Fußball

Nach Sieg beim Erzrivalen Benfica Porto feiert den 25. Meistertitel

Ausgerechnet beim Erzrivalen Benfica Lissabon macht der FC Porto seinen Jubiläums-Meistertitel perfekt. Mit einem Auswärtssieg beim Rekordchampion krönt sich Porto fünf Spieltage vor Saisonende zum 25. Mal zum Meister. Das entscheidende Tor schießt Hulk.

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Glücklich: Ein Fan des FC Porto feiert die Jubiläums-Meisterschaft.

(Foto: dpa)

Der FC Porto ist zum 25. Mal Fußball-Meister von Portugal geworden. Die "Dragões", die "Drachen", sicherten sich den Titel vorzeitig durch einen 2:1-(2:1)-Auswärtssieg beim Erzrivalen und ärgsten Verfolger Benfica Lissabon. Porto hat nunmehr 16 Punkte Vorsprung vor Titelverteidiger Benfica und ist damit fünf Spieltage vor Abschluss der Liga Sagres nicht mehr einzuholen. Mit 32 Titeln bleibt Benfica allerdings Rekordmeister Portugals.

Es ist bereits der siebte Liga-Titel der Nordportugiesen in den vergangenen zehn Spielzeiten. Der FC Porto war das überragende Team der Saison. In 25 Runden errangen die Schützlinge des jungen Trainers André Villas-Boas (33) nicht weniger als 23 Siege, lediglich zweimal gab es Unentschieden. Nun will Porto in den letzten fünf Runden keine Niederlage kassieren, um es dem Benfica-Team der Saison 1972/73 gleichzumachen und als zweite Mannschaft in der Geschichte des portugiesischen Fußballs einen Meistertitel ohne eine einzige Niederlage zu schaffen.

Hulk schießt das Siegtor

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Der Brasilianer Hulk schoss Porto in Lissabon vorzeitig zum Meistertitel.

(Foto: AP)

Vor 45.000 Zuschauern im Lissabonner Estadio da Luz fielen alle drei Tore innerhalb von nur 17 Minuten. Die Gäste gingen schon in der 9. Minute dank eines Eigentores in Führung. Benfica-Schlussmann Roberto lenkte den Ball nach einer Flanke des Kolumbianers Freddy Guarin ins eigene Netz.

Nach dem Ausgleich durch den Argentinier Javier Saviola (17./Foulelfmeter) brachte der brasilianische Nationalspieler Hulk die Blau-Weißen in der 26. Minute wieder auf die Siegesstraße. Mit 21 Treffern führt Hulk die Torschützenliste an.

Beide Teams beendeten das Spiel mit einem Mann weniger auf dem Platz. Der Argentinier Nicolás Otamendi (Porto) sah Gelb-Rot in der 69. Minute, der Paraguayer Óscar Cardozo musste in der 86. nach bösem Foul an Bernando Belluschi vorzeitig unter die Dusche. Vor dem Spiel gab es in Nähe des Stadions Zusammenstöße zwischen den Fans beider Teams, die Polizei nahm mehrere Anhänger vorläufig fest.

Quelle: n-tv.de, dpa

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