Fußball

Wiederwahl bis 2023 Uefa-Präsident Ceferin im Amt bestätigt

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Aleksander Ceferin ist weiterhin Präsident der Uefa.

(Foto: imago/Belga)

Aleksander Ceferin führt den europäischen Fußball-Verband seit 2016. Und er wird es voraussichtlich bis mindestens 2023 tun, denn der Slowene wird wie erwartet im Amt bestätigt. Bei der Wahl des Uefa-Kongresses hat er keinen Gegner.

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin ist wie erwartet in seine zweite Amtszeit bis 2023 gewählt worden. Der 51 Jahre alte Slowene trat am Donnerstag beim Kongress der Europäischen Fußball-Union (Uefa) ohne Gegenkandidat an, die Wahl der 55 Uefa-Mitgliedsverbände erfolgte durch Akklamation. Ceferin führt den Europa-Verband seit September 2016.

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Damals folgte er auf den Franzosen Michel Platini, der 2015 gesperrt worden war. "Eine Krise ist auch immer eine einzigartige Chance, die Dinge zum Besseren zu verändern", sagte Ceferin: "Wir wollten die Einheit des europäischen Fußballs wiederherstellen, die Einheit, die verloren gegangen war."

"Ich fühle mich geehrt", sagte Ceferin nach der Wahl und ergänzte zu seinen Zielen für die kommenden Jahre: "Das Gefährlichste, was wir tun können, ist in Herrlichkeit zu erstarren. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Wir werden den Fußball nahbarer machen für die Fans auf dem gesamten Planeten." Die Krise 2016 sei eine "einzigartige Chance" gewesen, die Dinge "zum Besseren" zu verändern, hatte Ceferin bereits zu Beginn des Kongresses gesagt: "Wir wollten die Einheit des europäischen Fußballs wiederherstellen, die Einheit, die verloren gegangen war."

Nun sei er nicht "der Präsident einer neuen Uefa, sondern der Präsident einer Uefa, die stolz auf ihre Vergangenheit sein und zuversichtlich in die Zukunft blicken kann." Der Slowene betonte, selber "Zweifel und Fehler" gehabt zu haben. "Jemand, der führen soll und nicht an sich zweifelt, ist ein gefährlicher Anführer", sagte er: "Einen Anführer ohne Fehler gibt es nicht. Wenn das jemand denkt, wird es gefährlich."

Quelle: n-tv.de, ara/sid

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