Fußball

WM-Start massiv auf der KippeDonald Trump pfeift drauf, was aus Irans Fußballern wird

04.03.2026, 12:26 Uhr
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US-Präsident Donald Trump äußert sich zu einem möglichen WM-Start der iranischen Fußball-Nationalmannschaft. (Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen wird spekuliert, ob der Iran wirklich bei der Fußball-WM in den USA spielen wird. Nun äußert sich US-Präsident Donald Trump dazu. Über mögliche Nachrücker wird bereits spekuliert.

US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches Fehlen der iranischen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM im Sommer geäußert. Ihm sei es "wirklich egal", ob der für das Endturnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte Trump im Interview des Magazins "Politico": "Ich denke, Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch."

Der Iran soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen offen gelassen.

Falls der Iran seine Teilnahme absagen sollte, könnte vermutlich eine andere asiatische Mannschaft den Platz einnehmen. Als mögliche Nachrücker gelten vor allem der Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate, da diese beide im Kampf um den letzten WM-Platz in den interkontinentalen Playoffs gegeneinander gespielt hatten.

"Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken", hatte Taj gesagt. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. "Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird", betonte Taj weiter.

Laut "Politico" hat der Iran als einziges Land bei einem Planungstreffen aller WM-Teams in Atlanta in dieser Woche gefehlt. Die Auslosung der WM-Vorrunden-Gruppen im Dezember in Washington hatte der Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären, darunter dem Verbandspräsidenten Taj, Visa für Einreise verweigert haben soll.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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