Fußball

Keine Energie mehr für Energie Wollitz schmeißt in Cottbus hin

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Der Abschied von Claus-Dieter Wollitz kommt nicht völlig überraschend.

(Foto: dpa)

Zweitligist Energie Cottbus braucht einen neuen Trainer. Der bisherige Coach Claus-Dieter Wollitz gibt seinen Posten nach der sportlich enttäuschenden Hinrunde auf. Nach 17 Spielen liegen die ambitionierten Lausitzer fast schon aussichtslos hinter den Aufstiegsplätzen zurück.

Fußball-Zweitligist Energie Cottbus und Trainer Claus-Dieter Wollitz gehen künftig getrennte Wege. Das teilte der Verein mit und erklärte, Wollitz (46) sei auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben freigestellt worden. Der bisherige Co-Trainer und ehemalige Bundesliga-Profi Markus Feldhoff übernimmt vorerst die sportliche Verantwortung.

"In Auswertung der beendeten Hinrunde 2011/2012", hieß es in der Pressemitteilung, sei Wollitz zu dem Entschluss gekommen, "aus persönlichen, sportlichen und vor allem auch familiären Gründen um die Entbindung von seinen Aufgaben zu bitten." Wollitz erklärte: "Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht und denke, eine intakte Mannschaft zu übergeben und ein bestelltes Feld zu hinterlassen. Die vergangenen Monate haben in meiner Funktion als Cheftrainer mit Managementfunktion viel Kraft gekostet." Das Vertrauen und die Rückendeckung des Präsidenten Ulrich Lepsch habe er "stets gespürt".

Energie hat in der laufenden Saison bislang enttäuschend abgeschnitten: Die Lausitzer liegen auf dem neunten Tabellenplatz und haben 14 Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Zuletzt gab es nur einen Sieg aus sechs Spielen. Wollitz hatte Energie am 7. Juni 2009 als Nachfolger von Bojan Prasnikar übernommen.

"Der Trainer hat unglaublich viel zum Positiven verändert, auf den Weg gebracht und angeschoben. Das Erreichen des Pokalhalbfinales, attraktiver Fußball einer jungen Mannschaft mit vielen Toren in der vergangenen Saison und das Interesse von Top-Klubs an unseren Spielern sind eng mit seinem Namen verbunden", sagte Lepsch, und fügte hinzu: "Ebenso das positive Image und die Wahrnehmung des Fußballstandortes Cottbus weit über die Landesgrenzen hinaus sind nicht zuletzt dem Trainer zu verdanken."

Quelle: n-tv.de, sid

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