Fußball

Nun auch ein Titel in Japan Podolski gewinnt mit Kobe das Pokalfinale

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Hurra, Pokalsieger: Lukas Podolski und seine Kollegen von Vissel Kobe.

(Foto: dpa)

In seinem womöglich letzten Spiel für Vissel Kobe gewinnt der deutsche Fußballprofi Lukas Podolski den japanischen Kaiserpokal. Der ehemalige Kölner spielt beim Sieg gegen Kashima Antlers im neu eröffneten Olympiastadion in Tokio von Beginn an und wird erst in der Nachspielzeit ausgewechselt.

Der ehemalige Nationalspieler Lukas Podolski und der deutsche Trainer Thorsten Fink haben mit Vissel Kobe das japanische Fußball-Pokalfinale gewonnen. Kobe setzte sich am Neujahrstag im neu eröffneten Nationalstadion von Tokio, wo im Sommer die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfinden, mit 2:0 (2:0) gegen die Kashima Antlers durch.

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Und wie geht's weiter?

(Foto: dpa)

Der 34 Jahre alte Podolski, der seit Sommer 2017 in Japan spielt, dessen Vertrag aber Ende Januar ausläuft, stand in der Startelf. Er wurde in der zweiten Minute der Nachspielzeit für den früheren spanischen Welt- und Europameister David Villa ausgewechselt. Die Treffer zum Gewinn des Kaiserpokals erzielten Kashimas Tomoya Inukai, dem in der 18. Minute ein Eigentor unterlief, und Noriaki Fujimoto (38.).

Vertrag endet am 31. Januar

Für den Klub aus der Millionenmetropole in der Präfektur Hyogo ist es der erste Pokalsieg und der bisher größte Triumph der jungen Vereinsgeschichte. Podolski, der 130 Länderspiele für Deutschland absolviert hatte, feierte seinen vierten Pokalsieg im vierten Land. 2008 war er mit dem FC Bayern in Deutschland, 2014 mit dem FC Arsenal aus London in England und 2016 mit Galatasaray aus Istanbul in der Türkei Cup-Sieger geworden. Unklar ist, wie es mit ihm beruflich weitergeht. Sein Vertrag in Kobe endet am 31. Januar 2020. Er selbst hat dazu bisher nichts gesagt.

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" hatte von interessierten Vereinen aus den USA, Polen, Mexiko und Brasilien berichtet. Eine Rückkehr in die Bundesliga zu seinem Herzensklub 1. FC Köln als Spieler im Winter scheint dagegen unwahrscheinlich. Podolskis deutscher Trainer in Kobe, der einstige Bayern-Profi Thorsten Fink, hatte zudem betont, den 34-Jährigen halten zu wollen.  "Lukas ist ein geiler Kicker, der den Unterschied machen kann, und ein absoluter Leader. Ich weiß, was ich an ihm habe, deswegen kämpfe ich um ihn."

Quelle: ntv.de, sgi/dpa/sid