Fußball

Fußballverband zieht Reißleine Spanien will Vertrag mit Adidas kündigen

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Spaniens Team feiert einen Sieg bei der Fußball-WM in Russland. Bei dem Turnier enttäuschte der Ex-Weltmeister allerdings.

(Foto: picture alliance/dpa)

Adidas ist offizieller Ausrüster der spanischen Nationalelf. Der Vertrag läuft noch bis 2026. Doch der Verband will ihn vorzeitig beenden und führt Verfehlungen bei Transparenz und Fairness ins Feld. Zwischen dem Ex-Weltmeister und dem deutschen Sportartikelkonzern bahnt sich nun ein Rechtsstreit an.

Der spanische Fußball-Verband RFEF will seinen bis 2026 laufenden Ausrüstervertrag mit dem Sportartikelhersteller Adidas vorzeitig auflösen. "Nach monatelangen erfolglosen Gesprächen mit Adidas beginnt die RFEF genau in diesem Moment mit dem Verfahren zur Bestellung eines neuen technischen Ausrüsters", teilte der Verband mit.

Der Verband wirft Adidas vor, "nicht die Kriterien der Rechtmäßigkeit, Transparenz und Fairness zu erfüllen, die der RFEF für minimal akzeptabel hält." 

Daraufhin erklärte Adidas: "Beide Seiten haben im Jahr 2015 die Verlängerung des geltenden Vertrages unterzeichnet. Der Vertrag wurde von beiden Parteien in einvernehmlicher Weise erfüllt, und es gibt keinen Grund, diesen aufzulösen." Deshalb werde Adidas das Ende der vereinbarten Frist beharren und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten, um diese einzuhalten.

Quelle: n-tv.de, bad/sid

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