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Ärger für Bayern-Boss Rummenigge droht Strafbefehl

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Bei Michael Ballacks Abschiedsspiel steht Rummenigge mit Uli Hoeneß auf der Tribüne.

(Foto: picture alliance / dpa)

Hochpreisige Geschenke müssen bei der Einreise nach Deutschland versteuert werden. Diese Erfahrung macht der Bayern-Vorstandsvorsitzende Rummenigge, als er am Münchener Flughafen vom Zoll kontrolliert wird. Nun könnte es für ihn recht teuer werden.

Wegen Steuerhinterziehung hat das Hauptzollamt Augsburg angeblich einen Strafbefehl über gut 300.000 Euro gegen Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beantragt. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf das Nachrichtenmagazin "Focus". "Der Antrag liegt vor", wird Christoph Fellner, Vizepräsident des Landgerichts Landshut zitiert. Die Höhe der geforderten Strafe bestätige er allerdings nicht. Der Richter habe den Strafbefehl noch nicht unterzeichnet.

Im April soll Rummenigge nach seiner Rückkehr aus Katar am Münchener Flughafen von Zollbeamten kontrolliert worden sein. Zuvor habe der 57-Jährige den grünen Ausgang genommen und somit zu verstehen gegeben, er habe nichts zu verzollen. Daraufhin hätten Beamte in seinem Handgepäck zwei wertvolle Uhren gefunden.

Medienberichten zufolge gab Rummenigge an, die Uhren seien ihm von einem Freund in Katar geschenkt worden und er sei davon ausgegangen, dass Geschenke steuerfrei seien. Das war allerdings ein Irrtum: Jegliche Einfuhr im Wert über 450 Euro muss deklariert werden. Rummenigge habe die fällige Zollgebühr in Höhe der Mehrwertsteuer anschließend bezahlt, hieß es weiter.

Quelle: n-tv.de

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