Technik

Platter Teufel unterm Fernseher Cinedeck spart Platz und klingt stark

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Das Cinedeck hält weit mehr als einen 55-Zoll-Fernseher und zwei Spielkonsolen aus.

(Foto: kwe)

Teufel bringt ein kompaktes Sounddeck raus, das jeden Fernseher trägt und den dünnen Klang der Glotze fast auf Kino-Niveau hebt. Das Cinedeck überzeugt außerdem mit seinen musikalischen Qualitäten.

Flache Fernseher haben einen dünnen Klang, selbst bei den besten Modellen ist der Sound bestenfalls akzeptabel. Daher gehört es einfach zum guten Ton, dass man die Glotze mit zusätzlichen Lautsprechern aufrüstet. Wer da nicht gleich ein komplettes Surround-System installieren möchte oder nicht weiß, wohin mit den Boxen, kann zu einem Sounddeck greifen, das unter dem Fernseher Platz findet. Ganz neu ist hier das kompakte, aber leistungsstarke Teufel Cinedeck.

Die hält was aus

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Insgesamt stecken im Cinedeck neun Wandler.

(Foto: Teufel)

Wie schon bei der Cinebar Lux hat der Berliner Hersteller in dem 8,5 Zentimeter flachen Gehäuse ziemlich viel Technik untergebracht, unter anderem zwei 13-Millimeter-Tieftöner, sieben 5-Millimeter-Breitband-Lautsprecher und einen 220-Watt-Verstärker der Klasse D. Beim Design hat Teufel auf Schnickschnack verzichtet, was das Gerät entweder in Weiß oder Schwarz mit vielen Möbeln kompatibel macht. Das MDF-Gehäuse ist dabei sehr stabil gebaut und trägt ein Gewicht von bis zu 35 Kilo. Auch die Oberfläche ist robust, im Test zeigten sich nach dem Zurechtrücken des Fernsehers keine Kratzer.

Idealerweise wird das Cinedeck mit dem HDMI-ARC-Anschluss verbunden, damit man mit der TV-Fernbedienung die Lautstärke regeln kann. Auf der Rückseite findet man aber auch einen optischen Eingang und eine weitere HDMI-Buchse, beispielsweise für Spielkonsolen oder Blu-ray-Player. Für analoge Zuspieler gibt's außerdem einen AUX-Anschluss, Computer kann man über den Micro-USB-Eingang verbinden. Möchte man das 2.0-System später mal erweitern, kann mit dem Cinedeck auch kompatible Funk-Lautsprecher oder -Subwoofer koppeln.

Einfache Bedienung

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Teufels neues Sounddeck ist durchaus anschlussfreudig.

(Foto: Teufel)

Das Gerät lässt sich komplett über die schicke Metall-Fernbedienung und das integrierte LED-Display einrichten und bedienen. Außerdem hat das Cinedeck an der Seite noch einen Tasten-Kranz. Sehr gut: Menü und Fernbedienung sind so logisch aufgebaut, dass man fast auf die mitgelieferte Anleitung verzichten könnte.

Ohne das Handbuch zu studieren, entgehen einem aber vielleicht Feinheiten, um das Cinedeck optimal zu nutzen. So kann man nicht nur Bass oder Treble nachjustieren, einen Nachtmodus einschalten oder den Klang auf die Sprachausgabe konzentrieren. Besonders viel bringt es, "Dynamore" zu aktivieren, Teufels spezielle Raumklang-Technik. Dabei werden bei Mehrkanal-Signalen (Dolby/DTS) die an den Seiten untergebrachten Lautsprecher des Cinedeck genutzt, um die hinteren Kanäle auszugeben.

Kontrollierter Klang mit Tiefgang

Der virtuelle Raumklang ist ziemlich effektiv, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt wie bei der Cinebar Lux, die zusätzlich zwei nach oben gerichtete Lautsprecher und zwei zentrale Hochtöner zur Verfügung hat. Was das Cinedeck auf dem Kasten hat, hört man vor allem, wenn es in Actionfilmen richtig abgeht oder man sich in einem Konsolenspiel ins Kampfgetümmel stürzt. Dabei kommen auch die erstaunlich starken Bässe gut zur Geltung, man nimmt wahr, dass sie nicht einfach nur wummern, sondern sehr differenziert zur Sache gehen.

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Schick: Die Fernbedienung hat ein Metallgehäuse

(Foto: Teufel)

Doch das Cinedeck bietet nicht nur Tiefgang. Besonders gut gefallen die definierten Mitten und die klaren Höhen. Sie sind verantwortlich für ein sehr detailliertes und kontrolliertes Klangbild, bei dem sich keine Frequenzen in die Haare kommen. Deshalb versteht man auch Stimmen noch problemlos, wenn es im Film oder Spiel drunter und drüber geht. Und das ändert sich auch nicht, wenn man ohne Nachtmodus die Lautstärke nach oben dreht.

Auch bei der Musikwiedergabe macht das Cinedeck eine gute Figur. Dafür kann es via Bluetooth (aptX), USB- und AUX-Eingang angesteuert werden. Dabei sollte man aber darauf achten, dass nicht der Sprach-Modus aktiviert ist.

Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit 600 Euro bietet das Teufel Cinedeck ein sehr gutes-Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Klang ist für ein Sounddeck ausgezeichnet, bietet kräftige Bässe, wunderbar definierte Mitten und Höhen sowie einen effektiven virtuellen Raumklang. Noch besser macht das die Cinebar Lux. Sie ist allerdings 200 Euro teurer und benötigt mehr Platz.

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Quelle: n-tv.de