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Zweimal Weltfußballer, einmal Champions-League-Sieger und Weltmeister: Ronaldinho ist eine Fußball-Ikone.
Zweimal Weltfußballer, einmal Champions-League-Sieger und Weltmeister: Ronaldinho ist eine Fußball-Ikone.(Foto: AP)
Mittwoch, 17. Januar 2018

Tür in die Politik steht offen: Ronaldinho beendet seine Fußball-Karriere

Jeder Fußballfan, der älter als 20 Jahre ist, kennt seinen Namen: Ronaldinho ist nicht nur in Brasilien eine kickende Legende. Nun verabschiedet er sich mit 37 Jahren vom aktiven Fußball - und plant Gerüchten zufolge gleich die nächste Karriere.

Brasiliens Fußball-Altstar Ronaldinho hat seine aktive Karriere im Alter von 37 Jahren endgültig beendet. Das teilte der Bruder und Manager des Weltmeisters von 2002 mit. "Er hat aufgehört, es ist definitiv vorbei", wurde Roberto de Assis Moreira in brasilianischen Medien zitiert. Nach der Weltmeisterschaft in Russland seien noch Abschiedsspiele in Brasilien, Europa und Asien geplant, sagte de Assis Moreira.

Sein letztes Match hatte der zweimalige Weltfußballer 2015 für den brasilianischen Klub Fluminense Rio de Janeiro bestritten. In Europa spielte Ronaldinho, dessen bürgerlicher Name Ronaldo de Assis Moreira lautet, unter anderem für Paris Saint-Germain, den FC Barcelona und AC Mailand. "Camp Nou's immer lächelnder Magier. Danke für alles!", twitterten die Katalanen über einem Bild Ronaldinhos im Barça-Trikot. Mit dem spanischen Spitzenklub hatte Ronaldinho 2006 die Champions League und 2005 und 2006 die Meisterschaft gewonnen. Zum Weltfußballer wurde er 2004 und 2005 gewählt.

Gerüchte um Rechtsextremismus

Zuletzt machte Ronaldinho Schlagzeilen wegen mutmaßlicher Verwicklungen zu einer rechtsextremen Partei. Der 37-Jährige ist aber offenbar kein Mitglied der Partei Patriota. "Es gibt keine Vereinbarung zwischen der Partei und Ronaldinho, dass er für einen Sitz im Senat kandidiert", hieß es in einem Statement der Populisten. Zuvor war berichtet worden, dass sich der Weltmeister von 2002 im kommenden Oktober im Bundesstaat Minas Gerais für die Rechtsextremen als Senator aufstellen lassen will.

Gleichzeitig warb der Rechtspopulist Jair Messias Bolsanaro um Ronaldinho. "Er ist nicht unser Mitglied, aber die Tür ist offen und es wäre uns eine Ehre, ihn bei uns begrüßen zu dürfen", sagte der Patriota-Vorsitzende, von dessen Ideen Ronaldinho angetan sein soll.

Quelle: n-tv.de