Fußball-WM 2018

Ernstes Gespräch mit Joachim Löw Großkreutz pinkelt in Berliner Hotellobby

Nach dem "Döner-Vorfall" macht Dortmunds Kevin Großkreutz erneut von sich reden. Nach dem verlorenen Pokalfinale pinkelt er in eine Hotellobby und pöbelt einen Gast an. Dann kommt die Polizei. Bundestrainer Joachim Löw spricht ernste Worte mit dem deutschen Nationalspieler.

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Macht nicht nur durch gute Leistung auf dem Platz von sich reden: Kevin Großkreutz.

(Foto: picture alliance / dpa)

Fußball-Nationalspieler Kevin Großkreutz soll sich nach dem verlorenen Finale im DFB-Pokal mit Borussia Dortmund gegen Bayern München (0:2 nach Verlängerung) einen Ausrutscher geleistet haben. Laut eines Berichts der "Bild" hat der 25-Jährige betrunken gegen die Säule in der Lobby eines Berliner Hotels uriniert. Dies bestätigten mehrere Augenzeugen. In dem Hotel waren fast 300 BVB-Mitarbeiter und Freunde der Spieler untergebracht.

Anschließend soll es zudem zu einer lautstarken  Meinungsverschiedenheit mit einem anderen Gast gekommen sein, in dessen Folge sogar die Polizei anrücken musste. Als die Beamten eintrafen, war der Dortmunder aber bereits nicht mehr im Hotel.

Großkreutz entschuldigte sich bereits für den Vorfall: "Ich war total frustriert nach dem Spiel, wir hatten uns so viel vorgenommen, wollten unbedingt den Pott holen. Ich hatte einen Blackout, es tut mir leid." Bundestrainer Joachim Löw erfuhr demnach erst nach der Anreise ins DFB-Trainingslager von dem Zwischenfall und ermahnte den Dortmunder in einem Gespräch.

"Oliver Bierhoff und ich haben ein ernstes Gespräch mit Kevin geführt. Nationalspieler sind in ganz besonderem Maße Vorbilder, auch neben dem Platz. Daran haben wir ihn erinnert und ihm klargemacht, dass so etwas nicht wieder vorkommen darf", sagte Löw der "Bild", verteidigte seinen Spieler aber gleichzeitig auch: "Kevin ist noch jung, er ist impulsiv, er hat Herz und Leidenschaft. Das zeigt er, wenn er auf dem Rasen steht. Man muss auch sehen, dass Kevin sich bei der Nationalmannschaft immer einwandfrei verhalten hat."

Der BVB habe bereits reagiert und den Allrounder mit einer hohen Geldstrafe belegt. Zuletzt war Großkreutz bereits vorgeworfen worden, einem 34 Jahre alten Kölner einen Döner ins Gesicht geworfen zu haben, nachdem er sich augenscheinlich von Bemerkungen in seine Richtung angegriffen gefühlt hatte.

Quelle: ntv.de, rpe/lou/sid

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