Fußball

Chelsea-Stürmer selbstkritisch Werner: Habe zu viele Torchancen vergeben

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Timo Werner ist mit seinen Leistungen beim FC Chelsea nicht zufrieden.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Wire)

Chelsea-Neuzugang Timo Werner befindet sich weiterhin im Formtief. Jüngstes Beispiel ist sein verschossener Elfmeter im englischen Pokal. In einem Gespräch äußert sich der 24-Jährige nun selbstkritisch zu seiner Bilanz beim Londoner Top-Klub.

Fußball-Nationalspieler Timo Werner hat mit dem FC Chelsea das Achtelfinale im englischen Pokal erreicht. Die Blues siegten am Abend mit 3:1 (2:1) gegen Zweitligist Luton Town. Tammy Abraham (11./17./74.) traf dreimal für die überlegenen Londoner. Werner steckt hingegen weiter im Formtief. Der 24-Jährige scheiterte mit einem späten Strafstoß, den er selbst herausgeholt hatte, an Luton-Torwart Simon Sluga.

Schon vor dem Spiel zeigte sich Werner mit seiner Bilanz nach dem ersten halben Jahr bei Chelsea nicht zufrieden. "Letztes Jahr hatte ich zum Ende der Halbserie 18 Tore, jetzt vier. Ziel leicht verfehlt", sagte der Ex-Leipziger im Gespräch mit Unternehmer Carsten Maschmeyer und Nationalmannschaftskollege Toni Kroos auf der Audio-App Clubhouse und fügte hinzu: "Dafür habe ich zu viele Torchancen vergeben und in vielen Spielen nicht so gespielt, wie ich es mir wünsche."

Es sei aber auch eine Umstellung von der Bundesliga zur Premier League. "Viele sagen, dass man in der Premier League das erste Jahr zum Lernen hat", betonte Werner, der im Sommer von RB Leipzig an die Stamford Bridge gewechselt war. Auch im Zusammenspiel mit Nationalmannschaftskollege Kai Havertz sieht Werner noch Steigerungspotenzial. "Wir müssen im Moment selber erst einmal zu uns finden, bevor wir zueinander finden." Die Premier League erfordere mehr Arbeit, vor allem im körperlichen Bereich.

Mit Blick auf die Spekulationen um eine Ablösung von Trainer Frank Lampard gab sich Werner zurückhaltend. "Ich weiß nicht, ob ein neuer Trainer kommt. Ich bin auch nicht berechtigt zu sagen: 'Der muss weg oder es muss ein Neuer her'." Es habe auch unter Lampard geklappt. "In den letzten Spielen haben wir ziemlich verhalten nach vorne gespielt. Wenn sich das wieder ändert, werden wir auch wieder gewinnen." Am 10. Februar trifft Chelsea im Pokal auf Zweitligist FC Barnsley.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa

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