschaftschancen der Borussia im Falle eines Siegs gegen die Bayern spricht.

Es ist übrigens nicht die erste Interview-Panne von Opdenhövel in der ARD. Bei der WM 2014 konnte jeder Zuschauer mithören, wie der Moderator über die Fifa lästerte. Nach dem Vorrundenspiel Deutschland gegen Portugal wollte Opdenhövel wissen, ob der dreifache Torschütze Thomas Müller auch als Man of the Match ausgezeichnet würde. Sein Mikrofon war dabei aber nicht ausgeschaltet, was aber nur die Zuschauer des Internet-Livestreams hören konnten. Sie wurden Zeuge von Opdenhövels Nachsatz: "Du weißt ja nie, bei den schwindligen Fifa-Flöten."

Quelle: ntv.de, tno/dpa