Fußball

Rangnick wirft fünf Spieler raus Salzburgs Profis wehren sich

Rangnick.jpg

"Es macht keinen Sinn, einen 30-Mann-Kader zu haben": Ralf Rangnick.

(Foto: picture alliance / dpa)

Kaum ist er Sportdirektor beim österreichischen Fußball-Erstligisten Red Bull Salzburg, räumt Ralf Rangnick auf und schmeißt fünf Profis raus. Die betroffenen Spieler wollen sich das nicht gefallen lassen und schalten die Gewerkschaft ein. Die setzt Rangnick eine Frist.

Salzburgs Sportdirektor Ralf Rangnick hat gleich fünf Spieler aus dem Kader gestrichen und in die zweite Mannschaft des österreichischen Fußballmeisters zwangsversetzt. Die Brasilianer Douglas, Cristiano und Leonardo, der Schwede Rasmus Lindgren und Joaquin Boghossian aus Uruguay wehren sich nun gegen die Verbannung in die Regionalliga West.

Die Spielergewerkschaft VdF hat die rechtliche Vertretung der Profis übernommen und dem Verein eine Frist von acht Tagen gesetzt, um die Maßnahme zurückzunehmen. Andernfalls drohen gerichtliche Schritte.

"Eine derartige Maßnahme ist eine Missachtung arbeitsrechtlicher Bestimmungen. Ein Trainingsverbot mit der Mannschaft bedeutet auch einen eklatanten Verstoß gegen die im Kollektivvertrag festgelegten Regelungen", ließ die VdF verlauten. Der frühere Schalker und Hoffenheimer Trainer Rangnick hatte die fünf Spieler mit der Begründung aussortiert, sie würden keine Rolle mehr spielen. "Es macht keinen Sinn, einen 30-Mann-Kader zu haben."

Quelle: ntv.de, sid

ntv.de Dienste
Software
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.