Fußball

400.000 Euro für 3D-Avatar Özil macht's wie Cardi B und Justin Bieber

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Mesut Özil bekommt einen virtuellen Avatar.

(Foto: imago images/Seskim Photo)

So langsam läuft es wieder für Mesut Özil. Der Rio-Weltmeister feiert nun nach seinem Startelf-Debüt für Fenerbahce Istanbul einen Erfolg abseits des Platzes: Mit einem 3D-Avatar sammelt er in kürzester Zeit viel Geld für einen guten Zweck. Eigentlich gibt es diese virtuelle "Ehre" nur für Popstars.

Auf dem Platz kommt Mesut Özil nach seinem Wechsel zu Fenerbahce Istanbul so langsam wieder ins Rollen, im Netz ist ihm jetzt ein echter Hit geglückt. Der Weltmeister von 2014 hat als erster Sportler ein eigenes "3D Genie" erstellt und mit dieser digitalen Spielfigur in Rekordzeit mehr als 400.000 Euro auch für einen guten Zweck eingesammelt.

Der Özil-Avatar und entsprechendes Zubehör waren innerhalb von zehn Minuten ausverkauft und brachten 500.000 US-Dollar (414.000 Euro) ein. Özil (32) spendete "einen ordentlichen Teil" der Summe an die Stiftung BigShoe, die bedürftigen Kindern dringend benötigte Operationen ermöglicht.

"Für die größten Ikonen der Welt"

"Es ist kein Geheimnis mehr, dass auch im Marketing immer mehr Bereiche virtuell stattfinden. Gemeinsam mit meinem Team kam uns dann diese Idee, solch einen Avatar zu gestalten, um mich auf eine ganz besondere Art und Weise mit meinen Fans weltweit verknüpfen zu können", sagte Özil. Es freue ihn "sehr", dass bei der Aktion eine so hohe Summe für den guten Zweck zusammenkam.

Neben der von einem amerikanischen Unternehmen (Genies) kreierten Figur konnten die Fans auf einer Plattform (Nifty Gateway) auch Fußballschuhe und Bekleidung im Özil-Stil erstehen. Der Spielmacher steht damit in einer Reihe mit Popstars wie Justin Bieber, Rihanna oder Cardi B, von denen es solche Avatare gibt. "Genies sind offizielle Avatare für die größten Ikonen der Welt", schreibt die Plattform.

Jüngst war Özil als Startelf-Debütant mit Fenerbahce in der türkischen Fußball-Meisterschaft in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der deutsche Ex-Nationalspieler stand bei Feners 2:1 (1:0)-Erfolg bei Fatih Karagümrük am vergangenen Samstag erstmals seit seinem Wechsel vom Londoner Premier-League-Klub FC Arsenal an den Bosporus in der Anfangsformation. Er zeichnete er sich als Vorbereiter des ersten Fener-Tores aus, nachdem er mit der Derby-Pleite gegen Rekordchampion Galatasaray Istanbul (0:1) eine Woche zuvor und dem Pokal-Viertelfinalaus gegen Meister Basaksehir (1:2 nach Verlängerung) negative Schlagzeilen geschrieben hatte.

Quelle: ntv.de, dbe/sid